Beilage zum Grillen

Wer als Beilage zum Grillen nur das Bier in der Hand braucht, dem sei die Tugend der Genügsamkeit gegönnt. Aber er verpasst was. Nämlich unsere knackigen Beilagen-Rezepte. Wir wollen mehr: Mehr Salate, mehr Grillgemüse, mehr selbstgemachte Pommes, mehr Kartoffelplätzen und Sellerietaler. Von den Sellerietalern können wir gar nicht genug bekommen. Die schmecken so grandios – auch zum Bier. Und allen, die nicht nur von Beilagen satt werden wollen, empfehlen wir unsere weiteren Grillrezepte.

Was soll auf den Grill?

Welcher Schwierigkeitsgrad?

Bevorzugtes Grillgut?

Welche Geschmacksrichtung?

Irgendeine Besonderheit?

Bestimmte Zubereitungsart?

Vorhandenes Zubehör?

Gewünschte Vorbereitungszeit?

Wie lange soll gegrillt werden?

Wie viele Gäste?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Was passt wozu? Oder: Mehr Mut am Grill!

Bruzzzler Grillkorb ab 21,99 € Produkt anschauen Es gibt in der deutschen Küche ein paar Standardgerichte, bei denen man aus Tradition nicht daran denkt, irgendetwas zu verändern. So gehört zur Gans der Rotkohl und die Klöße, zu Kartoffelpuffern gehört das Apfelmus und Gulasch isst man mit Nudeln. Da jedoch vom Grill alles ganz andere Aromen erhält, darf und sollte man hier getrost mal an eine neue Zusammenstellung wagen. Und da heißt es zuvorderst: Ausprobieren. Gegrilltes Gemüse ist meistens nicht mit der gekochten Variante vergleichbar.

Das Spiel mit den Aromen bekommt am Grill völlig neue Nuancen. Da schmeckt der Bacon auch mit Schokolade und der selbstgemachte Ketchup mit Aprikosen. Man grillt den Lachs auf aromatisierten Grillbrettern, man wickelt Fleisch in Woodwraps, man räuchert mit den verschiedensten Aromen, so dass man tatsächlich keine Standards für eine bestimmte Speisenzusammenstellung liefern kann. Die einzige Regel, die auch am Grill gilt: Weniger ist mehr! Räuchere das Fleisch nicht kaputt, mariniere und würze nicht zu viel, (auch wenn die ganzen Rubs sehr verlockend sind), nutze frische und hochwertige Lebensmittel und dann hab Mut und probiere einfach aus.

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Beilagen für Eilige – wenn es schnell gehen muss!

Du suchst Beilagen zum Grillen, die schnell gemacht sind aber trotzdem mit Geschmack überzeugen? Rohkostsalate sind dahingehend ideal. Ein fein geriebener Karottensalat, erfrischender Gurkensalat oder saftiger Tomatensalat erfordert gegenüber Kartoffel- oder Nudelsalat zum Beispiel relativ wenig Aufwand. Es muss nichts gekocht, sondern nur geschnippelt werden. Außerdem sind solche Salate für die Low Carb Ernährung geeignet. Der Kohlenhydratanteil ist minimal. Mit originellen Extras peppst Du langweilige Salatklassiker in wenigen Sekunden auf und verwandelst sie in Eigenkreationen, die auf jeder Grillparty Eindruck schinden:

  • Cashewkerne
  • Walnüsse
  • Mandeln
  • getrocknete Tomaten
  • eingelegte Artischocken
  • Ananas
  • Wassermelone
  • Trauben
  • Beeren
  • Ziegenkäse
  • Granatapfel
  • Oliven
  • Gewürzgurken
  • Lauchzwiebeln
  • Thunfisch
  • ein paar Spritzer Saft von Limette oder Zitrone

Auch das Vorbereiten von Grillgemüse dauert nicht wirklich lang. Waschen, zerkleinern, marinieren und ab damit auf den Grill! Nachfolgend findest Du diverse Rezeptideen mit mehr oder weniger Vorbereitungszeit. Lass Dich inspirieren und mach Dir rechtzeitig Gedanken über die Planung, um unnötigem Zeitdruck vorzubeugen!

Beim Vorbereiten der Zutaten ist ein Gemüsehobel ein echter Gewinn. Hat der Küchenhelfer verschiedene Einsätze, kannst Du Gemüse nicht nur blitzschnell in gleichmäßige Scheiben zerkleinern, sondern auch in Würfel oder Streifen. Ratsam sind Modelle mit Schneidguthalter. Der verhindert, dass Du Dir versehentlich die Finger verletzt. Du hast einen Eisportionierer griffbereit? Perfekt! Damit kannst Du aus Gurken, Melonen, Tomaten und Co. komfortabel Kugeln formen und dekorative Salate kreieren.

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Salate als kalte Beilagen und gesunde Stars

Rezepte für Grillsalate gibt es wie Sand am Meer. Das Spektrum reicht von Klassikern wie Kartoffel- und Nudelsalat über saisonale Extras wie Tomatensalat mit Mozzarella oder Blattsalat mit Birnen bis hin zum amerikanischen Krautsalat und obligatorischen Schichtsalat. Aufgrund der Vielfalt haben wir eine separate Rezeptwelt für Salate eingerichtet. Diese werden wir künftig um abwechslungsreiche Rezeptideen erweitern. Schau am besten regelmäßig vorbei! Unabhängig davon ein paar Tipps zur Zubereitung:

  • Salate mit Nudeln, Kartoffeln, Couscous oder Bulgur lassen sich gut vorbereiten. Sie dürfen mehrere Stunden ziehen, um Geschmack und Aroma zu intensiveren.
  • Knackfrische Schnittsalate (z. B. Eichblatt, Lollo rossa, Lollo bionda), Feldsalat, Kopfsalat und Rucola solltest Du hingegen erst kurz vor dem Servieren mit der Salatsauce vermengen. Erledigst Du das zu früh, fallen die zarten Blätter zusammen und das Ergebnis ist ein einziger Matsch. Nicht besonders appetitlich.
  • Bei Hitze solltest Du auf leicht Verderbliches wie Mayo verzichten und stattdessen weniger empfindliche Dressings aus Essig und Öl herstellen. Die geben gleichzeitig leichte Beilagen ab und liegen weniger schwer im Magen.

Wie bereits erwähnt, ist bei Grillbeilagen Querdenken angesagt, um Langeweile den Kampf anzusagen. Das gilt auch für Salate. Wenn Du die Nase voll von simplen Gurken- oder Kartoffelsalaten hast, probiere öfter etwas Neues und experimentiere! Wie wäre es zum Beispiel mit grünem Sommersalat gemischt mit Himbeeren, Rote Beete mit Ziegenkäse oder Tomaten mit Bananen? Solche Kombinationen bringen nicht nur Abwechslung, sondern auch Farbe auf den Grillteller. Das Auge isst schließlich mit. Auch die Verwendung anderer Nudelsorten bringt frischen Wind. Nimm nicht immer nur Penne, Farfalle oder Makkaroni, sondern auch mal Orecchiette, asiatische Glasnudeln oder Lumaconi. Selbst mit Ravioli und Tortellini lassen sich tolle Salate zaubern. Anja Auer vom YouTube-Kanal „Die Frau am Grill“ zeigt, was es für einen cremigen Nudelsalat braucht:

Mehr über Anja kannst Du in unserem Interview nachlesen.

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Saisonales Gemüse als Rohkost und warme Beilage

Gemüse ist ein wertvoller Nährstofflieferant beim Grillen und sollte bei keiner Mahlzeit fehlen. Die Sortenvielfalt versorgt Dich und Deine Lieben das ganze Jahr über mit Vitaminen und Mineralstoffen. Ob Rohkost auf dem Tisch landet oder herrlich duftendes Grillgemüse ist Geschmackssache. Gurken, rohe Karotten, Cocktailtomaten (auf Zahnstocher) und Paprika eignen sich beispielsweise bestens zum Dippen. Ein selbst gemachter Kräuterquark mit Gartenkräutern dazu, fertig.

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Gemüse gibt es nicht zu knapp und gewährleistet, dass wir bei jedem Barbecue etwas Anderes servieren können. Während beispielsweise beim Wintergrillen Rosenkohl mit Speck und Grünkohl-Chips saisonale Höhepunkte bescheren, sorgen im Frühling gegrillte Artischocken mit Rucola und mit Bacon umwickelter Spargel für Aufsehen. An heißen Tagen garantieren bunte Gemüsespieße leichten Genuss. Tomaten zählen in den Sommermonaten zu den vielfältigsten Zutaten, die Du nach Herzenslust variieren kannst. Sie enthalten viel Wasser, was Deinem Flüssigkeitshaushalt zugutekommt sowie Vitamin C, Folsäure und Eisen. Gefüllte Fleischtomaten mit Schafskäse und Ochsenherztomaten mit Couscous-Füllung sind reichhaltige Beilagen zu Hähnchen, Pute und Schweinefleisch. Aber auch gefüllte Zucchini, Ratatouille und Auberginen-Röllchen verwandeln Grillen in eine gesunde Sache. Im Herbst locken wiederum Pilze, Kürbisse, Maiskolben, Wurzelgemüse und Kohl an den Grillrost. Gefüllte Champignons und Pilzpfannen passen hervorragend zu Wild, Wirsing zu Kasseler und selbst gemachte Pommes aus Petersilienwurzel zu Geflügel.

In unserer Kategorie zum Gemüse grillen findest Du viele weitere Rezeptideen für ausgezeichnete Zugaben zu Fleisch und Fisch. Für einen schnellen Einblick haben wir zu jeder Jahreszeit einige Zutaten arrangiert, die sich zum Zubereiten von Grillbeilagen eignen:

FrühlingSommerHerbstWinter
Bärlauch

Spargel

Kresse

Rauke

Artischocken

Frühlingszwiebeln

Radieschen

Spinat

Rettich

Bohnen

Auberginen

Gurken

Karotten

Zuckerschoten

Tomaten

Zucchini

Paprika

Kürbis

Blumenkohl

Brokkoli

Kastanien

Lauch

Mais

Steckrüben

Chircorée

Kohlrabi

Grünkohl

Knollensellerie

Petersilienwurzel

Rotkohl

Rosenkohl

Weißkohl

Wirsing

Pastinaken

Schwarzwurzeln

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Die tolle Knolle: Kartoffeln als Beilagen zum Grillen

Kartoffeln sind als Grillbeilage der absolute Renner. Die Beliebtheit hängt nicht nur mit dem Geschmack der Erdäpfel zusammen, sondern mit den vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten:

  • Fächerkartoffeln: Große, vorwiegend festkochende Kartoffeln sind für Fächerkartoffeln optimal. Die Knollen werden geschält, fächerförmig eingeschnitten, beliebig gespickt und goldbraun gebacken oder gegrillt. Als Belag kommen Speck, Käse, Butter, Pesto, Salbei, Rosmarin und verschiedene Gewürze in Frage.
  • Neue Kartoffeln: Diese Knollen sind besonders klein, lecker und ihre Schalen zart, weshalb sie nicht entfernt werden müssen. Mit Bohnenkraut, Thymian, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl auf ein Blech gelegt, gelingen Ofenkartoffeln kinderleicht. Du kannst sie aber auch in einer flachen Grillpfanne aus Gusseisen oder auf der Grillplatte als Beilage grillen.
  • Bratkartoffeln: Zu hochwertigen Steaks sind Bratkartoffeln eine sagenhafte Ergänzung. Mit Butterschmalz klappt das Anbraten spielend. Es spritzt nicht und dient als natürlicher Geschmacksverstärker.
  • Kartoffelspieße: Sehen wunderbar rustikal aus, sind unkompliziert und werden dank Raucharomen vom Grill unglaublich schmackhaft. Spieße aus Holz vorher wässern!
  • Folienkartoffeln: Kartoffeln mit etwa 250 Gramm pro Stück gründlich bürsten, kreuzweise einschneiden (auf einer Seite) und mit Schale in hitzebeständige Alufolie packen, die ihr auf der Glanzseite mit Öl bepinselt. Die matte Seite der Alufolie kommt nach außen. Kartoffeln nicht salzen, weil Salz mit Aluminium reagiert! Stattdessen ungewürzt in die Folie geben! Folienkartoffeln zehn Minuten direkt in die Glut legen, dann hoch damit auf den Grillrost und etwa 40 Minuten auf mittlerer Hitze grillen.
  • Kartoffelsalat: Was muss, das muss. Kartoffelsalat gehört vielerorts zum Grillen, wie das Pulled Pork in den Smoker. Ob Du Dich für eine bayerische, schwäbische oder Wiener Version entscheidest, liegt ganz bei Dir. Eines ist jedoch sicher: Kartoffelsalate machen satt und lassen sich zu jedem Grillfleisch servieren. Im Video findest Du Tipps zur Zubereitung und ein Rezept für Melonensalat gratis dazu:

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Brot als Beilage in jeder Variation

Brot und Brötchen sind für viele Grillliebhaber fester Bestandteil eines ordentlichen Festmahls. Manche bevorzugen knuspriges Baguette, andere Bauernbrot aus dem Holzofen oder luftiges Ciabatta. Die Auswahl ist groß und hält für jede Vorliebe etwas Passendes bereit. Zur Inspiration haben wir einige Ideen zusammengestellt:

Kräuterbaguette

Keine Frage, die fertigen Kräuterbaguettes aus dem Supermarkt sind bequem. Wer die Extraportion Genuss will, bereitet die Kräuterpaste selber zu. Denn kaum etwas ist aromatischer, als frisch gehackte Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Basilikum. Wie einfach das Ganze sein kann, zeigt Lisi in der Videoanleitung:

Du magst Knoblauch? Dann ergänz diese Zutat oder ersetz die Kräuter damit und rühre eine Knoblauchbutter an! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Olivenbrot

Oliven schmecken nach Sommer und vermitteln mit ihrem mediterranen Aroma ein Gefühl von Urlaub. Ein Olivenbrot macht sich somit hervorragend als Grillbeilage.

BBQ-Brot

Wenn Du von BBQ Sauce nicht genug bekommen kannst, pack sie einfach in Teig und kreier daraus ein unwiderstehlich schmatziges Grillbrot! Rezepte gibt es reichlich. Als Basis dient ein Hefeteig, der mit Sauce gefüllt wird. Die könntest Du mit etwas BBQ Rub (trockene Gewürzmischung), Tomatenmark, frischen Zwiebeln, einem Schuss Essig und passierten Tomaten nach Belieben anrühren. Weitere Rezeptideen in unserer Abteilung rund um BBQ Saucen.

Maisbrot

Schon mal was vom Brotbaukasten von Monolith gehört? Nein? Dann solltest Du Dir das Rezept zum Maisbrot unbedingt anschauen, anhand dessen wir uns einen Eindruck zu den Brotbackmischungen des Grillherstellers verschafft haben. Brotbaukästen gibt es außerdem für Weizen-, Senf-, Hafer-, Malz-, und Kräuterbrot. Testen lohnt sich, wie wir festgestellt haben. Das Maisbrot, das Danijel von Redstyle Cooking selbst gemacht hat, ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Als Backform verwendete er einen gängigen Edelstahlbräter, gebacken wurde in der indirekten Zone auf dem Gasgrill:

Stockbrot

Du magst es rustikal und suchst eine Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Grillwürstchen? Dann ist Stockbrot ideal. Es lässt sich direkt am Lagerfeuer oder über dem Grill rösten. Das Beste ist, dass Du für Stockbrotteig nur wenige Zutaten benötigst und spontan loslegen kannst. 500 Gramm Mehl, ein Pack Trockenhefe, zwei Teelöffel Salz, ein Teelöffel Zucker, etwa 250 Milliliter lauwarme Milch und 60 Gramm Butter, mehr braucht es nicht. Trockenhefe ist eine Zutat, die es lohnt auf Vorrat zu legen. Alles andere, dürfte im Großteil der Haushalte sowieso zur Grundausstattung gehören.

No-Knead-Bread

Falls Du noch nie etwas von diesem Begriff gehört hast: Damit sind Brote gemeint, die ohne Kneten zubereitet werden. Perfekt für alle, die den Knetvorgang nicht leiden können. Ein Beispiel präsentiert BBQ Klaus mit seinem Weizenbrot aus dem Dutch Oven (Petromax ft 6):

Beim Anblick dieser fluffigen Brotlaibe läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Butter oder Kräuterbutter dazu und fertig ist eine der leckersten Grillbeilagen überhaupt!

Halte ergänzend nach Pull Apart Bread Rezepten Ausschau! Damit ist Zupfbrot gemeint, das nicht mühsam geschnitten, sondern bequem mit den Händen auseinandergezupft wird.

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Tipps zum Brot backen:

  • Teig kneten, kann durchaus Spaß machen. Besonders, wenn Du die nötige Zeit dafür hast und Geduld mitbringst. Beim Kneten wird Sauerstoff eingearbeitet, was Brote schön luftig macht.
  • Damit sich Mehl und flüssige Zutaten besser verbinden, wird Mehl gesiebt.
  • Für Glutenfreies Grillbrot nimmst Du statt Mehl aus Weizen, Dinkel oder Roggen Alternativen ohne Klebereiweiß wie Buchweizen, Hirse, Quinoa oder Sonnenblumenkern- beziehungsweise Nussmehl. Wichtig: Weizenmehl lässt sich nicht 1:1 durch glutenfreies Mehl ersetzen, stattdessen erfordert ein Teig ohne Gluten zwei Teile davon sowie ein Teil Bindemittel und ein Teil Stärkemehl.
  • Backst Du in Eigenregie, lässt sich Brotteig nach Lust und Laune füllen. Als Füllung eignen sich getrocknete Tomaten, Oliven, Käse, Pesto, Früchte, Kräuter und vieles mehr.
  • Für knusprige Krusten zu Beginn der Backzeit für zehn Minuten ein feuerfestes Gefäß mit Wasser in den Backofen oder Grill stellen!
  • Kastenformen fördern saftige Backwaren, weil der Teig rundum eingeschlossen wird und weniger Feuchtigkeit entweicht.

Laut einer Statista-Umfrage zu den beliebtesten Grillbeilagen der Deutschen 2017 landeten Brot und Baguette auf Platz 1. Dips und Saucen sowie Ketchup reihten sich direkt hinter Backwaren ein. Der Kartoffelsalat wurde immerhin von 67,8 Prozent genannt und damit Vierter. Grüner Salat und Nudelsalat sicherten sich mit 60 beziehungsweise 58,3 Prozent die Plätze 5 und 6. Mit rund 56 Prozent ebenfalls sehr beliebt, ist Senf. Rohkost und gekochte Kartoffeln bildeten die Schlusslichter der Befragung.

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Käse als Beilage? Warum nicht!

Käsesorten, die beim Grillen für aufregende Geschmackskomponenten sorgen, sind Feta (Salzlakenkäse), Halloumi, Ziegen- und Schafskäse. Auch Grillkäse kann als Beilage in Szene gesetzt werden. Ob gefüllt, mit Kräutern verfeinert, als Päckchen von hauchdünnem Gemüse umwickelt oder auf dem Grillspieß. Sei kreativ!

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Amerikanische Beilagen

Du stehst auf das echte American Barbecue? Dann sind folgende Beilagen zum Grillen einen Blick wert:

  • Cole Slaw (Krautsalat)
  • Cornbread (Maisbrot)
  • Sourdough biscuits (Sauerteig-Brötchen)
  • Mais
  • Hushpuppies (frittierte Bällchen auf Maismehl-Basis)
  • Bohnen
  • Gebackener Kürbis
  • Fried Cucumber (gebratene Gurken, zu Seafood)
  • Potato Wedges (Kartoffelecken)

Für feinste Kartoffelspalten empfehlen wir das Rezept für Cajun Country Potatoes von BBQPit. Hier kommt das Southwest Cajun BBQ Rub von Ankerkraut zum Einsatz.

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Antipasti für Feinschmecker

In der italienischen Küche wird die Vorspeise als Antipasto (Plural: Antipasti) bezeichnet. Die Italiener verstehen darunter appetitlich angerichtete Häppchen wie eingelegtes Gemüse, Oliven, Salami und Schinken. Das Gemüse wird vor dem Einlegen in Olivenöl gebraten. Typisch sind Zucchini, Pilze, Auberginen und Paprika. Geröstetes Brot, Meeresfrüchte, marinierter Fisch und Mozzarella gehören ebenso zu den Antipasti, die ihr nicht nur vor dem Hauptgang servieren könnt, sondern auch als Beilage. Besonders bekannte Vorspeisen sind:

  • Bruschetta: Geröstete Brotscheiben mit Tomatenwürfeln belegt. Alternative Brotaufstriche sind Pasten aus Leber oder aromatischen Oliven.
  • Caprese: Tomaten mit Mozzarella und frischem Basilikum.
  • Carpaccio: Hauchdünn geschnittenes Rinderfilet (roh), garniert mit Öl, Essig und Parmesan.
  • Frutti di mare: Meeresfrüchte
  • Prosciutto e melone: Parmaschinken und Melone

Dies ist jedoch nur eine kleine Auswahl. Suchst Du gezielt nach Rezepten, wirst Du weitere Finessen wie gratinierte Muscheln, geräucherten Schwertfisch oder Zucchiniblüten entdecken. Derartige Köstlichkeiten regen den Appetit an und lassen sich dekorativ inszenieren.

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Dipps, Saucen und mehr

Saucen, Dipps, Chutneys, Chili- und Kräuterbutter sind die Krönung vieler Zubereitungen und runden Grillpartys gekonnt ab. Senf, Ketchup, Barbecue Saucen, Mayonnaise, Knoblauchsauce, Kräuterquark, Curry-, Zigeuner und Cocktailsaucen gehören zu den gefragtesten Varianten. Neben klassischen BBQ Saucen, die Du in unserer separaten Kategorie in Hülle und Fülle findest, ergänzende Ideen aus aller Welt:

  • Speckmarmelade: Unfassbar gut und mit Suchtpotenzial. Diese herzhafte Marmelade kannst Du als Brotaufstrich verwenden, auf Burger packen oder pur essen.
  • Guacamole: Wenn ein Hauch Exotik auf dem Grillteller landen soll, ist der Avocado-Dip aus Mexiko perfekt.
  • Salsa Verde: Und schon wieder grüßt Italien. Diesmal in Form der grünen Kräutersauce Salsa Verde. Sardellen, Chilis, Koriander und Petersilie prägen die raffinierte Mischung intensiv.
  • Mango-Chili-Chutney: Einflüsse der indischen Küche kannst Du in Form von Chutneys genießen. Das sind Saucen, die sowohl würzig, scharf, pikant und süßsauer sein können. Auch die Konsistenz fällt unterschiedlich aus. Das fruchtig scharfe Chutney mit Mangos und Chili, das wir zum Grillhähnchen empfehlen, ist nur eine Möglichkeit.
  • Hummus: Diese Creme aus Kichererbsen, Sesampaste, Öl und Gewürzen schmeckt nussig und stammt aus der orientalischen Küche. Kombiniert mit Fladenbrot eine wunderbare Vorspeise. Passt aber auch großartig als Dip zu gegrillter Aubergine oder Rohkost-Sticks als Fingerfood. Vegetarier und Veganer profitieren von wertvollen Proteinen, die dank der Kichererbsen enthalten sind.
  • Tsatsiki: Willst Du beim Grillen einen kulinarischen Abstecher nach Griechenland machen, darf diese Mixtur aus Joghurt, Gurken, Knoblauch und Olivenöl nicht fehlen. Wer Varianten mit Quark bevorzugt, ist mit dem Rezept der Sizzle Brothers gut beraten. Die beiden BBQ-Fans sind überzeugt, das beste Zaziki der Welt entdeckt zu haben:

Ergänzende Tipps und Informatives zum vegetarisch Grillen und vegan Grillen, findest Du in den verlinkten Ratgebern inklusive Grillrezepten.

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Leckere Rezepte gibt es genug – mach was draus!

Ob Baguette, Gemüse-Muffins oder Grillkäse, Maulrizos (Maultaschen + Chorizo), Apfel-Käse-Sandwich, Focaccia oder Süßkartoffel Taler: Die Rezeptwelt in Kochbüchern und Internet ist reich an genussvollen Inspirationen, die jeden Grillabend zu einem kulinarischen Fest werden lassen. Jetzt musst Du Dich nur noch aufraffen und Neues wagen. Raus aus der Komfortzone und rein ins Vergnügen!

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Hauptgang und Beilagen unter einen Hut bekommen

Das ist nicht immer einfach. Schon gar nicht, wenn Du mit einem kleinen Grill auskommen musst und dementsprechend schnell Platzprobleme bekommst. Maximalen Komfort bieten Gasgrills mit Drehspieß, Seitenbrenner, Warmhalterost und mindestens zwei Brenner. Aber auch geräumige Kugelgrills und Watersmoker bringen durch das Einrichten mehrerer Ebenen Erleichterung.

Je nach Marke und Modell findest Du am Markt einiges an Grillzubehör, um die Grillfläche deutlich flexibler zu nutzen. Ein Brathähnchen grillt beispielsweise auf einem Geflügelbräter platzsparend, sodass in einem Gemüsekorb oder einer Grillpfanne daneben die Beilagen brutzeln können. Aber auch Dutch Ovens, multifunktionale Grillroste wie das Gourmet BBQ System (GBS) oder das Elevations Tiered Grilling System (ETGS) von Weber sorgen für Flexibilität.

Wenn aber alles nichts hilft und der Platz nicht reicht, musst Du Herd und Ofen als Helfer in Anspruch nehmen. Dabei solltet ihr entweder zu zweit sein, damit Du beim Pendeln zwischen Grill und Küche keinen Schweißausbruch erleidest, oder Du musst das Menü so planen, dass Du stressfrei agieren kannst. Womöglich lässt sich einiges Vorbereiten, damit es schneller geht sobald die Gäste sitzen. Salate, Rohkost, Saucen, Ofengemüse, Quiche und Antipasti zum Beispiel. Das alles kannst Du fertigmachen und ein einladendes Grillbuffet gestalten, bevor es hoch konzentriert ans Grillen geht. Viele Beilagen lassen sich parallel im Ofen garen beziehungsweise backen, sodass auf dem Grill genügend Fläche für Grillfleisch und Fisch bleibt. Die Alternative wäre eine Outdoorküche, die den Gang ins Haus unnötig macht.

Dass sich viele Probleme mit Umdenken lösen lassen, beweisen die Sizzle Brothers mit ihrem Weihnachtsmenü vom Grill inklusive Ente, Semmelknödel und Sauce. Statt die Semmelknödel separat auf dem Herd zuzubereiten, packten die beiden den Teig direkt in die Ente und formten daraus erst nach dem Grillen Knödel. Die Sauce köchelt unterhalb des Geflügels in einem Bräter.

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Grillbeilagen to go – Tipps für unterwegs

Du willst Beilagen zu einer Grillparty mitnehmen? Verpack alles sicher in wiederverwendbaren Behältern, dessen Deckel zuverlässig schließen! Nichts ist nerviger als ausgelaufene Grillsaucen und Ähnliches. Im Zweifelsfall in eine Tüte packen! Nimm am besten Salat- beziehungsweise Schöpfbesteck mit! Womöglich hat der Gastgeber nicht genug und ist froh um jeden, der mitdenkt.

Mit einem kleinen Mitbringsel machst Du Gastgebern eine Freude und bedankst Dich auf sympathische Art für die Einladung. Selbst gemachte Saucen und Gewürzmischungen lassen sich über das Grillfest hinaus aufbewahren und verwenden. Erlaubt ist, was gefällt und schmeckt! Anregungen zum Kaufen haben wir in unserer Abteilung für Grillgeschenke gesammelt.

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