Vakuumiergeräte

Vakuumiergeräte sind in vielerlei Hinsicht nützliche Helfer. Mit ihnen kannst Du Lebensmittel luftdicht in sogenannten Vakuumbeuteln verschließen. Das ist ratsam beim Einfrieren oder auch zum Frischhalten von Fleisch und anderen Lebensmitteln im Kühlschrank. Freunde des Sous-vide-Garens brauchen auf jeden Fall ein Vakuumiergerät. Und wenn Du Dein Grillgut gerne vorab marinierst, ist Dir auch dabei so ein Gerät sehr hilfreich. Es gibt sie in verschiedenen Größen und natürlich von zahlreichen Herstellern.

Die Qual der Wahl: Was suchst Du?

Was für ein Produkt?

Anfänger oder Profi?

Welche Art Grill darf es sein?

Bevorzugte Grillart?

Wie mobil möchtest Du sein?

Wie groß darf er werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Ansprüche an den Rost?

Darf es rauchen?

Anfänger oder Profi?

Etwas Konkretes?

Kohle ist nicht gleich Kohle?

Was soll gereignigt werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Lektüre welcher Art?

Einen Buchwunsch?

Bestimmter Autor im Kopf?

Magazin welcher Art?

Anfänger- oder Profi-Lektüre?

Was soll auf den Grill?

Welches Geflügel?

Welches Gemüse?

Welches Obst?

Welches Rind?

Welches Schwein?

Welches Wild?

Welcher Fisch?

Welche Wurst?

Gewünschte Haltbarkeit?

Bevorzugte Herkunft?

Wie hergestellt?

Existiert eine Unverträglichkeit?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Allgemeine Funktion und Vorteile von Vakuumiergeräten

In der Lebensmittelindustrie ist die Vakuumverpackung unverzichtbar. Fleisch, Wurst und vieles mehr, das mit dem Zusatz „unter Vakuum verpackt“ angeboten wird, bleibt im Vergleich zu Frischware länger genießbar. Mit einem Vakuumiergerät kannst auch Du erfolgreich vakuumieren und Nahrungsmittel ohne Konservierungsstoffe haltbar machen.

Ein Vakuum ist ein nahezu luftleerer Raum. Der Druck darin ist gegenüber der Umgebung deutlich geringer. Zum Vergleich: Der Luftdruck in unserer Atmosphäre beträgt 1 bar, ein besonders leistungsstarkes Vakuumiergerät für den Heimgebrauch erzielt etwa -0,97 bar. Kleiner Tipp: Lass dich nicht von den verschiedenen Angabemöglichkeiten eines Vakuums beirren. Handelt es sich um einen absoluten Wert, wird das Vakuum mit einem positiven Vorzeichen beschrieben, bei einem relativen Wert mit einem negativen (Minuszeichen). Bei Vakuumiergeräten ist der relative Wert üblich. Da beim absoluten Wert die Druckdifferenz noch deutlicher wird, eine weitere Gegenüberstellung: Bei Normaldruck herrschen in der Atmosphäre rund 1.000 mbar (1,0 bar), ein kraftvoller Kammervakuumierer wie der Multivac Home erreicht einen Unterdruck von weniger als 15 mbar (0,015 bar).

Bevor wir näher auf die Besonderheiten und Arten dieser Küchengeräte eingehen, solltest Du verstehen, was beim Vakuumieren überhaupt passiert: Ein Vakuumiergerät saugt mit seiner Pumpe Luft aus einem Kunststoffbeutel (oder vakuumfähigen Behältern), der zuvor mit Lebensmitteln gefüllt wurde. Nach dem Entziehen von Sauerstoff und dem Versiegeln des Beutels durch Verschweißen, ist der Inhalt luftdicht verpackt. Das hat mehrere Vorteile:

  • Haltbarkeit: Die Abwesenheit von Sauerstoff verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln um ein Vielfaches. Die Erklärung ist einfach: Sauerstoff ist einer der Hauptursachen für den natürlichen Zersetzungsprozess. Vakuumiertes hält sich bis zu achtmal länger. Manche Hersteller sprechen sogar von einer zehnfachen Haltbarkeit. Mikroorganismen haben keine Chance. Mit einem Vakuumierer kannst Du Lebensmittel konservieren und dem Verderb vorbeugen. Auch das anschließende Einfrieren ist möglich.
  • Gesundheit: Mit einem Vakuumiergerät senkst Du zum einen das Risiko für bedenkliche Bakterien wie beispielsweise Salmonellen und steigerst die Hygiene. Zum anderen bleiben wertvolle Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe dauerhaft erhalten.
  • Genuss: Anders als bei der Konservierung durch Trocknen, Einfrieren oder Einkochen bleiben Farbe und Geschmack der Zutaten beim Vakuumieren vollständig intakt. Vakuumierte Nahrungsmittel sehen nach dem Öffnen der Beutel genauso aus, wie zum Zeitpunkt der Konservierung und büßen nicht an Aroma ein. Auch das Gewicht bleibt identisch. Zudem verhindert die enganliegende und luftdichte Verpackung Gefrierbrand.
  • Marinieren: Marinaden, die gemeinsam mit Fleisch, Fisch oder Gemüse vakuumiert werden, ziehen etwa fünfmal schneller ein. Das Vakuum presst Gewürze und Flüssigkeiten regelrecht ins Gargut und aromatisiert dabei intensiv. Was ansonsten viele Stunden dauert, klappt mit Vakuum in wenigen Minuten.
  • Platz: Durch Vakuumieren wird der Platzbedarf von Nahrungsmittel beim Aufbewahren auf ein Minimum gesenkt. Das kommt Dir nicht nur beim Lagern im Kühlschrank, sondern auch im Gefrierschrank zugute, um beispielsweise saisonales Obst und Gemüse haltbar zu machen. Du brauchst keine zusätzlichen Behälter und nutzt den Raum in Kühlgeräten wesentlich effizienter.
  • Komfort: Durch Vorkochen und Vakuumieren von Menüs kannst Du Dir den Alltag erleichtern. Schließlich hilft es ungemein, wenn Du an stressigen Tagen ein fertiges Essen aus dem Kühleschrank oder Gefrierfach holen kannst und nur erwärmen musst. Außerdem kannst Du Zutaten für die Zubereitung fertig vorbereiten und Dir zum Beispiel das Kochen für Gäste erleichtern. In der Gastronomie wird die Vakuum-Methode gern genutzt, um den Stress während Stoßzeiten einzudämmen und auf spontane Bestellungen reagieren zu können.
  • Sous-vide: Noch nie etwas von Sous-vide gehört? Dann solltest Du zunächst unseren Ratgeber zum Sous-vide-Garen Darin erfährst Du alles, was Du über die schonende Garmethode bei Niedrigtemperatur wissen solltest. Mit einem kraftvollen Vakuumgerät kannst Du Dir die Vorzüge zunutze machen. Bei einem Abstecher in unsere Abteilung für Sous-vide Zubehör findest Du Sous-vide-Garer und Literatur zum Thema.
  • Sparpotential: Die Anschaffungskosten eines Vakuumierers sind zwar nicht zu unterschätzen, die Investition amortisiert sich bei sinnvoller Verwendung aber schnell. Mit einem Vakuumierer kannst Du die Menge an Lebensmittelabfällen merkbar eindämmen, in dem Du Reste gekochter Speisen konservierst, statt sie zu entsorgen. Das schont die Haushaltskasse.
  • Nachhaltigkeit: Nicht nur Dein Geldbeutel freut sich, wenn weniger Lebensmittel im Müll landen. Auch unser Ökosystem profitiert. Der sparsame Umgang schont Ressourcen. Und obwohl das Vakuumieren durch Beutel und Folien Plastikmüll verursacht, überwiegt der Vorteil der Sparsamkeit. Nahrungsmittel sind wertvoll und angesichts der massiven Verschwendung, die hierzulande stattfindet, ist das Konservieren eine wirkungsvolle Alternative. Dennoch solltest Du nicht jede Kleinigkeit einzeln einschweißen und das Gerät nur anwerfen, wenn es tatsächlich einen Vorteil bringt. Gegrilltes Gemüse, das Du sowieso am nächsten Tag verwertest, muss nicht vakuumiert werden. Damit würdest Du unnötig Müll produzieren. Möchtest Du möglichst umweltfreundlich vakuumieren, sind mehrfach verwendbare Zip-Beutel empfehlenswert. Sie sind mit Zippverschluss und einer speziellen Vorrichtung ausgerüstet, um einen Vakuumschlauch anzuschließen.

Ausgenommen von rohem Fleisch und Fisch, lassen sich viele Vakuumierbeutel nach dem Öffnen wiederverwenden. Einfach gründlich auswaschen und trocknen lassen! Bei starker Verschmutzung ist das Entsorgen oft die bessere Wahl, weil der Wasserverbrauch die Umwelt gleichermaßen belastet.

Nachteile gibt es beim Vakuumiergerät kaum. Abgesehen vom Anschaffungspreis und den Ausgaben für Vakuumierbeutel oder Folien solltest Du bedenken, dass sich vakuumierte Beutelware schlecht stapeln lässt.

Im Video erklärt der selbsternannte Daniel Düsentrieb des BBQ das Einschweißen und Marinieren mit Vakuumierer verständlich. Außerdem hat er Tricks auf Lager, um typische Probleme clever zu lösen:

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Welche Lebensmittel sind zum Vakuumieren geeignet?

Die Frage muss eher lauten, was sich nicht luftdicht verpacken lässt. Denn es gibt kaum etwas, womit es gute Vakuumierer nicht aufnehmen. Fleisch und Seafood lassen sich durch Luftentzug gleichermaßen haltbar machen wie Gemüse und Obst. Aber auch Trockenwaren (z. B. Tee, Kaffee, Nudeln, Reis, Gewürze) und Flüssigkeiten (Suppen, Getränke, Soßen). Als Faustregel gilt: Fast alles, was sich einfrieren lässt, ist für Vakuumierer geeignet. In Hinblick auf das nächste Barbecue ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. Zur Inspiration:

  • Reste: Zu viel Pulled Pork übrig? Durch Einschweißen in einen Vakuumbeutel kannst Du das zarte Fleisch lange aufbewahren, ohne dass es an Geschmack einbüßt. Die selbst gemachte BBQ Sauce wurde nicht aufgebraucht und wird in den kommenden Wochen nicht benötigt? Ein Vakuum schützt sie vor dem Verderb. Vakuumbeutel beim nächsten Grillfest einfach öffnen, Sauce in ein Schälchen geben und keiner wird merken, dass Du sie nicht frisch kreiert hast. Auch Maiskolben, gegrilltes Obst und viele andere leckere Sachen sind im Vakuumierbeutel optimal aufgehoben.
  • Trockenmarinaden: Dry Rubs sind beim Grillen sehr beliebt. Sie tropfen nicht, intensivieren den Geschmack von Grillgut und lassen sich wunderbar auf Vorrat legen. Der letzte Punkt hat jedoch einen Nachteil: Gewürzmischungen verlieren durch den Kontakt mit Sauerstoff und Feuchtigkeit an Würzkraft. Durch Vakuumieren schützt Du sie vor äußeren Einflüssen und maximierst ihre Haltbarkeit. Nach dem Entfernen des Vakuums duftet Trockenwürze wie am Tag der Zubereitung. Herrlich!
  • Marinieren: Spontan grillen? Mit Vakuumiergerät marinierst Du Grillgut in Rekordzeit und kannst Dich auf ein unvergessliches Geschmackserlebnis freuen. Öle, Essig und Gewürze dringen tief in Grillgut ein.
  • Sous-vide: Vakuumiertes Grillfleisch (roh), Fisch und Gemüse kannst Du durch Sous-vide-Garen auf die ideale Garstufe bringen, um anschließend durch kurzes Grillen Röstaromen zu erzielen. Zähes Fleisch und Verbranntes ade! Durch Hinzufügen von Kräutern wie Rosmarin oder Thymian in den Vakuumbeutel aromatisierst Du Fleisch bereits beim Garen. Greif zu Sous-vide-geeigneten Profi-Folienbeuteln!
  • Dry Aged: Bei der Trockenreifung verliert Fleisch viel Flüssigkeit, gewinnt aber an Geschmack und Aroma. Durch Vakuumieren mit einem kraftvollem Außen- oder Kammer-Vakuumierer kannst Du besonders intensives Edelfleisch innerhalb weniger Wochen zuhause reifen lassen. Du brauchst spezielle Reifebeutel, auch Membran-Vakuumbeutel genannt. Sie sind nach innen hin luftdicht, nach außen jedoch durchlässig für Wasserdampf. Die einseitige Wasserdampfdurchlässigkeit fördert den Reifeprozess.
  • Grillgeschenke: Die kannst Du mit einem Vakuumierer selber machen. Ob frisch gefangener Fisch, kaltgeräucherter Speck aus dem Räucherofen oder kreative Würzmischung: Im Vakuum sind Köstlichkeiten sauber verpackt.

Ungeeignet zum Vakuumieren sind gasbildende Lebensmittel in rohem Zustand. Darunter Spargel, Zuckerschoten, Brokkoli, grüne Bohnen und Kohl. Sie werden vor der luftdichten Versiegelung blanchiert.

Neben Nahrungsmitteln sind Reiseutensilien, Textilien, Farbdosen, Silberbesteck und viele andere Dinge vakuumierbar. Die luftdichte Hülle schützt vor Feuchtigkeit, Korrosion und Schmutz.

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Informatives zur Haltbarkeit

Um zu verdeutlichen, um welchen Zeitraum sich die Haltbarkeitsdauer ausdehnt, hier einige Beispiele:

Gekühlte LebensmittelHaltbarkeit ohne VakuumHaltbarkeit im Vakuum
Rind, Wild2-4 Tagebis zu 40 Tage
Schweinca. 4 Tagebis zu 4 Wochen
Geflügel2-3 Tagebis zu 9 Tage
Fisch1-3 Tagebis zu 5 Tage
Gemüseca. 5 Tage2-3 Wochen
Obstmax. 1 Wocheca. 3 Wochen
Weichkäsemax. 1 Wocheca. 2 Wochen

Ein Vakuum kann die Kühlung nicht ersetzen. Lebensmittel, die generell kühl gelagert werden müssen, solltest Du auch nach dem Vakuumieren im Kühlschrank aufbewahren.
Ungekühlte LebensmittelHaltbarkeit ohne VakuumHaltbarkeit im Vakuum
Brötchen2-3 Tage1 Woche
Wein2-3 Tageca. 3 Wochen
Kaffee (gemahlen)2-3 Monate12 Monate

Willst Du Lebensmittel in der Gefriertruhe lagern, kannst Du ihre Haltbarkeit verdoppeln beziehungsweise verdreifachen, indem Du sie vorher vakuumierst. Luftdicht verpacktes Fleisch ist anschließend Minimum zwei Jahre haltbar. Denk daran Gefriergut mit Datum zu beschriften!

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2 Gerätetypen im Vergleich: Außen- und Kammervakuumierer

Die Unterscheidung zwischen Kammer- und Außenvakuumierer fällt leicht: Beim Außenvakuumierer verbleiben Vakuumierbeutel außerhalb des Geräts, beim Kammervakuumierer erfolgt der Vakuumierprozess innerhalb. In den Außenvakuumierer, auch Balkenvakuumierer genannt, wird nur die Öffnung der Beutel gelegt, damit Luft entzogen und die Verpackung verschweißt werden kann. Diese Elektrogeräte erinnern optisch an Laminiergeräte, die in vielen Büros zum Einsatz kommen. Sie sind relativ schmal und benötigen wenig Platz. Ideal für den privaten Gebrauch und alle, die ein Gerät ohne Schnickschnack suchen. Manche sind mit einer Schneidevorrichtung (Cutter) ausgerüstet, womit sich Kunststofffolie (Schlauchware) nach Belieben zuschneiden lässt, um individuelle Beutelgrößen anzufertigen. Auch Schlauchanschlüsse sind möglich. Das folgende Video zeigt den Außenvakuumierer Caso VC 200 mit den genannten Funktionen:

Möchtest Du Beutel und Folienrollen verwenden, ist ein Außenvakuumierer mit Folienbox und Cutter sinnvoll. Die Box befindet sich direkt am Gerät und bewahrt die aufgerollte Vakuumierfolie auf. Mit dem Cutter bringst Du sie auf die gewünschte Länge. Beim Folienkauf auf die richtige Breite achten!

Vakuumieren im Kammergerät

Kammervakuumierer sind deutlich größer, teurer und haben mehr Power. Optimal für alle Griller, Angler und Jäger, die viel Material zu versorgen haben. Flüssigkeiten lassen sich damit besonders bequem einschweißen, weil die Funktionsweise gegenüber Balkenvakuumierern eine andere ist. Luft wird nicht aus Beuteln gezogen. Stattdessen verwandelt sich die Vakuumkammer in einen hermetisch dichten Raum, der von der Pumpe vollständig von Luft befreit wird. Es folgt ein Druckausgleich vor dem Öffnen der Kammer. Anschließend gelangt die Umgebungsluft hinein und der perfekt versiegelte Vakuumbeutel kann entnommen werden. Produkte für den gewerblichen Bereich, wie sie in Metzgereien und Gastronomie Verwendung finden, sind meist wartungsintensiv. Ohne regelmäßige Wartung und Ölwechsel geht es bei Maschinen mit Ölpumpe nicht. Für den Heimgebrauch gibt es wartungsfreie Lösungen. VBQ aus Rheinhessen hatte das Vergnügen ein Modell von Multivac mit Marinierfunktion zu testen, das internes und externes Vakuum ermöglicht. Im Video erklärt der YouTuber die Besonderheiten gegenüber einem Außenvakuumierer:

Für den fixen Überblick beide Varianten im Vergleich:

AußenvakuumiererKammervakuumierer
Vorteile-günstig

-platzsparend

-wartungsarm

-pflegeleicht

-praktisch

-einfache Bedienung

-auch für unterwegs

-ideal für größere Mengen

-starkes Vakuum

-mehr Leistung

-reichlich Volumen

-gut für Flüssigkeiten

-keine teuren Strukturbeutel nötig

-kein zusätzliches Zubehör zum Vakuumieren von Gläsern erforderlich

-großer Funktionsumfang

-pulsierendes Vakuum für perfektes Marinieren möglich

Nachteile-weniger Leistung

-weniger Volumen

-teuer

-unhandlich

-schwer

-hoher Wartungsaufwand (wartungsfreie Produkte erhältlich)

Moderne Geräte beider Produktgruppen haben eines gemeinsam: Das Vakuumieren und Verschweißen erfolgt automatisch. Einfach Beutel oder Behälter entsprechend platzieren, Vakuumierung starten und warten, bis das Vakuum erzeugt und versiegelt ist. Eine Absaugautomatik ist für höchsten Komfort ein Muss!

Dass das Vakuumieren von Gläsern nur mit Kammervakuumierer funktioniert, stimmt übrigens nicht. Mit einem Vakuumschlauch und passenden Aufsätzen erledigt auch ein Balkenvakuumierer diesen Job zum Konservieren von Dips, Marmeladen oder BBQ Saucen. Unter anderem hat Fachhändler Lava entsprechende Geräte in petto. Mit dem richtigen Vakuumdeckel kannst Du Lebensmittel sogar direkt in Pfannen oder Töpfen (nicht druckempfindlich!) vakuumieren.

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Akkubetriebene Handvakuumierer für den mobilen Einsatz

Auch Handvakuumierer werden verkauft. Produkte mit Akku sind unterwegs nützlich. Beispielsweise beim Campen, um Reste von Gegrilltem einige Tage länger aufzubewahren oder beim Angeln zum Verpacken von frischem Fisch. Da die Preisdifferenz zu einem einfachen, aber guten Außenvakuumierer gering ist und das Erzeugen einer Schweißnaht nicht zum Funktionsumfang der Handgeräte gehört, raten wir Grillfans zum Außenvakuumierer.

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Wissenswertes zu Beuteln und Folien

Beim Kauf von Vakuumbeuteln für Außenvakuumierer musst Du gaufrierte (andere Schreibweise: „goffrierte“) Artikel wählen. Sie verfügen über eine aufgeraute Struktur, wodurch kleine Kanäle entstehen und die Luft besser abgesaugt werden kann. Für das Absaugprinzip sind sie unverzichtbar. Mehrschichtfolien aus Polyethylen oder Polyamid halten auch Knochen und anderen scharfkantigen Elementen stand. Einige Materialien sind kochfest und mikrowellentauglich. Das Verpackungsmaterial für Kammervakuumierer ist hingegen glatt und wird als „Siegelbeutel“ verkauft. Stammen Vakuumiergerät und Vakuum-Verpackungsmaterial nicht von der gleichen Marke, musst Du prüfen, ob sie miteinander kompatibel sind. Das ist nicht selbstverständlich.

Die Beutelgröße sollte Deinen Vorhaben gerecht werden. Wähl das Fassungsvermögen deshalb sorgfältig und kauf ausschließlich Beutel oder Schlauchfolie ohne Weichmacher und BPA (Bisphenol A)! Bei hochwertigem Material gehen keine Schadstoffe auf Lebensmittel über.

Gewöhnliche Gefrierbeutel sind nicht zum Vakuumieren konzipiert.

Findest Du in Produktbeschreibungen für Vakuumiergeräte den Hinweis „auch als Folienschweißgerät nutzbar“, meint der Hersteller, dass eine reine Verschweißfunktion zur Verfügung steht. Gut, wenn Du einmal kein Vakuum, sondern ausschließlich einen Verschluss wünschst. Manche Produkte Versiegeln neben Vakuumiermaterialien gewöhnliche Gefrierbeutel und Originalverpackungen von Lebensmitteln. Das ist praktisch, um zum Beispiel offene Nudel- oder Reispackungen sorgfältig zu schließen.

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Wichtige Ausstattungsmerkmale und Tipps zur Kaufentscheidung

Vakuumiergeräte weisen unterschiedliche Größen und Materialien auf. Außerdem unterscheiden sie sich hinsichtlich des Funktionsumfangs. Wir haben wesentliche Merkmale arrangiert, die Dir helfen ein bedarfsgerechtes Gerät zu finden:

  • Leistung

Bei besonders einfachen Geräten ist die Belastungsgrenze schnell erreicht. Wer viel auf einmal vakuumiert, darf sich nicht wundern, wenn der Vakuumierer überhitzt. Eine Absaugleistung von weniger als 0,8 bar ist nicht empfehlenswert. Für möglichst schnelles Arbeiten, sind Modelle ab 110 Watt ratsam. Die Saugleistung sollte mindestens neun Liter pro Minute betragen. Je höher die Saugleistung, desto mehr Luft kann das Gerät absaugen, was das Vakuum verstärkt. Abhängig von der Leistung wird ein Vakuum von etwa 80 bis 90 Prozent erreicht. Exklusive Gerätschaften schaffen 95 Prozent und mehr.

  • Sicherheit

Eine Abschaltautomatik schützt vor Überhitzung. Ohne Überwachung der Temperatur drohen Defekte oder Schlimmeres. Eine Temperaturkontrolle verhindert auch das Durchschmelzen von Schweißnähten. Achte auf rutschfeste Füße für stabilen Halt! Eine Aussparung im Gehäuse zum Verstauen des Kabels ermöglicht die ordentliche Aufbewahrung der Küchengeräte.

  • Funktionen

Bei günstigen Geräten hält sich der Funktionsumfang stark in Grenzen. Das muss kein Nachteil sein, denn wenig Knöpfe machen die Handhabung zum Kinderspiel. Aufwändigere Alternativen bringen zusätzliche Möglichkeiten mit sich. Manchmal kannst Du durch eine Pulsfunktion Feineinstellungen bei sensiblen Zutaten vornehmen und ein Teilvakuum herstellen. Auch integrierte Cutter zum Zuschneiden von Folien, Einstellungen für feuchte sowie trockene Lebensmittel (Feucht-/Trocken-Funktion), automatische Beutelerkennung, integrierte Manometer (Druckmessgerät) oder anpassungsfähige Geschwindigkeitsstufen sind denkbar. Viele Kammervakuumierer verfügen über ein umfassendes Menü. Weil weniger manchmal mehr ist, solltest Du kritisch hinterfragen, was Du wirklich brauchst.

  • Bedienung

Touch-Funktionen, Displays, Drehknöpfe, klassische Schalter, Druckknöpfe. Die Art, wie Vakuumierer bedient werden, unterscheidet sich teilweise erheblich. Kommst Du mit klassischen Lösungen besser zurecht, sind mechanische Bedienelemente vorteilhaft. Ist ein automatischer Schließmechanismus vorhanden, musst Du das Gerät beim Vakuumieren nicht festhalten. Die Hände bleiben frei und Du kannst weitere Zutaten vorbereiten.

  • Schweißbandlänge

Bei einem Außenvakuumierer solltest Du einen kritischen Blick auf die Länge des Schweißbands werfen. Es entscheidet darüber, welche Beutelgrößen Du nehmen kannst und welche nicht. 30-35 Zentimeter sind ein gutes Maß für einen vielfältigen Einsatz. Bei dieser Länge kannst Du auch Verpackungen für größere Fleischstücke oder ganze Fische zum Verschweißen ansetzen. Der Schweißbalken (Schweißleiste) ist für den Verschluss von Vakuumverpackungen verantwortlich und muss so gestaltet sein, dass ein Verkleben des Materials verhindert wird. Teflonbeschichtungen beugen dem effektiv vor.

  • Druckregulierung

Der Druck, der beim Vakuumieren auf Lebensmittel ausgeübt wird, ist nicht zu unterschätzen. Bei empfindlichen Zutaten kann das problematisch werden. Hat ein Vakuumiergerät ausschließlich eine automatische Vakuumierfunktion, werden sensible Zutaten gequetscht.  Lässt sich der Druck manuell oder gar automatisch regulieren, kannst Du beispielsweise Himbeeren, Brötchen, Tomaten oder Eier schützen. Auch beim Vakuumieren von Flüssigkeiten ist eine Regulierung entscheidend. Eine Stopp-Taste kann eine Alternative sein, um den Vakuumiervorgang vorzeitig abzubrechen. Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, ist eher schwierig.

  • Verschluss

Kommen Vakuumbeutel beziehungsweise Vakuumfolien zum Einsatz, ist die Menge und Qualität der Schweißnähte wichtig. Gute Vakuumierer erzielen zwei oder gar drei dicke Versiegelungen. Geht eine davon auf, ist das Vakuum trotzdem gesichert. Bei billigen Gerätschaften musst Du Dich mit einer Verschlussnaht zufriedengeben, dessen Stärke oft zu wünschen übriglässt. Schnell gelangt Luft ins Innere. Bei hochwertigen Geräten kann eine einzelne Schweißnaht genügen, solange sie solide ist. Eine Naht von fünf bis sechs Millimeter gilt als strapazierfähig. Sie öffnet sich nur unter starker Belastung. Hast Du die Wahl, raten wir zur doppelten Schweißnaht.

  • Sousvide

Für erfolgreiches Sous-vide-Garen sollte der Vakuumierer ein Vakuum von Minimum 94 Prozent schaffen. Billige Geräte erreichen ein solches Vakuum nicht, wodurch zu viel Luft im Beutel bleibt und ein gleichmäßiger Garvorgang unmöglich ist. Achte darauf, dass Dein Vakuumiergerät einen Unterdruck von -0,94 bar packt.

  • Marinierfunktion

Eine beeindruckende Sache für BBQ-Fans für schnelles Aromatisieren von Fleischstücken, Gemüse und Co. Die Vakuumerzeugung erfolgt im Beutel oder Behälter. Ein Highlight ist das pulsierende Vakuum, währenddessen sich Unterdruck und die Zugabe von atmosphärischem Druck abwechseln, um Marinaden effizient eindringen zu lassen.

  • Auffanggrille

Da beim Absaugen von Luft durch Außen-Vakuumierer auch Flüssigkeiten (z. B. Fleischsaft) angesaugt werden können, sollte eine Auffanggrille beziehungsweise Vakuumleiste integriert sein. Ein herausnehmbarer (im Idealfall spülmaschinengeeigneter) Auffangbehälter erleichtert die Reinigung. Außerdem verhindert ein sogenannter Flüssigkeitsabscheider, dass Flüssiges ins Innere der Vakuumiergeräte gelangt und dort Defekte an der Pumpe auslöst. Das ist auch beim Marinieren elementar. Bei Balkenvakuumiergeräten ist der Flüssigkeitsabscheider nicht Teil der Standardausrüstung. Fehlt er, beschränkt ein Großteil der Hersteller die Vakuumierfunktion auf trockene Waren.

  • Zubehör

Einige Vakuumiergeräte lassen sich mit Adapteraufsatz ergänzen, um statt Einwegplastikbeuteln wiederverwendbare Vakuumboxen einzusetzen. In ihnen sind unter anderem Salat, Kräuter und Flüssigkeiten bestens aufgehoben. Manche Marken fertigen Boxen für Tiefkühlschrank und Mikrowelle. Andere erlauben das Vakuumieren von Einmachgläsern und die Verwendung von Mehrwegbeuteln mit Zipperverschluss. Für Grillfans noch interessanter: Vakuumiersysteme mit Anschlussmöglichkeit an GN-Behälter (Behälter aus Edelstahl nach Gastro-Norm) mit Gummiverschluss. Hiermit kannst Du große Mengen Grillgut direkt in der Gastroschale konservieren.

  • Ersatzteilverfügbarkeit

Die ist bei billigen Angeboten aus Discountern meist nicht gegeben, bei vielen Markenprodukten schon. Insbesondere die Gummidichtung ist anfällig für Verschleiß. Kannst Du sie nachbestellen, verlängert sich die Lebensdauer des Elektrogeräts, was wiederum Geld spart und Ressourcen schont. Eine Ersatzdichtung gehört bei einigen Angeboten zum Lieferumfang.

  • Gewicht

Je leichter ein Vakuumierer, umso komfortabler kannst Du ihn transportieren. Viele Außenvakuumierer bringen etwa 1,5 bis 5 Kilo auf die Waage. Beim Kammervakuumierer solltest Du mit mindestens zwölf Kilo rechnen, was in dieser Produktgruppe eher einem Fliegengewicht gleicht. Zahlreiche Modelle sind über 20 Kilo schwer. Grundsätzlich sind sie für den stationären Einsatz gedacht und sollten einen festen Platz bekommen.

  • Größe

Kaum Platz für ein neues Gerät? Dann wäre ein sperriges Kammer-Modell die falsche Wahl. Außenvakuumierer passen in jede Küche. Beim Kauf von Kammervakuumierern die nutzbare Kammergröße prüfen! Sie werden als Tisch- und Standgerät verkauft.

  • Design

Funktion und Leistung sind zentrale Faktoren, doch für viele BBQ-Fans spielt auch das Design ihrer Hilfsmittel eine Rolle. Edelstahl, weiße und schwarze Kunststoffelemente geben bei Vakuumiergeräten den Ton an. Kunststoff ist gegenüber Edelstahl weniger strapazierfähig und langlebig, stattdessen etwas leichter und preiswerter.

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Bekannte Marken von Caso bis Lava

Vakuumierer findest Du unter anderem bei Amazon, Saturn, Media Markt und Expert, sowie regelmäßig bei Real, Aldi, Lidl und Co. Zu den bekanntesten Herstellern zählen Caso, Lava, Severin, Clatronic und Multivac. Die meisten verkaufen Ihre Gerätschaften sowohl direkt, als auch über den stationären Elektronikfachhandel sowie online. Die Marke Caso ist für innovative Küchentechnik bekannt und hat einige Bestseller im Programm, die mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Darunter das Modell VC 10, dessen Funktionsumfang zwar sehr übersichtlich ist, für den üblichen Hausgebrauch aber völlig ausreicht. Stiftung Warentest erklärte das Gerät in seiner Januar-Ausgabe 2018 zum Testsieger und bewertete es mit Gesamtnote Gut (2,0). Unter den sechs getesteten Vakuumierern auch Produkte von Steba, Severin und Proficook. Beim Technikmagazin Chip kannst Du die wichtigsten Fakten zum Test nachlesen.

Grill & BBQ Bodensee hat den kompakten Caso VC 10 getestet. Fazit: Übersichtlicher Aufbau, einfache Bedienung und Leistungsstärke. Zudem lobt der BBQ-Fan die Tatsache, dass das Produkt eine reine Schweißfunktion hat, womit Du manuell eine zweite Schweißnaht setzen kannst. Überzeug Dich selbst:

Weitere Produkte von Caso, die viel gekauft werden:

  • Caso VC 100: inklusive Vakuumschlauch, 120 Watt, 2-fach Schweißnaht
  • Caso VC 200: zusätzlich Folienbox, Cutter
  • GourmetVAC 280: vollautomatisches Vakuumiersystem, 130 Watt
  • VC 300 Pro: Wurde vom ETM Testmagazin mit „Sehr gut“ bewertet, was von neun nur zwei Vakuumierer schafften. Stufenlose Regulierung der Vakuumstärke. Die Vakuumleistung beträgt etwa 90 Prozent.
  • FastVac 500: Gewerbevakuumierer aus Edelstahl mit doppelter Kolbenpumpe und leistungsstarkem Motor für den Dauerbetrieb.

Während Caso mit der Auszeichnung „Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts 2019“ prämiert wurde, begeistert Lava aus Baden-Württemberg mit einer 20-jährigen Ersatzteil-Versorgungsgarantie. Lava steht für „Langfristige Vakuumiergeräte-Anschaffung“ und dieser Name ist Programm. Die langlebigen Vakuumiersysteme des Unternehmens sorgen gleichermaßen mit Bestnoten für Aufsehen. Der Hersteller setzt auf Qualität, was sich natürlich an den Preisen bemerkbar macht. Der günstigste Lava Vakuumierer (V.100) kostet derzeit rund 260 Euro. Dank 400 Watt, einer Pumpenleistung von 20 Liter pro Minute und einem Behälter-Modus bleiben keine Wünsche offen. Dass Turbo Pumpensystem schafft in 60 Sekunden 35 Liter, was sich beim Vakuumieren großer Beutel auszahlt. Leistungsstarke und laufruhige Kolbenpumpen machen es möglich. Lava präsentiert außerdem viel Zubehör vom Vakuumbehälter aus Edelstahl über Flaschenverschlüsse bis zu Kochbüchern und Etiketten zum Beschriften. Auch Sous-vide Geräte für professionelles Vakuumgaren gehören zum Sortiment.

Auch folgende Geräte sind beispielsweise bei Amazon sehr gut bewertet:

  • Allpax P 355, F 210
  • Geryon E5700-MS
  • Crenova ZK-01
  • Crenova VS100S
  • Klarstein FoodLocker Slim
  • Profi Cook PC-VK 1133

Gute Kammer-Vakuumierer verkaufen Multivac, Allpax und Beeketal.

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Der BBQ.LOVE Preisvergleich - Angebote vergleichen und sparen

Vakuumiergeräte für den Haushalt werden in Discountern für teilweise unter 30 Euro verkauft. Insbesondere im Internet ist das Sparpotenzial groß. Möchtest Du das Küchengerät regelmäßig verwenden oder größere Fleischstücke zum Grillen vorbereiten, empfehlen wir hochwertige Alternativen mit ausreichend Leistung. Je nach Marke und Ausstattung solltest Du mit etwa 60 bis 100 Euro rechnen. Für diesen Preis bekommst Du ein zuverlässiges Modell, das mit Langlebigkeit, Robustheit und Komfort begeistert. In der nächsthöheren Preisklasse findest Du Produkte mit zusätzlichen Extras. Kammervakuumierer sind im Vergleich zum Außenvakuumierer um einiges teurer und starten bei etwa 500 bis 600 Euro. Mit unserem Preisvergleich findest Du schnell und komfortabel den günstigsten Anbieter. Zum Gegenüberstellen der Preise einfach das favorisierte Gerät anklicken. Anschließend listet unser Angebotsfinder diverse Onlineshops inklusive Verkaufspreis auf und Du kannst die preiswerteste Variante ermitteln. Auf Wunsch wirst Du über den Button „zum Shop“ weitergeleitet, um die Bestellung abzuschließen.

Damit Du direkt nach der Lieferung vakuumieren kannst, kauf Sets inklusive Vakuumverpackungsmaterial!

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Tipps zur Verwendung

Hygiene ist beim Umgang mit einem Vakuumgerät das A und O. Deine Hände sowie sämtliche Küchenhelfer, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, müssen absolut sauber sein. Trag am besten Latexhandschuhe beim Vorbereiten von Zutaten und Füllen von Vakuumverpackungen! Auch Nahrungsmittel sollten gründlich geputzt und von schadhaften Stellen befreit werden. Je weniger Bakterien auf der Oberfläche verbleiben, desto länger kannst Du den Beutelinhalt bedenkenlos verwenden. Weitere Tipps:

  • Lebensmittel möglichst frisch vakuumieren!
  • Zutaten vollständig erkalten lassen, bevor Sie verschweißt werden!
  • Füll Beutel nicht zu voll!
  • Wenn sich der Druck des Vakuumiergeräts nicht an druckempfindliche Waren anpassen lässt: Saucen und andere Flüssigkeiten erst in einer Dose einfrieren, dann als festen Block vakuumieren. Auch Brötchen und weiche Früchte sollten erst durch Kälte widerstandsfähig gemacht werden.
  • Einige Früchte und Gemüsesorten wie Bananen, Kartoffeln, Birnen, Äpfel sowie Zwiebeln und Knoblauch müssen geschält werden. Bleibt die Schale dran, ist eine Konservierung nicht möglich.
  • Die Öffnung von Vakuumbeuteln vor dem Befüllen umklappen, damit sich am Rand keine Lebensmittelbestandteile oder Fette sammeln. Das würde die Schweißnaht negativ beeinflussen. Auch das fehlerhafte Einlegen von Folien und Beuteln vermeiden!
  • Verschmutzungen am Schweißbalken im kalten Zustand des Geräts vorsichtig entfernen! Schmutz schmälert die Qualität der Schweißnaht und somit die Verschlusssicherheit.
  • Folie oder Beutel halten spitzem oder scharfkantigem Inhalt nicht stand? Leg die Lebensmittel auf ein dünnes Lachsbrett und starte den Vakuumiervorgang erneut! Im Video zum Lava V.300 Premium mit Vollautomatik wird gezeigt, wie eine ganze Forelle auf einem solchen Brett unter Vakuum verpackt wird:

Der Schweißdraht wird beim Verschweißen von Verpackungen extrem heiß. Berühr diese Stellen nach dem Schweißprozess keinesfalls!

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Vakuumieren ohne Gerät – die DIY-Variante

Keine Lust Geld auszugeben? Dann schau Dir folgenden Lifehack an! Alles, was Du zum Vakuumieren ohne Gerät brauchst, ist ein Strohhalm, ein Aufbewahrungsbeutel und Lebensmittel. Dass dabei kein starkes Vakuum entsteht, wie es ein anständiger Vakuumierer schafft, sollte allerdings klar sein.

Auch der Trick mit Wasser kann sich sehen lassen:

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