Grillen in der Wohnung kann tödlich enden

Mit diesem Thema ist nicht zu spaßen. Trotz zunehmender Rauchgasvergiftungen mit Todesfolge führt Unwissenheit immer wieder zu Unfällen. Wie leichtsinnig viele Griller sind, lässt sich regelmäßig in den Nachrichten lesen. Ob Tischgrill für draußen im Esszimmer, glühende Holzkohle in Sauna und Arbeitszimmer als Wärmespender oder Gasgrill im Keller: Die Menschen kommen auf die kuriosesten Ideen und sind sich der Gefahren offensichtlich nicht bewusst. Wir klären auf und fassen zentrale Fakten zum Grillen in der Wohnung zusammen. Mach Dich schlau und schütz Dich und Deine Lieben vor lebensgefährlichen Folgen!

Missverstandene Verwendungsmöglichkeiten und Unwissenheit

Fondue, Raclette, Feuerzangenbowle: Es gibt zahlreiche Leckereien, die sich zuhause in gemütlicher Geselligkeit innerhalb der Wohnung zubereiten und genießen lassen. Obwohl dafür kein ersichtlicher Grund vorliegt, wird häufig davon ausgegangen, dies sei auch mit jedem Grill möglich. Beispielsweise wirken kompakte Tischgrills dahingehend besonders verlockend. Holzkohlegrills wie der kleine LotusGrill könnten aufgrund ihrer Bauweise und nahezu rauchfreien Funktion den Anschein erwecken, sie seien weniger gefährlich und könnten bei schlechtem Wetter dazu dienen, Grillpartys nach drinnen zu verlegen. Ähnlich verhält es sich bei Modellen wie Joya von Barbecook oder dem raucharmen Grill & Chill Campinggrill Virginia.

Womöglich wird die Werbung mancher Hersteller missverstanden, beziehungsweise fälschlich interpretiert. Wer jedoch einen aufmerksamen Blick in die Gebrauchsanweisungen wirft, findet Warnhinweise wie „Nicht in geschlossenen Räumen benutzen!“. Teilweise müssen derartige Warnungen bei Angeboten aber tatsächlich umständlich gesucht werden. Experten fordern seit Langem deutlich erkennbare Verbraucherinformationen, welche den Verwendungszweck von Grills unmissverständlich kommunizieren.

Grundsätzlich gilt: Größe, Design und allgemeine Funktion sagen nichts über das gesundheitliche Risiko aus, das beim Grillen in der Wohnung droht. Nur, weil ein Grill als Tischgrill betitelt wird, heißt das noch lange nicht, dass damit der Esstisch im heimischen Wohnzimmer gemeint ist. Die Bezeichnung scheint einige Grillfans in die Irre zu führen, was in der Vergangenheit bereits fatale Folgen hatte. Sogar vor Indoorgrills, die von Herstellern explizit als solche deklariert sind, wird gewarnt. Indoor-Griller ahnen meist nicht, wie riskant ihr Vorhaben ist.

Das Problem ist Kohlenmonoxid, ein ernstzunehmendes Blutgift, das in wenigen Minuten töten kann.

Einige Betroffene haben Glück und können gerettet werden, für viele kommt jede Hilfe zu spät. 648 Menschen starben  laut Statistischem Bundesamt allein im Jahr 2015 an der toxischen Wirkung von Kohlenmonoxid. Der höchste Wert seit 17 Jahren. 1998 lag die Zahl der Vergiftungsopfer noch bei 477. Die Gefahr darf also keinesfalls unterschätzt werden. Doch genau das ist offenbar in der BBQ-Szene der Fall. Wie der NDR im Mai 2018 berichtete, häufen sich die Ernstfälle unter Grillfans. Die erschreckende Erkenntnis: Allein 2017 zogen sich 3.000 Menschen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung durch Grills in geschlossenen Räumen zu.

Der unsichtbare Feind: Kohlenmonoxid ist tödlich

Kohlenstoffmonoxid bildet sich, wenn kohlenstoffhaltige Substanzen wie Kohle, Holz, Benzin, Kunststoffe, Öl, Papier oder Gas nicht komplett verbrennen, beziehungsweise bei mangelnder Sauerstoffzufuhr während eines Brennvorgangs. Zu den kohlenstoffhaltigen Substanzen zählen auch Holzkohle, Grillbriketts und das Gas von Gasgrills. Besonders gewarnt wird vor der Verwendung von Holzkohlegrills in der Wohnung. Aufgrund der erhöhten Rauchentwicklung reichert sich Kohlenmonoxid zügig an und verdrängt die Atemluft.

Offizielle Untersuchungen bestätigen Lebensgefahr

Die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung machte den Test: 2013 wurde die Entwicklung der Gaskonzentration beim Verbrennen von 800 Gramm Holzkohle untersucht. Das Ergebnis: Nach zwei Stunden hatte die Glut so viel Kohlenmonoxid produziert, dass ein Mensch nach wenigen Minuten bewusstlos geworden wäre. Das Institut der Feuerwehr Sachsen-Anhalt (IdF LSA) testete, wie schnell sich in einem Container der Größe eines Gartenhauses bei glühender Grillkohle eine lebensgefährliche Menge Kohlenmonoxid bildet. Fazit: Innerhalb von 30 Minuten verwandelte sich der Container in eine tödliche Falle.

Grillkohle muss nicht einmal lodern, um lebensbedrohliche Situationen auszulösen. Sie gibt auch dann Kohlenmonoxid ab, wenn kein Rauch zu sehen ist und sie lediglich glüht. Es ist somit eine denkbar schlechte Idee, einen Grill zum Abkühlen in geschlossene Räume zu stellen. 2008 starben auf diese Weise TV-Moderatorin Miriam Christmann und ihr Partner. Sie hatten ihren Grill nach dem Barbecue auf der Terrasse in die Wohnung gestellt, gingen ins Bett und wachten nicht mehr auf. Eine schreckliche Tragödie.

Die Warnung auf Holzkohlegrills zu beschränken, wäre allerdings fahrlässig. Auch bei Gasgrills in der Wohnung kommt es zum Verbrennungsprozess und der Entwicklung von Kohlenstoffmonoxid.

Kohlenmonoxid wird von unseren Sinnesorganen nicht erkannt

Das toxische Gas Kohlenstoffmonoxid (CO) ist deshalb so gefährlich, weil es geruchlos ist und sich unbemerkt in der Wohnung verteilen kann. Außerdem ist es geschmack- und farblos, Du kannst es weder schmecken noch sehen. Hinzu kommt, dass es keinerlei Reizung der Atemwege auslöst und die Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung so vielfältig sowie unscheinbar sind, dass sie von Betroffenen nur selten rechtzeitig erkannt werden.

Die englische Bezeichnung „silent killer“ (leiser Mörder) beschreibt die fatale Wirkung des Atemgifts sehr treffend: Eine CO-Vergiftung endet, abhängig von der Konzentration des Gases, in wenigen Minuten tödlich, ohne dass Opfer eine Chance zur Selbstrettung haben. Viele merken nicht einmal, was mit ihnen geschieht. Kommt es im Schlaf zur Vergiftung, werden Betroffene ohnmächtig bevor sie ersticken. Überlebende einer Kohlenmonoxid-Vergiftung leiden häufig unter bleibenden Schäden wie Psychosen, Herzschäden, Gedächtnisstörungen oder Einschränkungen des Bewegungsapparats.

Bei Raumtemperatur ist das tückische Gas ungefähr genauso schwer wie die Raumluft, wodurch es sich nicht an Decke oder Boden sammelt. Es verteilt sich überall und dringt durch die Atmung in den Organismus ein. Für Tiere ist es gleichermaßen gefährlich.

Was das Blutgift mit uns macht – Wirkungsweise und Symptome

Kohlenmonoxid unterbindet den überlebenswichtigen Transport von Sauerstoff durch unser Blut. Eine CO-Vergiftung kündigt sich zunächst nicht mit Beschwerden an, die eindeutig zugeordnet werden könnten. Die rosige Gesichtsfarbe von Betroffenen wirkt sogar gesund, weil sich das Blut Kirschrot färbt. Nimmt die Konzentration von Kohlenstoffmonoxid im Körper überhand, versagen nach kurzer Zeit sämtliche Körperfunktionen und das Fliehen aus der Wohnung wird unmöglich. Gewebe, Gehirn und Organe werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Es folgt die Bewusstlosigkeit, dann ein tödlicher Sauerstoffmangel.

Eine Kohlenmonoxidvergiftung kann folgende Symptome auslösen:

  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Atemnot
  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit
  • Verlust des Urteilsvermögens
  • Apathie (Teilnahmslosigkeit)
  • Krampfanfälle
  • teilweise grippeähnliche Beschwerden
  • Erbrechen
  • Sehstörungen
  • Ohrensausen
  • Müdigkeit

Der CO-Gehalt im Blut kann innerhalb weniger Minuten die lebensbedrohliche Höhe von über 50 Prozent erreichen. Ungeborene Kinder, Kranke und ältere Menschen reagieren im Vergleich zu gesunden Erwachsenen noch empfindlicher.

Grillen in der Wohnung ist nicht nur eine dumme Idee, sondern lebensgefährlich!

Wer Holzkohle- oder Gasgrills in geschlossenen Räumen verwendet, setzt sein eigenes und das Leben seiner Mitmenschen aufs Spiel. Geöffnete Fenster und Türen machen dabei keinen Unterschied! Du willst die Restwärme des Grills zum Heizen der Wohnung nutzen? Vergiss es! Dein Sinn für Energieeffizienz ist erfreulich, aber Grillglut hat absolut nichts in Wohnräumen verloren. Auch nicht im Keller, in der Garage, auf verglasten Balkonen, Wintergärten, in Wohnmobilen oder sonst wo. Eine tödliche Kohlenmonoxid-Konzentration ist auch dann nachweisbar, wenn Fenster, Türen, Garagentore und Co. offen bleiben.

Kohlenmonoxid kann sich sogar in Räumlichkeiten sammeln, wenn nicht in der Wohnung gegrillt wurde. Steht der Grill zum Beispiel auf dem Balkon, kann das Gas unbemerkt ins Gebäude strömen. Eine Familie in Münster musste das Anfang November 2018 am eigenen Leib erfahren. Das unsichtbare Gift verteilte sich im gesamten Mehrfamilienhaus. Neun Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden, weil sie über Schwindel und Übelkeit klagten.

Beherzige folgende Tipps:

  • Niemals Holzkohle- oder Gasgrills in geschlossenen Räumen verwenden! Auch keine „Indoorgrills“!
  • Keinesfalls glühende Kohlegrills in Wohnungen zur Nutzung von Restwärme platzieren! Auch nicht in Garagen oder sonstigen geschlossenen Bereichen!
  • Grills ausschließlich draußen abkühlen lassen!

Nicht nur beim Grillen in der Wohnung gelangt Kohlenmonoxid in Wohnräume. Denkbare Quellen sind außerdem:

  • Wasserpfeifen
  • Holzpellets bei unsachgemäßer Lagerung
  • Heizstrahler
  • Ab- und Zuluftsysteme von Heizung, Kamin, Ofen

Sind Abzüge verstopft oder defekt, strömt das giftige Gas ins Haus. Leider kommt es auch dahingehend immer wieder zu tödlichen Unfällen, weil der „stille Mörder“ unbemerkt eingeatmet wird.

2018 wurde der Arbeitskreis Kohlenmonoxid gegründet, um Aufklärungsarbeit zu leisten, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Opferzahlen zu senken.

CO-Warngeräte können Leben retten

Rettungskräfte verfügen über spezielle CO-Warngeräte, welche die Kohlenmonoxid-Konzentration über elektrochemische Sensoren messen und Alarm schlagen. Ähnliche Produkte für Verbraucher (Euronorm EN 50291) sind im Handel erhältlich. Wie beim Rauchmelder, weisen Kohlenmonoxid-Melder durch ein akustisches Signal auf das Gas hin. Du wirst rechtzeitig gewarnt und kannst Dich in Sicherheit bringen.

Herkömmliche Brandmelder schlagen bei Kohlenmonoxid nicht an!

Anders als bei der Rauchmelderpflicht, die in ganz Deutschland gilt, ist die Montage von CO-Meldern freiwillig. Aufgrund des Risikos ist sie aber ratsam. Besonders angesichts des Kosten-Nutzen-Verhältnisses: In vielen Baumärkten werden Warnsysteme ab 20 Euro verkauft. Eine Investition, die Leben retten kann. In der Barbecue Heimat USA sind CO-Warnanlagen bereits in über 30 Staaten Pflicht.

Kreisfeuerwehrarzt Peter Stahl erklärt gegenüber der Hessischen Niedersächsischen Allgemeine, dass Kohlenmonoxid-Melder auf Hüfthöhe angebracht werden sollten, nicht an der Raumdecke. Beim Montieren exakt an die Gebrauchsanweisung des Herstellers halten!

Was tun bei Verdacht einer Kohlenmonoxid-Vergiftung?

Begib Dich sofort ins Freie! Warn alle Anwesenden im Gebäude, denn auch sie sind in Gefahr: Die Molekülgröße von Kohlenmonoxid ist so gering, dass es Betonwände durchdringen kann. Verlier keine Zeit! Denk daran, wie schnell das unsichtbare Gas lebensbedrohlich wird! Falls möglich vor Verlassen der Wohnung Fenster und Türen weit öffnen. Frischluft mindert die Kohlenmonoxid-Konzentration, das Gas verflüchtigt sich. Alarmiere Feuerwehr oder Rettungsdienst (Notruf 112) und informier über die potenzielle Kohlenmonoxid-Ausbreitung!

Werden Opfer einer leichten CO-Vergiftung rechtzeitig behandelt, kommen sie mit dem Schrecken davon und haben keine bleibenden Schäden zu befürchten. Rettungskräfte versorgen sie über eine Atemmaske mit reinem Sauerstoff. Bei starken Beschwerden ist die Behandlung in einer Überdruckkammer nötig.

Sicher grillen in der Wohnung: Alternativen für gemütliche Grillabende

Abseits von Kohle- und Gasgrills gibt es einige Elektrogrills, die tatsächlich zum Grillen in der Wohnung zugelassen sind. Wirf beim Kauf aber einen kritischen Blick auf die Herstellerangaben! Nur, wenn der E-Grill für den Einsatz in geschlossenen Räumen gebaut wurde, darf er auch entsprechend in Betrieb genommen werden. Schließlich ist die Bezeichnung „Elektrogrill“ beziehungsweise „Elektro-Tischgrill“ keine Garantie dafür, dass die Elektrogeräte für drinnen vorgesehen sind. Bestes Beispiel: Die E-Grills von Weber. Sowohl in der Serie Q als auch Pulse sind ausschließlich Outdoor-Grills zuhause.

Dass die Zulassung für Innenräume dennoch möglich ist, beweist unter anderem der Klarstein Steakreaktor 2.0. Der bislang einzige Hochtemperaturgrill seiner Art, der Indoor zum Einsatz kommen darf. Wie der Hersteller erklärt, ist das dem Strombetrieb und dem aktiv gekühlten Gehäuse zu verdanken. Das 1.600 Watt starke Indoor-Grillgerät erreicht bis zu 850 °C. Trotz aktiver Kühlung weist die Bedienungsanleitung auf wichtige Sicherheitsvorkehrungen hin. Alternativen sind elektrisch betriebene Kontaktgrills und Raclettegeräte mit Grillfläche. Wissenssendung Galileo hat mit einem Döner-Drehgrill, Spießgrill und Tartarengrill drei weitere raffinierte Varianten getestet:

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Worauf Du beim Indoor-Grillen achten solltest:

  • Grill stabil aufstellen!
  • Feuerfeste Unterlage verwenden!
  • Alle brennbaren Gegenstände entfernen!
  • Für ausreichend Belüftung sorgen!
  • Kabel sorgfältig platzieren, vermeide Stolperfallen!
  • Indoor-Grills niemals unbeaufsichtigt lassen!
  • Grills nie mit Wasser löschen!
Bevorzugst Du Garten, Balkon oder Terrasse zum Brutzeln, ist das Thema Wintergrillen lohnenswert. Mit den richtigen Tipps gelingen auf dem Outdoor-Grill auch bei Frost und Schnee leckere Menüs. Dass Minusgrade längst kein Hinderungsgrund mehr sind, erklärt beispielsweise BBQ Profi Tom Heinzle in seinem Grillbuch Wintergrillen inklusive praktischen Expertentipps und herzhaften Rezepten. Ebenfalls empfehlenswert: Weber’s Wintergrillen: Die besten Rezepte.

Hinweis für Mieter: Unerlaubtes Grillen kann Existenzen ruinieren!

Wie wir in unserem Grillratgeber bereits erläutert haben, gibt es kein Grundrecht auf Grillen. Mieter dürfen nicht grillen, wenn Hausordnung oder Mietvertrag ein Grillverbot vorsehen. Tust Du es doch, womöglich noch in der Wohnung und es kommt zu einem Unfall, kann das richtig teuer werden. Personenschäden gehen schnell in die Millionen. Bei Vertragsverletzung können Versicherer die Schadensregulierung verweigern. Zieht Qualm in Schlaf- und Wohnräume von Nachbarn, ist laut Immissionsschutzgesetz einiger Bundesländer sogar Grillen im Freien verboten.

Erschreckende Nachrichten über CO-Vergiftungen durch Grillen in der Wohnung

Vienna.at: Männer wollten in Wohnung grillen: Großeinsatz und Totalsperre in Wien | 09.12.2018

Radio Gütersloh: Fünf Verletzte beim Grillen in Wohnzimmer, 26.11.2018

Newsmeldungen General-Anzeiger-Bonn: Feuerwehreinsatz in Düsseldorf, 07.11.2018 | Holzkohlegrill in der Sauna, 20.03.2016 | Familie grillt in Wohnung, 29.10.2015 | Einsatz in Graurheindorf, 07.10.2015

Spiegel Online: Im Keller gegrillt – acht Menschen schwer verletzt, 10.02.2018

ikz-online.de: Grill im Wohnzimmer: Frau stirbt an Kohlenmonoxid-Vergiftung, 06.03.2018

Hessenschau.de: Familie grillt in der Wohnung – elf Verletzte, 04.12.2017

20min.ch: Tödliches Gas – Schwere Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Gasgrill, 18.12.2012

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