Holzkohle / Grillkohle

Holzkohle, oder auch Grillkohle, ist ideal zum schnellen, heißen Grillen. Zum indirekten Grillen sind sie weniger geeignet, da Du mit ihnen keine konstante Temperatur über eine längere Zeit erreichst. Dann setzt Du besser auf Grillbriketts. Holzkohle ist vor allem im Sommer fast überall erhältlich. Im Supermarkt, im Baumarkt, an der Tankstelle – fast überall werden dir Grillkohlen in verschiedenen Qualitäten angeboten. Und Qualitätsunterschiede gibt es einige. Holzkohlen sollten in ihrer Größe einigermaßen gleichmäßig sein. Wenn Du eine Tüte erwischt, in der neben ziemlich kleinen Stücken auch noch halbe Baumstämme stecken, weißt Du, dass du das nächste Mal besser auf einen anderen Hersteller setzt.

Die Qual der Wahl: Was suchst Du?

Was für ein Produkt?

Anfänger oder Profi?

Welche Art Grill darf es sein?

Bevorzugte Grillart?

Wie mobil möchtest Du sein?

Wie groß darf er werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Ansprüche an den Rost?

Darf es rauchen?

Anfänger oder Profi?

Etwas Konkretes?

Kohle ist nicht gleich Kohle?

Was soll gereignigt werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Lektüre welcher Art?

Einen Buchwunsch?

Bestimmter Autor im Kopf?

Magazin welcher Art?

Anfänger- oder Profi-Lektüre?

Was soll auf den Grill?

Welches Geflügel?

Welches Gemüse?

Welches Obst?

Welches Rind?

Welches Schwein?

Welches Wild?

Welcher Fisch?

Welche Wurst?

Gewünschte Haltbarkeit?

Bevorzugte Herkunft?

Wie hergestellt?

Existiert eine Unverträglichkeit?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Woran erkennst Du eine gute Holzkohle?

Beim Kauf von Holzkohle hat man in der Regel zunächst die Verpackung vor Augen. Reinschauen kann man meist nicht. Auf der Verpackung sollte vermerkt sein, welches Holz für die Herstellung verwendet wurde und woher das Holz stammt. Die Bezeichnung Premium ist leider auf vielen Verpackungen verzeichnet, obwohl es sich nicht um hochwertige Kohle handelt. Prüf- und Gütesiegel können da sichere Auskunft geben.

Minderwertige Holzkohle erkennst Du an einer sehr ungleichmäßigen Stückelung. Oft sind auch noch Fremdstoffe enthalten, die dann beim Verbrennen unangenehm riechen und qualmen. Steigen beim Schütten der Kohle erhebliche Staubwolken auf, dann ist auch das ein Zeichen für mindere Qualität. Nicht selten werden für die Kohlen Tropenbäume abgeholzt.

Hochwertige Holzkohle weist eine gleichmäßige Stückelung auf, sie staubt nicht und qualmt beim Verbrennen kaum. Nur mit Qualitätskohle erreichst Du eine lange gleichmäßige Hitze. Sie wird auch heißer als minderwertige Kohle, was wiederum für Dein Grillergebnis entscheidend sein kann.

Buchenholz ist ideal für die Kohleherstellung

Buchen sind in Deutschland die häufigst vorkommenden Laubbäume. Mit einem Bestand von fast 15 Prozent ist die Rotbuche der häufigste Laubbaum in deutschen Wäldern. Das Hartholz wird vor allem in der Holzindustrie für die Möbelproduktion eingesetzt. Zur Holzkohle-Herstellung könnte man eigentlich jedes Holz verwenden, aber auch hier ist Buchenholz das am meisten verwendete. Das Holz besitzt einen relativ hohen Brennwert, was es für die Holzkohle-Herstellung ideal macht. In Deutschland gibt es nur noch ein Werk, in dem Holzkohle produziert wird: die proFagus GmbH in Bodenfelde.

Quebracho-Holzkohle in Steakhausqualität

Der Quebrachobraum ist ein mittelhoher Baum, der vor allem in Argentinien riesige Bestände ausweist. Sein Holz hat eine extem hohe Dichte und damit einen sehr hohen Brennwert. Die aus diesem Holz hergestellte Holzkohle hat eine sehr lange Brenndauer und eine hohe Brenntemperatur. Quebrachobäume werden kontrolliert angebaut und ebenso kontrolliert abgeholzt. Die sehr hohe Qualität der Quebracho-Holzkohle macht sich auch am Preis bemerkbar. Sie ist meist doppelt so teuer wie Buchenholzkohle. Wer von Holzkohle in Steakhausqualität spricht, meint in der Regel Holzkohle aus Quebrachoholz.

FSC-Zertifikat für verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung

Der FSC (Forest Stewardship Council) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder einsetzt. Gegründet wurde der FSC 1993. Auch in Deutschland ist der FSC aktiv. Die Labels des FSC sind auf Holz und Holzprodukten zu finden, die aus FSC-lizensierten Unternehmen stammen und die damit eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaft fördern. Über die im Label enthaltene Lizenznummer lässt sich auf der frei zugänglichen Datenbank nachprüfen, welches zertifizierte Unternehmen hinter dem jeweiligen Produkt steckt.

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