Fisch grillen

Fisch grillen ist mit das Beste, was Deinem Grill passieren kann. Und Deinen Gästen auch. Deshalb präsentieren wir Dir hier die beliebtesten Rezepte. Fisch ist lecker, total gesund und schmeckt auch den Kindern, vorausgesetzt, man füllt den Fisch nicht mit Spinat. Dafür kann man sie aber mit allerlei anderen Köstlichkeiten füllen. Grill den Fisch! Er hat es verdient, auf Deinem Grill zu landen und macht Dich kurzerhand zum Fischgrillmeister.

Was soll auf den Grill?

Welcher Schwierigkeitsgrad?

Bevorzugtes Grillgut?

Welche Geschmacksrichtung?

Irgendeine Besonderheit?

Bestimmte Zubereitungsart?

Vorhandenes Zubehör?

Gewünschte Vorbereitungszeit?

Wie lange soll gegrillt werden?

Wie viele Gäste?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Speisefische: Süß- und Salzwasserfische

Auf unserem Planeten tummeln sich mehr als 30.000 Fischarten. Nicht alle davon sind genießbar. Da wir aber genau das wollen, Fisch genießen, beschränken wir uns hier bei unseren Informationen auf die Speisefische. Dabei unterscheidet man im Wesentlichen zwischen Süß- und Salzwasserfischen. Die meisten Speisefische sind allerdings Meeresbewohner. In Deutschland stammen zwei Drittel der erhältlichen Speisefische aus dem Meer. Nur ein Drittel sind Süßwasserfische.

Süßwasserfische

Süßwasserfische leben in Binnengewässern, Flüssen und Seen, oder werden in Teichwirtschaften gezüchtet. Fünfhundert verschiedene Arten sind hier in Deutschland bekannt, wovon allerdings nur wenige als Speisefische angeboten werden. Zu den bekanntesten Süßwasserfischen zählen hierzulande Lachs, Forelle, Hecht, Karpfen, Zander und der Barsch. Sie werden ganzjährig angeboten und sind meist in sehr guter Qualität erhältlich.

Salzwasserfische

Salzwasserfische oder auch Seefische leben natürlicherweise im Meer. Heutzutage sind Salzwasserfische aber nicht nur aus Wildfang, sondern zunehmend auch aus Fischzucht erhältlich. Auch wenn exotische Fischsorten auch in Deutschland immer öfter auf den Speisekarten anzutreffen sind, die bekanntesten und beliebtesten sind immer noch Rotbarsch, Scholle, Kabeljau, Schellfrisch, Heilbutt und natürlich der Hering.

Bei den Salzwasserfischen gilt es zu unterscheiden zwischen denen, die in Küstennähe leben, und denen, die in der Tiefsee heimisch sind. Das Fangen von Tiefseefischen geschieht häufig mit sogenannten Schleppnetzen. Jahrzehntelang wurden solche Schleppnetze ohne Rücksicht auf das Leben im Meer eingesetzt. Überfischung, Bodenzerstörung und die zunehmende Verschmutzung der Meere haben dazu geführt, dass heute viele Fischarten vom Aussterben bedroht sind. Gerade beim Einkauf von Salzwasserfischen ist daher auf nachhaltigen Fischfang zu achten.

Keine Aal-Rezepte auf BBQ.LOVE!

Der Aal gilt als bedrohte Art, von deren Verzehr derzeit alle Umweltorganisationen – von MSC bis Greenpeace – unisono abraten. Das gilt nicht nur für den Aal, der aus Wildfang verkauft wird, sondern auch für den Zuchtaal – denn um Aale züchten zu können, müssen die wilden Jungaale (Glasaale) aus dem Meer gefischt werden und in Aquakulturbecken großgezogen werden. Ein Hauptgrund für die kritische Situation des weltweiten Aalbestands.

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So erkennst Du frischen Fisch

Viele heimische Süßwasserfische kannst Du frisch kaufen. Tiefseefische werden häufig schon auf hoher See gefrostet. Zunächst solltest Du bei Deinem Fischhändler- oder verkäufer auf die Auslage achten. Frischfisch sollte auf Eis liegen, damit alles immer gut gekühlt ist. Achte auf die Sauberkeit der Umgebung. Beim Fisch achte auf Folgendes:

  • Geruch: Frischer Fisch riecht fast nicht, zumindest nicht nach Fisch. An einem Salzwasserfisch solltest Du höchstens das Meer riechen können. Je mehr ein Fisch nach Fisch riecht, desto älter ist er.
  • Augen: Die Augen eines frischen Fisches sind klar. Bei einem älteren Fisch sinken die Augen leicht ein und werden trüb.
  • Kiemen: Leuchtende, hellrote bis dunkelrote Kiemen sind ein gutes Zeichen. Verliert der Fisch an Frische, dann werden die Kiemen schleimig und gelblich.
  • Fleisch: Das Fleisch eines frischen Fisches fühlt sich elastisch an. Bei leichtem Druck sollte keine Delle zurückbleiben.
  • Haut: Frischer Fisch besitzt eine natürlich glänzende Schleimschicht. Wird die Schleimschicht milchig, sollte der Fisch nicht mehr gegessen werden.

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Lagerung

Im Idealfall sollte frischer Fisch an dem Tag verzehrt werden, an dem er gekauft wurde. Spätestens aber am Folgetag. Nach zwei Tagen ist der Fisch nicht mehr frisch zu nennen und die weiter oben genannten Frischemerkmale dürften so langsam schwinden.

Fisch und auch Meeresfrüchte sollten immer in der kältesten Zone des Kühlschrank und immer abgedeckt gelagert werden. Wer sich nicht genau sicher ist, wann der Fisch gegessen wird, friert ihn am besten ein. Das funktioniert sehr gut in speziellen Gefrierbehältnissen, aber auch handelsübliche Gefrierbeutel sind dafür geeignet. Zum Auftauen den Fisch einfach wieder für einige Stunden in den Kühlschrank legen, damit er langsam und schonend auftauen kann.

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Haltbarkeit von frischem, gefrorenem und geräuchertem Fisch

Mit frischem Fisch sollten keine Experimente gemacht werden. Im Idealfall wird er am Tag des Kaufes zubereitet und verzehrt. Spätestens jedoch am Folgetag. Bis dahin kann er im Kühlschrank bei 2°C – 4°C aufbewahrt werden.

Ist der Fisch schon tiefgekühlt kann er problemlos mehrere Monate weiterhin tiefgekühlt gelagert werden. Auch dafür ist in der Regel ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung angegeben.

Wurde der Fisch schon geräuchert, ist er mindestens noch eine Woche oder länger bei kühlen Temperaturen haltbar. Die genaue Haltbarkeit ist jedoch auch vom Räucherverfahren abhängig. Daher am besten den Fischhändler fragen oder auf das Etikett schauen.

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