Kugelgrills

Die Kugel ist und bleibt die ideale Form für einen Grill, denn nirgends zirkuliert die Luft besser. Dank des geschlossenen Systems kann mit einem Kugelgrill direkt und auch indirekt gegrillt werden. Ganz gleich ob Holzkohlegrill oder Gaskugelgrill. Damit steht dem uneingeschränkten Grillgenuss nichts mehr im Wege. Auch, wenn Weber der Erfinder des Kugelgrills war, gibt es heute zahlreiche Grillhersteller, die ebenso hochwertige Geräte anbieten.

Die Qual der Wahl: Was suchst Du?

Was für ein Produkt?

Anfänger oder Profi?

Welche Art Grill darf es sein?

Bevorzugte Grillart?

Wie mobil möchtest Du sein?

Wie groß darf er werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Ansprüche an den Rost?

Darf es rauchen?

Anfänger oder Profi?

Etwas Konkretes?

Kohle ist nicht gleich Kohle?

Was soll gereignigt werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Lektüre welcher Art?

Einen Buchwunsch?

Bestimmter Autor im Kopf?

Magazin welcher Art?

Anfänger- oder Profi-Lektüre?

Was soll auf den Grill?

Welches Geflügel?

Welches Gemüse?

Welches Obst?

Welches Rind?

Welches Schwein?

Welches Wild?

Welcher Fisch?

Welche Wurst?

Gewünschte Haltbarkeit?

Bevorzugte Herkunft?

Wie hergestellt?

Existiert eine Unverträglichkeit?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Eine Boje war Inspiration für den Kugelgrill

Der Name Weber ist untrennbar mit dem Kugelgrill verbunden. Denn Firmengründer George Stephen hat ihn 1952 erfunden. Bei einer Segeltour wurde er durch eine Boje inspiriert. Und er nutzte auch tatsächlich eine in zwei Hälften zerlegte Boje, um seinen ersten Kugelgrill zu bauen. Bis dahin waren in den USA selbstgemauerte Ziegelsteingrillstellen üblich. Bei diesen Grillstellen war man allerdings immer auf gutes Wetter angewiesen, denn weder man selbst, noch das Grillgut war vor Regen geschützt.

Mit dem Kugelgrill revolutionierte George Stephen die Grillkultur in den USA und letztlich auf dem ganzen Globus, denn der Ziegeszug des Kugelgrills ließ nicht lange auf sich warten.

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Was ist ein Kugelgrill?

Ein Kugelgrill ist ein Grill mit Deckel, dessen Garraum die Form einer Kugel aufweist. Befeuert wird er größtenteils mit Holzkohle oder Gas. Es gibt aber auch elektrisch betriebene Varianten. Im Englischen wird diese Grill-Art gerne als „Kettle“ Grill bezeichnet, was übersetzt „Kessel“ heißt und auf die Form des Grills zurückzuführen ist. Dem Wort Kettle begegnest Du spätestens beim Stöbern durch das Sortiment von Grillhersteller Weber, dem Erfinder dieser Grill-Art.

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Warum solltest Du Dich für den Kugelgrill entscheiden?

Der Kugelgrill ist die richtige Wahl, wenn Du maximale Freiheiten beim Grillen genießen möchtest. Du kannst indirekt sowie direkt grillen und somit auf die gesamte Bandbreite der Grill- und BBQ-Welt zurückgreifen. Egal ob Steaks, Rippchen oder Pulled Pork, ob Dorade, Lachs oder Forelle, Gemüse oder Obst, Vor-, Haupt- oder Nachspeise. Alles ist möglich. Selbst Pizza oder Muffins sind denkbare Leckereien aus dem Kugelgrill. Auch hinsichtlich der Gesundheit haben Kugelgrills Vorzüge. Bei der indirekten Methode entstehen keine krebserregenden Substanzen und Nährstoffe bleiben größtenteils erhalten.

Die Vorteile

  • indirektes und direktes Grillen
  • schonendes und gesundes Zubereiten
  • geringes Risiko des Anbrennens
  • auch große Fleischstücke bleiben saftig
  • perfekt für Barbecue
  • bequeme Temperaturregulierung
  • Schutz vor Wind und Wetter
  • hohe Stabilität dank Kugelform

Da oft gefragt wird, ob Säulengrills, Smoker oder Gasgrills besser sind als kugelförmige Bauweisen, möchten wir darauf kurz eingehen. Beim Vergleich zwischen Säulen- und Kugelgrill würden wir anspruchsvollen BBQ-Liebhabern generell den Kugelgrill empfehlen, weil man damit deutlich flexibler ist. Möchtest Du wenig Geld ausgeben oder nur direkt grillen, wäre ein Säulengrill ausreichend. Kannst Du Dich zwischen Kugel- und Gasgrill nicht entscheiden, lass es einfach und kauf einen Kugel-Gasgrill! Mehr über diese Kombination erfährst Du im Abschnitt zu Modellen. Smoker-Grills sind für echte Barbecue-Fans ein Muss. Sie erlauben Räuchern auf höchstem Niveau und dank großzügigem Garraum bekommst Du auch große Gesellschaften satt.

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Der Aufbau

Der Aufbau zeichnet sich in der Regel durch ein kugelförmiges Unterteil (Kessel) mit Belüftung, einen Deckel und ein Gestell aus. Innerhalb des Kessels befindet sich bei Holzkohlemodellen ein Kohlerost. Brennmaterial kommt nicht direkt mit dem Boden der Kugel in Berührung, wodurch es von unten optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Das kommt Dir beim Anzünden zugute. Handelt es sich um einen Gas-Kugelgrill gibt es keinen Kohlerost, sondern Gasbrenner, bei Elektro-Alternativen entsprechend Heizelemente. Oben am Rand des Kessels wird der Grillrost fixiert. Er ist beim Großteil der Modelle nicht höhenverstellbar. Der Deckel verfügt über einen Griff und Belüftungsöffnungen. Ein integriertes Grillthermometer erleichtert die Temperaturkontrolle.

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Details zum Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip eines Kugelgrills ist mit einem Umluftofen vergleichbar und erlaubt das Zubereiten großer Fleischstücke. Anders als bei offenen Grills ohne Deckel, wird Grillgut von allen Seiten gleichmäßig gegart. Heiße Luft kommt wegen des geschlossenen Systems nicht ausschließlich von unten, sondern wird durch den Deckel reflektiert und zirkuliert über das Belüftungssystem um das Grillgut herum. Die runde Form begünstigt die Luftzirkulation und gewährleistet die ausgewogene Hitzeverteilung.

Die Belüftungsöffnungen unten sorgen dafür, das frische Luft angesaugt und durch den Grill geleitet wird, bis sie an den Deckellöchern entweicht. Bei Holzkohle-Varianten wird so gleichzeitig die Temperatur eingestellt. Entscheidest Du Dich für einen gasbetriebenen Grill stehen Dir Gaszufuhrregler zur Verfügung, beim Elektro-Kugelgrill Wärmestufen.

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Indirektes Grillen, oder wie man eine ruhige Kugel schiebt

Das zentrale Element an einem Kugelgrill ist der Deckel, denn erst durch ihn kann man einen temperaturkonstanten Garraum schaffen, der auch indirektes Grillen ermöglicht. Indirekt heißt, dass Grillgut nicht direkt über der Glut liegt. Dadurch dauert das Garen zwar etwas länger, aber nur so bekommt man große Fleischstücke wie ganze Hähnchen oder Bacon Bombs saftig und zart. Bei Temperaturen zwischen 90 und 130 Grad dauert ein Garvorgang schon mal mehrere Stunden. Wer sich an die Holy Trinity wagt, schafft das nur mit einem Deckelgrill.

Für die indirekte Grillmethode kann direkt unter dem Rost eine Auffangschale platziert werden, in die das Fett tropfen kann. Die Schale lässt sich mit Wasser füllen, um die Luftfeuchtigkeit in der Kugel zu steigern und das zarteste Fleisch zu erzielen. Zum Aromatisieren wird statt Wasser Bier oder Wein eingesetzt. Kohle oder Briketts legst Du um die Auffangschale herum.

Es geht aber auch umgekehrt: Mittig das Brennmaterial ablegen, was mit Kohlekorb am einfachsten klappt und eine direkte Zone einrichten. Rundherum hast Du dann eine indirekte Zone. Mit zwei Zonen kannst Du außerdem zweierlei Grillgut-Typen gemeinsam zubereiten. Beispielsweise Steaks auf direkter Zone und auf indirekter Zone empfindliche Zutaten wie Gemüse.

Eine verständliche Anleitung hat BBQ aus Rheinhessen veröffentlicht. Im Video wird zwar anhand eines Weber Produktes erklärt, wie ein Kugelgrill funktioniert, doch die Bedienung ist größtenteils herstellerunabhängig:

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