Kugelgrills

Die Kugel ist und bleibt die ideale Form für einen Grill, denn nirgends zirkuliert die Luft besser. Dank des geschlossenen Systems kann mit einem Kugelgrill direkt und auch indirekt gegrillt werden. Ganz gleich ob Holzkohlegrill oder Gaskugelgrill. Damit steht dem uneingeschränkten Grillgenuss nichts mehr im Wege. Auch, wenn Weber der Erfinder des Kugelgrills war, gibt es heute zahlreiche Grillhersteller, die ebenso hochwertige Geräte anbieten.

Die Qual der Wahl: Was suchst Du?

Was für ein Produkt?

Anfänger oder Profi?

Welche Art Grill darf es sein?

Bevorzugte Grillart?

Wie mobil möchtest Du sein?

Wie groß darf er werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Ansprüche an den Rost?

Darf es rauchen?

Anfänger oder Profi?

Etwas Konkretes?

Kohle ist nicht gleich Kohle?

Was soll gereignigt werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Lektüre welcher Art?

Einen Buchwunsch?

Bestimmter Autor im Kopf?

Magazin welcher Art?

Anfänger- oder Profi-Lektüre?

Was soll auf den Grill?

Welches Geflügel?

Welches Gemüse?

Welches Obst?

Welches Rind?

Welches Schwein?

Welches Wild?

Welcher Fisch?

Welche Wurst?

Gewünschte Haltbarkeit?

Bevorzugte Herkunft?

Wie hergestellt?

Existiert eine Unverträglichkeit?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Eine Boje war Inspiration für den Kugelgrill

Der Name Weber ist untrennbar mit dem Kugelgrill verbunden. Denn Firmengründer George Stephen hat ihn 1952 erfunden. Bei einer Segeltour wurde er durch eine Boje inspiriert. Und er nutzte auch tatsächlich eine in zwei Hälften zerlegte Boje, um seinen ersten Kugelgrill zu bauen. Bis dahin waren in den USA selbstgemauerte Ziegelsteingrillstellen üblich. Bei diesen Grillstellen war man allerdings immer auf gutes Wetter angewiesen, denn weder man selbst, noch das Grillgut war vor Regen geschützt.

Mit dem Kugelgrill revolutionierte George Stephen die Grillkultur in den USA und letztlich auf dem ganzen Globus, denn der Ziegeszug des Kugelgrills ließ nicht lange auf sich warten.

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Was ist ein Kugelgrill?

Ein Kugelgrill ist ein Grill mit Deckel, dessen Garraum die Form einer Kugel aufweist. Befeuert wird er größtenteils mit Holzkohle oder Gas. Es gibt aber auch elektrisch betriebene Varianten. Im Englischen wird diese Grill-Art gerne als „Kettle“ Grill bezeichnet, was übersetzt „Kessel“ heißt und auf die Form des Grills zurückzuführen ist. Dem Wort Kettle begegnest Du spätestens beim Stöbern durch das Sortiment von Grillhersteller Weber, dem Erfinder dieser Grill-Art.

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Warum solltest Du Dich für den Kugelgrill entscheiden?

Der Kugelgrill ist die richtige Wahl, wenn Du maximale Freiheiten beim Grillen genießen möchtest. Du kannst indirekt sowie direkt grillen und somit auf die gesamte Bandbreite der Grill- und BBQ-Welt zurückgreifen. Egal ob Steaks, Rippchen oder Pulled Pork, ob Dorade, Lachs oder Forelle, Gemüse oder Obst, Vor-, Haupt- oder Nachspeise. Alles ist möglich. Selbst Pizza oder Muffins sind denkbare Leckereien aus dem Kugelgrill. Auch hinsichtlich der Gesundheit haben Kugelgrills Vorzüge. Bei der indirekten Methode entstehen keine krebserregenden Substanzen und Nährstoffe bleiben größtenteils erhalten.

Die Vorteile

  • indirektes und direktes Grillen
  • schonendes und gesundes Zubereiten
  • geringes Risiko des Anbrennens
  • auch große Fleischstücke bleiben saftig
  • perfekt für Barbecue
  • bequeme Temperaturregulierung
  • Schutz vor Wind und Wetter
  • hohe Stabilität dank Kugelform

Da oft gefragt wird, ob Säulengrills, Smoker oder Gasgrills besser sind als kugelförmige Bauweisen, möchten wir darauf kurz eingehen. Beim Vergleich zwischen Säulen- und Kugelgrill würden wir anspruchsvollen BBQ-Liebhabern generell den Kugelgrill empfehlen, weil man damit deutlich flexibler ist. Möchtest Du wenig Geld ausgeben oder nur direkt grillen, wäre ein Säulengrill ausreichend. Kannst Du Dich zwischen Kugel- und Gasgrill nicht entscheiden, lass es einfach und kauf einen Kugel-Gasgrill! Mehr über diese Kombination erfährst Du im Abschnitt zu Modellen. Smoker-Grills sind für echte Barbecue-Fans ein Muss. Sie erlauben Räuchern auf höchstem Niveau und dank großzügigem Garraum bekommst Du auch große Gesellschaften satt.

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Der Aufbau

Der Aufbau zeichnet sich in der Regel durch ein kugelförmiges Unterteil (Kessel) mit Belüftung, einen Deckel und ein Gestell aus. Innerhalb des Kessels befindet sich bei Holzkohlemodellen ein Kohlerost. Brennmaterial kommt nicht direkt mit dem Boden der Kugel in Berührung, wodurch es von unten optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Das kommt Dir beim Anzünden zugute. Handelt es sich um einen Gas-Kugelgrill gibt es keinen Kohlerost, sondern Gasbrenner, bei Elektro-Alternativen entsprechend Heizelemente. Oben am Rand des Kessels wird der Grillrost fixiert. Er ist beim Großteil der Modelle nicht höhenverstellbar. Der Deckel verfügt über einen Griff und Belüftungsöffnungen. Ein integriertes Grillthermometer erleichtert die Temperaturkontrolle.

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Details zum Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip eines Kugelgrills ist mit einem Umluftofen vergleichbar und erlaubt das Zubereiten großer Fleischstücke. Anders als bei offenen Grills ohne Deckel, wird Grillgut von allen Seiten gleichmäßig gegart. Heiße Luft kommt wegen des geschlossenen Systems nicht ausschließlich von unten, sondern wird durch den Deckel reflektiert und zirkuliert über das Belüftungssystem um das Grillgut herum. Die runde Form begünstigt die Luftzirkulation und gewährleistet die ausgewogene Hitzeverteilung.

Die Belüftungsöffnungen unten sorgen dafür, das frische Luft angesaugt und durch den Grill geleitet wird, bis sie an den Deckellöchern entweicht. Bei Holzkohle-Varianten wird so gleichzeitig die Temperatur eingestellt. Entscheidest Du Dich für einen gasbetriebenen Grill stehen Dir Gaszufuhrregler zur Verfügung, beim Elektro-Kugelgrill Wärmestufen.

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Indirektes Grillen, oder wie man eine ruhige Kugel schiebt

Das zentrale Element an einem Kugelgrill ist der Deckel, denn erst durch ihn kann man einen temperaturkonstanten Garraum schaffen, der auch indirektes Grillen ermöglicht. Indirekt heißt, dass Grillgut nicht direkt über der Glut liegt. Dadurch dauert das Garen zwar etwas länger, aber nur so bekommt man große Fleischstücke wie ganze Hähnchen oder Bacon Bombs saftig und zart. Bei Temperaturen zwischen 90 und 130 Grad dauert ein Garvorgang schon mal mehrere Stunden. Wer sich an die Holy Trinity wagt, schafft das nur mit einem Deckelgrill.

Für die indirekte Grillmethode kann direkt unter dem Rost eine Auffangschale platziert werden, in die das Fett tropfen kann. Die Schale lässt sich mit Wasser füllen, um die Luftfeuchtigkeit in der Kugel zu steigern und das zarteste Fleisch zu erzielen. Zum Aromatisieren wird statt Wasser Bier oder Wein eingesetzt. Kohle oder Briketts legst Du um die Auffangschale herum.

Es geht aber auch umgekehrt: Mittig das Brennmaterial ablegen, was mit Kohlekorb am einfachsten klappt und eine direkte Zone einrichten. Rundherum hast Du dann eine indirekte Zone. Mit zwei Zonen kannst Du außerdem zweierlei Grillgut-Typen gemeinsam zubereiten. Beispielsweise Steaks auf direkter Zone und auf indirekter Zone empfindliche Zutaten wie Gemüse.

Eine verständliche Anleitung hat BBQ aus Rheinhessen veröffentlicht. Im Video wird zwar anhand eines Weber Produktes erklärt, wie ein Kugelgrill funktioniert, doch die Bedienung ist größtenteils herstellerunabhängig:

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Holzkohle-Kugelgrills

Bevorzugst Du das traditionelle Grillen mit Knistern und rustikalem Anfeuerungsprozess? Dann bist Du mit dem Holzkohle-Kugelgrill bestens beraten. Kommt beim Kugelgrill Holzkohle zum Einsatz, profitierst Du von dessen markanten Vorteilen und verbindest diese mit dem charakteristischen Grillerlebnis. Wir stellen drei beliebte Grills vor:

  1. Kugelgrill Weber Mastertouch GBS

Weber » Holzkohle-Kugelgrill Master-Touch GBS ab 259,00 € Produkt anschauen Dieses Modell hat es nicht umsonst auf die erste Position geschafft. Schließlich weiß Erfinder und Marktführer in Sachen Kugelgrill genau, worauf es ankommt. Der Weber Mastertouch GBS gehört zu den besten Holzkohlegrills mit zahlreichen Extras. Darunter das One-Touch-Reinigungssystem für einfaches Leeren der Asche, Deckel-Thermometer, der GBS-Grillrost aus Edelstahl mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten und der Deckelhalter. Ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und Jahrzehnte Erfahrung machen Weber zu einem gefragten Hersteller in diesem Segment.

  1. Kugelgrill Rösle No.1

Beim Rösle Kugelgrill No.1 ist das strapazierfähige Transportsystem hervorzuheben. Auch auf unebenen Untergründen garantieren die leichtgängigen, gummierten Räder komfortables Transportieren. Auch der Ascheauffangbehälter ist erwähnenswert, weil er ein hohes Fassungsvermögen aufweist und nur selten gewechselt werden muss. Der Deckel ist am Kessel arretierbar und mit einer Arbeitshöhe von 84 Zentimeter wird rückenfreundlich am Grill hantiert. Zusätzlich Auflagefläche bietet der größere Rösle Kugelgrill mit 60 Zentimeter Durchmesser.

  1. Kugelgrill Outdoorchef Rover 480

Wer etwas mehr ausgeben kann, findet im funktionalen Outdoorchef „Rover“ einen idealen Begleiter. Robuste Räder, pulverbeschichtetes Fahrgestell, Aschebehälter und aufklappbarer Grillrost lassen ihn zum langlebigen Grill avancieren. Viele Elemente sind emailliert, Grillbesteckaufhänger sind vorhanden und das Deckelscharnier macht das Anheben und Kippen der Haube mühelos.

Weitere Beispiele aus allen Preisklassen:

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Gas-Kugelgrill

Outdoorchef » Minichef Gasgrill ab 244,00 € Produkt anschauen Grillen mit Gas ist sauber und schnell. Du musst kein Brennmaterial anzünden und keine Asche entsorgen. In Kombination mit den positiven Eigenschaften eines Kugelgrills entstehen überaus komfortable Grills zum indirekten Grillen. Die Frage, warum man sich für eine Kugel und nicht für klassische, rechteckige Gasgrill-Stationen entscheiden sollte, ist dabei berechtigt. Weil die Luftzirkulation in einer Kugel besser funktioniert, kann der Gas-Kugelgrill bei der indirekten Methode punkten. Zwar sind bei den meisten herkömmlichen Gasgrills ebenfalls Deckel verbaut, aber es fehlt eben die effiziente Kesselform.

Hinzu kommt, dass Gas-Kugelgrills im Gegensatz zu den meist großzügigen Gas-Grillstationen aus Edelstahl platzsparender sind. Perfekt für Balkongriller wäre beispielsweise der kleine City Gasgrill von Outdoorfchef. Preis-Leistungsverhältnis und Funktionen überzeugen. Beim deutlich kostenintensiveren Ascona hast Du zwei Brenner, eine Piezo-Zündung und eine Grillfläche von 54 Zentimeter Durchmesser zur Verfügung. Noch mehr Platz zum Begrillen von bis zu acht Personen gewährt der Rösle No.1 G60 mit rund 15 Prozent mehr als bei Modellen mit 57 Zentimeter Durchmesser. In der Oberliga spielst Du mit dem Outdoorchef Montreux. Dieser Gasgrill bringt zwei Brenner, höhenverstellbare Füße, eine porzellanemaillierte Kugel und ein formschönes Gestell mit Holzflächen mit sich.

Weitere Kugel-Gasgrills:

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Elektro-Kugelgrill

Kugel-Elektrogrills sind eher selten. Wenn Du weder gerne mit Kohle und Asche noch mit Gas hantierst, wäre die elektrische Alternative angemessen. Elektrogrills sind beim Grillen auf Balkon oder Terrasse willkommen, weil sie ohne Rauch auskommen und keine Nachbarn ärgern. Elementar beim elektrisch betriebenen Produkt ist dessen Arbeitsleistung. Hat der Grill nicht genug Power, brauchst Du nicht im Traum an anständiges Grillen denken. Wir haben ein leistungsstarkes Gerät gefunden: Der Elektrogrill aus der City-Reihe von Outdoorchef. 2.000 Watt und 7 Stufen zur Temperaturregulierung von 80 bis 300°C ermöglichen die Zubereitung diverser Spezialitäten.

Des Weiteren können die Grills auch in Bezug auf ihre Konstruktion gruppiert werden, was wir nachfolgend verdeutlichen:

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Tisch- und Camping-Kugelgrills

Ist Mobilität gefordert oder kannst Du ausschließlich auf kleinstem Raum grillen, sind kompakte Kugel-Tischgrills ohne hohes Gestell eine gute Wahl. Sie passen auf jeden Tisch. Vielleicht willst Du den Kugelgrill beim Camping einsetzen, um mit Freunden gemütlich zu brutzeln. Auch für diesen Zweck ist ein tragbarer Mini Kugelgrill passend. Vorschläge im Mini-Format:

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Material-Tipp: Keramikgrill

Willst Du maximalen Grillspaß, könnte ein Kugelgrill aus Keramik eine sinnvolle Investition darstellen. Aufgrund der deutlich höheren Anschaffungskosten und ausgezeichneten Materialeigenschaften eignen sich diese Grills vorwiegend für Fortgeschrittene und Profis. Gegenüber herkömmlichen Kugelgrills, die größtenteils aus Stahlblech gefertigt sind, begeistern Keramikgrills mit einer in etwa doppelt so hohen Wärmekapazität. Sie halten die Temperatur viel länger und extrem konstant, weil Keramik gespeicherte Wärme schwankungsfrei abgibt. Zur Verdeutlichung der Effizienz: Mit rund zwei Kilogramm Grillkohle und einer konstanten Temperatur von guten 100°C kannst Du mehr als 16 Stunden grillen. Ein Keramik-Deflektorstein wird über dem Brennmaterial platziert. Er verwandelt den Grill in einen leistungsstarken Ofen und verhindert den direkten Kontakt zwischen Glut und Grillgut auf der gesamten Fläche.

Keramikgrills schließen absolut dicht und sind zum Räuchern sowie für alle Long Jobs prädestiniert. Du kannst sorgenfrei über Nacht Fleisch smoken, der Kugelgrill-Smoker erledigt den Rest. Grillst Du vorwiegend weniger anspruchsvolles Grillgut, wie Steaks oder Schaschlik-Spieße, wäre ein bis zu fünfmal höherer Preis im Vergleich zu herkömmlichen Kugelgrills nicht gerechtfertigt.

Zu den Big Playern der Keramiksparte gehören die Produkte der Marke Big Green Egg und Monolith.

Literatur-Tipp: In den beiden GrillbüchernKeramikgrill: Die besten Rezepte“ sowie „Der Keramikgrill: Technik und Rezepte“ findest Du konkrete Anleitungen für diese exklusiven Grills.

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Kugelgrill kaufen – Tipps und Empfehlungen

Auf folgende Faktoren ist bei der Produktauswahl Wert zu legen:

Größe

Die Größe beträgt zwischen 30 und knapp 100 Zentimeter Durchmesser. Neben Qualität und Verarbeitung, ist die Frage, wie groß der Kugelgrill sein soll, das wichtigste Kaufkriterium. Viele neigen dazu ihn zu klein zu kaufen, weil sie sich allein am Durchmesser orientieren. Du solltest bedenken, dass bei der indirekten Grillmethode oft nur ein Teil des Rostes genutzt wird. Ansonsten würde das Grillgut direkt über der Hitze liegen und das ist beim indirekten Zubereiten tabu. Entscheidend ist unter anderem die Höhe des Deckels. Bist Du Fan von Geflügel und möchtest Rezepte wie das Bierdosenhähnchen (Beer Butt Chicken) zubereiten, brauchst Du einen Kugelgrill mit hoher Haube. Bei Grills mit weniger als 57 Zentimeter Durchmesser reicht die Höhe häufig nicht. Willst Du derartige BBQ-Herausforderungen grillen, greif lieber zu einem Grill ab 57 Zentimeter. Du bleibst flexibler und musst Dich später nicht über Einschränkungen ärgern.

Transport und Stabilität

Viele Kugelgrills verfügen über ein Gestell mit drei beziehungsweise vier Beinen, zwei davon sind mit Rädern versehen, die anderen geben Standfüße ab. In Höhe der Kugel oder direkt daran ist ein Griff befestigt, um den Grill leicht anheben und mit Hilfe der Räder problemlos transportieren zu können. Das ist nützlich, wenn Du den Grill nur bei Bedarf aus der Garage holst und ohne Schleppen auf die Terrasse schieben willst. Aber auch direkt im Garten oder auf dem Balkon sind Räder vorteilhaft. Stehen Grills unter einem Dach und sind vor der Witterung geschützt, kannst Du vielleicht auf Räder verzichten und eine günstigere Lösung wählen.

Achte auf eine wackelfreie Konstruktion, damit Du an einem stabilen Grill Freude hast!

Höhe

Bei Grills mit Gestell muss die Arbeitshöhe mit Deiner Körpergröße harmonieren. Während ein Grill 73 Zentimeter aufweist, sind es beim nächsten über 80 Zentimeter. Je größer Du bist, desto höher sollte die Grillfläche angeordnet sein.

Grillrost

Ein klappbarer Grillrost macht das Nachfüllen von Brennmaterial kinderleicht. Ob ein Rost aus Edelstahl, Gusseisen oder Emaille Deinen Anforderungen gerecht wird, kannst Du hier nachlesen.

Deckel

Kugelgrill-Deckel mit Thermometer sind praktisch, um die Temperatur im Garraum zu kontrollieren kannst. Da man jedoch mit Differenzen von +-15°C rechnen muss, ist diese Eigenschaft kein Muss. Lediglich die Thermometer bei Keramikgrills geben die Temperatur nahezu exakt wieder. Zudem solltest Du Deckel mit Scharnier bevorzugen, welche an der Kugel montiert sind und zuverlässig schließen. Das macht Grills umgänglicher und beim direkten Brutzeln, dient die Haube als Windschutz. Bei Weber (z.B. 37, 57 und 67cm) und vielen anderen Marken lässt sich der Deckel übrigens nachkaufen.

Belüftung

Bei einem guten Modell wird die Sauerstoffzufuhr über Lüftungsöffnungen unterhalb der Glut reguliert. Damit Kohlenmonoxid und weitere Gase wiederum kontrolliert aus dem Grill abgeführt werden können, müssen auch Lüftungsöffnungen oberhalb einstellbar sein. Nur wenn Du individuell Belüften kannst, ist Grillen über mehrere Stunden (z.B. mit der Minion-Ring-Methode) mit gleichbleibenden Temperaturen überhaupt realisierbar.

Reinigung

Kaufst Du einen Holzkohle-Kugelgrill wäre ein geringer Reinigungsaufwand wünschenswert. Besonders pflegeleicht sind porzellanemaillierte Oberflächen. Viele moderne Kugelgrills werden mit Ascheauffangbehälter ausgerüstet, sodass lediglich der Behälter regelmäßig geleert werden muss. Nachdem vollständigen Auskühlen des Grills fegst Du Asche direkt dort hinein. Lässt Du sie im Grill kann das Korrosion fördern, da Asche Feuchtigkeit bindet.

In unserem Ratgeber findest Du Tipps zur perfekten Grillrostreinigung.

Preis

Die Preise variieren stark. Während Du ein solides Produkt von Weber bei einem attraktiven Angebot für teilweise unter 200 Euro ergattern kannst, werden Luxusausführungen aus Keramik für über 2.000 Euro verkauft. Die XXL Variante des Big Green Eggs kostet sogar mehr als 5.000 Euro. Um Dir bei der Kaufentscheidung entgegen zu kommen, haben wir für jedes Budget einige der besten Produkte arrangiert. Sagt Dir eines zu, kannst Du mit dem Preisvergleich den günstigsten Anbieter ermitteln und clever Geld sparen.

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Kugelgrill Zubehör

Um den Kugelgrill noch funktioneller zu gestalten, gibt es reichlich Zubehör. Willst Du Pizza grillen, wären Pizzastein und Pizzaring optimale Ergänzungen. Der Pizzaring verwandelt Deinen Kugelgrill in einen funktionalen Pizzaofen. Allgemeine BBQ-Accessoires, wie Grillbesteck, Grillzangen, Kohlekörbe zum Positionieren des Brennmaterials und vieles mehr, findest Du in unserer Übersicht für Grillzubehör. Warum auch ein Rost aus Gusseisen ein sinnvolles Tuning darstellt, erklärt BBQ-Experte Klaus Winter:

Ein Nachteil des Kugelgrills besteht darin, dass der Deckel den direkten Blick auf das Grillgut unmöglich macht. Wird während der Garzeit ständig der Deckel geöffnet, um die Kerntemperatur zu kontrollieren, geht eine Menge Hitze verloren. Die Garzeit verlängert sich und das Grillgut wird womöglich trocken. Der Genuss wird geschmälert. Um dem vorzubeugen, ist ein Fleischthermometer hilfreich. Hier wird ein hitzebeständiger Temperaturfühler in das Fleisch gesteckt und die Temperatur ist außerhalb des Grills auf einem Display ablesbar.

Zum Schutz Deines Schmuckstücks vor äußeren Einflüssen, solltest Du zur passgenauen Abdeckhaube greifen. Sie verlängert die Lebensdauer aller Materialien. Renommierte Grillhersteller fertigen mindestens eine Abdeckung pro Modellreihe.

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Kugelgrill anzünden - Tipps zu Brennmaterial und Vorgehensweise

Holzkohle-Kugelgrills werden mit Holzkohle, Grillbriketts oder einer Mischung aus beidem befeuert. Wir haben zum Thema Grill anzünden bereits mehrere Ratgeber verfasst und hochwertiges Brennmaterial ausgesucht, sodass Du Dir die Recherche getrost sparen kannst. Wir verraten, was unter den Rost kommt, wie Du einen Anzündkamin richtig verwendest und was beim Kauf von Grillbriketts und Kohle zu beachten ist. In den Beiträgen findest Du unter anderem Antworten darauf, wie viel Briketts oder Kohle Du beim Grillen brauchst.

Wer mit Kohle grillt, kann mit Räucher-Chips, die zuvor in Wasser eingeweicht werden, den Rauchgeschmack von Fleisch, Fisch und Co. verstärken. Gewässerte Holzchips werden direkt in die Glut gegeben. Räucherzubehör findest Du in der gleichnamigen Kategorie. Darunter Räucherboxen und Rauch-Öl. Wie Räuchern mit Holzkohle-Kugelgrill gelingt, erfährst Du ebenfalls.

Ein Anzündkamin vereinfacht und beschleunigt den Anzündprozess ungemein. Die daraus resultierende Glut ist die Anschaffung wert.

Bei Gas- und Elektro-Kugelgrills ist das Erhitzen ein Kinderspiel. Beim Elektrogrill musst Du den Stecker in die Steckdose stecken und das Heizelement einschalten. Wurde beim Gasgrill die Gasversorgung sichergestellt, erfolgt das Aufheizen über Regler in wenigen Minuten.

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Rezeptideen für Deinen Kugelgrill

Aufgrund seines Funktionsprinzips eröffnet sich Dir mit dem Kugelgrill eine riesige Rezeptwelt. Du kannst nicht nur Steaks, Würstchen, Gemüse und Obst grillen, sondern auch aufwändigere Delikatessen wie Beef Brisket oder eine gefüllte Gans. Einige der besten Kugelgrill Rezepte findest Du in den Grillbüchern von Webern. Kreative Anregungen hält außerdem unser Arrangement mit Grillrezepten bereit.

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