Pfeffer

Neben Salz gehört Pfeffer zu den Klassikern in jedem Gewürzregal. Er gibt ihn gewiss in jedem Haushalt. Doch Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer. Die Sortenvielfalt ist enorm. Es wird nicht nur zwischen schwarzem, weißem, rotem und grünem Pfeffer unterschieden, es gibt zahlreiche weitere Veredelungsformen. Bei fast keinem Deiner Grillgerichte wirst Du ohne Pfeffer auskommen, er verleiht allen Produkten die nötige Schärfe und aromatisiert so ziemlich jede Speise.

Die Qual der Wahl: Was suchst Du?

Was für ein Produkt?

Anfänger oder Profi?

Welche Art Grill darf es sein?

Bevorzugte Grillart?

Wie mobil möchtest Du sein?

Wie groß darf er werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Ansprüche an den Rost?

Darf es rauchen?

Anfänger oder Profi?

Etwas Konkretes?

Kohle ist nicht gleich Kohle?

Was soll gereignigt werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Lektüre welcher Art?

Einen Buchwunsch?

Bestimmter Autor im Kopf?

Magazin welcher Art?

Anfänger- oder Profi-Lektüre?

Was soll auf den Grill?

Welches Geflügel?

Welches Gemüse?

Welches Obst?

Welches Rind?

Welches Schwein?

Welches Wild?

Welcher Fisch?

Welche Wurst?

Gewünschte Haltbarkeit?

Bevorzugte Herkunft?

Wie hergestellt?

Existiert eine Unverträglichkeit?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Was ist Pfeffer eigentlich? Ein exklusiver Scharfmacher aus der Natur.

Beim scharfen Gewürz, das wir als Pfeffer oder Schwarzen Pfeffer kennen, handelt es sich um Früchte des Pfefferstrauchs. Die Kletterpflanze aus der Familie der Pfeffergewächse erreicht eine Höhe von bis zu zehn Meter und liefert im Idealfall 30 Jahre Früchte. Um den landwirtschaftlichen Anbau zu vereinfachen werden die Sträucher auf vier Meter gehalten. Die Pfefferkörner befinden sich an etwa zehn Zentimeter langen Rispen. Jede Rispe bringt mindestens 50 würzige Kügelchen. Die Pfefferernte erfolgt zweimal jährlich.

Abhängig vom Zeitpunkt der Ernte und der Veredelung kann Schwarzer Pfeffer weitere Farben annehmen. Schwarzer, weißer, grüner und roter Pfeffer stammt also nicht von verschiedenen Pflanzen, sondern von ein und derselben. Die Pfefferkörner sind am Strauch zunächst grün, färben sich dann gelb-orange bis hin zu rot. Rot deutet auf die volle Reife hin. Da der Grat zwischen reif und faul schmal ist, werden die Rispen geerntet, sobald etwa 20 Prozent der Früchte rot sind. Wie Pfeffer schwarz oder weiß wird, erklären wir im nächsten Abschnitt.

Für die Schärfe von Pfeffer ist der Inhaltsstoff Alkaloid Piperin verantwortlich. Für das Aroma das ätherische Pfefferöl. Schwarzer und grüner Pfeffer enthalten knapp fünf Prozent Pfefferöl, weißer rund die Hälfte.

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Sortenvielfalt für abwechslungsreiche Gaumenfreuden vom Grill

Ankerkraut » Pfeffer-Set Pfeffer fürs Fleisch ab 16,90 € Produkt anschauen Pfeffersorten unterscheiden sich hinsichtlich Würze, Farbe, Geschmack und Aroma. Da das Gewürz in diversen Regionen weltweit angebaut wird und die Anbaugebiete über ein individuelles Klima verfügen, gibt es unzählige Sorten. Auch die Bodenbeschaffenheit nimmt Einfluss. Wir haben gefragte Sorten, die wichtigsten Fakten dazu sowie Produktempfehlungen arrangiert. Verschaff Dir einen Überblick und lass Dich von unseren kulinarischen Anregungen inspirieren!

Grüner Pfeffer

Die grüne Farbe ist der frühen Ernte zu verdanken. Die Pfefferkörner werden geerntet bevor sie reif sind, was eine geringe Haltbarkeit verursacht und eine Konservierung erfordert. Gefriertrocknung, das Einlegen in Salz oder die Lufttrocknung sind typische Verfahren. Grüner Pfeffer rundet mit seinem milden Aroma Pfeffersteaks, Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Wild und Saucen ab.

Roter Pfeffer

Sind die Früchte des Pfefferstrauchs vollreif, ist das Ergebnis roter Pfeffer. Im Vergleich zum schwarzen Pfeffer ist der rote intensiver und begeistert mit fruchtigen Komponenten. Roter Pfeffer ist selten und vergleichsweise teuer. Er veredelt Pastrami (geräuchertes Fleisch), Entrecôte, Steaks, exklusive Wildgerichte, Lachs, Geflügel und Desserts wie Mousse au Chocolat.

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Schwarzer Pfeffer

Zur Herstellung von schwarzem Pfeffer werden grüne Pfefferkörner getrocknet. Beim Trocknen entsteht die dunkle Farbe und die runzlige Form. Schwarzer Pfeffer ist aufgrund seiner angenehmen Schärfe der absolute Klassiker beim Würzen und vielfältig verwendbar. Das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten reicht von Schweinefleisch, Rind, Rehkeule, Ente, Pute und Gans über Fisch und Meeresfrüchte bis hin zu Bruschetta und gefüllten Champignons.

Weißer Pfeffer

Wird durch einweichen, schälen und trocknen roter Pfefferkörner erzeugt. Die Schalen werden in Handarbeit abgewaschen. Keine andere Pfeffersorte ist aufwändiger in der Produktion. Weißer Pfeffer hat weniger fruchtige Noten als der rote und das Aroma ist im Vergleich zum schwarzen Pfeffer schwächer. Da quasi die Essenz reifer Pfefferkörner separiert wird, ist die Schärfe hingegen klar und konzentriert. Macht helles Fleisch und Weißweinsaucen unwiderstehlich.

Tellicherry Pfeffer

Für viele der beste Pfeffer der Welt. Wird in der Provinz Thalassery an der Malabarküste Indiens angebaut und bei gelborangener Färbung relativ spät geerntet. Deshalb wird er auch Spätlese-Pfeffer genannt. Während der Verarbeitung kommt eine bräunliche Farbe zustande. Der Geschmack erinnert an einen Waldspaziergang, ist nussig, würzig und gegenüber schwarzem Pfeffer vollmundiger, wärmer. Die prägnante Schärfe verfeinert Pfeffersteaks, Fisch, Jakobsmuscheln und viele weitere Spezialitäten vom Grill. Übrigens bringt die Malabarküste auch erstklassigen Langpfeffer hervor, eine Sorte mit länglichen Früchten, die den Geschmack von Fisch, Wild- und gängigen Fleischgerichten gekonnt verstärkt.

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Kampot Pfeffer

Spicebar » Schwarzer Kampot Pfeffer, Premiumqualität aus Kambodscha ab 12,90 € Produkt anschauen Ein Garant für himmlische Genüsse. Sein einzigartiger Geschmack ist auf die geografische Lage des Anbaugebiets in Kâmpôt zurückzuführen, einer Provinz in Kambodscha. Da das Meer nicht weit ist und die salzige Luft aufgrund der Berge im Hinterland vor Ort verbleibt, wird der Pfeffer entsprechend aromatisiert. Noch bedeutsamer ist aber der Boden. Er ist reich an Quarz, gibt jede Menge Nährstoffe an Pfefferpflanzen ab und verpasst den Pfefferkörnern ihren unverwechselbaren Geschmack. Kampot Pfeffer ist kräftig, fruchtig und süßlich.  Er kann grün, schwarz, rot und weiß sein. Dunkelrote Kampot Pfefferkörner werden im Schatten besonders lang getrocknet. Begünstigt durch einen hohen Anteil an ätherischen Ölen entwickeln sie ein kräftiges Aroma. Es ist geprägt von Röstmalz und roten Beeren.

Empfehlenswert sind der Kampot Pfeffer von Ankerkraut und die Sorten der Gewürzküche Spicebar:

Malabar Pfeffer

Sein Beiname Tigerpfeffer kommt nicht von ungefähr. Er deutet auf den Anbau im Hochland der Malabarküste in Indien hin, wo Tiger leben und die Natur noch das Sagen hat. Schwarzer Malaba ist ein Gourmetpfeffer, von Hand gepflückt und höchster Qualität. Die Verwendung von grünem Malaba lohnt sich ebenfalls. Er verpasst Fisch, Meeresfrüchten und hellen Soßen den Feinschliff.

BBQ Pfeffer mit Whisky

Charakteristisch wird´s mit Whisky Pfeffer. Hierfür werden Pfefferkörner in Single Malt Whisky eingelegt und nehmen währenddessen die Aromen zwischen rauchig, holzig, malzig und fruchtig süß auf. Es folgt eine aufwändige Trocknung für die Haltbarkeit. Mit Whisky veredelte Produkte werden gern als BBQ Pfeffer verkauft, weil sie den gewollten Geschmack nach Rauch unterstreichen. Unbedingt mit Steaks und Wild probieren! Unser Tipp: Whisky Pfeffer von Zauber der Gewürze und in Bio-Qualität von Spicebar.

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Falscher Pfeffer: Kein echter Pfeffer, aber dennoch würzig

Rosa Pfeffer stammt nicht vom Pfefferstrauch, der uns mit echtem Pfeffer versorgt. Er wächst stattdessen am brasilianischen Pfefferbaum und wird unter anderem als Weihnachtsbeere betitelt. Wurden Früchte des peruanischen Pfefferbaums verarbeitet, sind die Körner pink. Rosa Pfeffer ist herb würzig mit fruchtigen Elementen und erinnert an Wacholder. Willst Du Fisch, Geflügel, Steaks oder Wild grillen, bringt diese Sorte optische Akzente auf den Teller. Gegrilltes Obst, Grillkäse, Chutneys und Saucen kommt die würzige Exotik ebenfalls zugute. Willkommene Begleiter zum Herstellern von Gewürzmischungen sind Fenchel, Minze und Vanille.

Weitere falsche Pfeffergewürze:

  • Nelkenpfeffer: Auch Jamaikapfeffer oder Viergewürz stammt nicht vom Pfefferstrauch. Es sind Früchte des Piments, ein Myrtengewächs. Nelkenpfeffer schmeckt nach Pfeffer, Zimt, Nelken und Muskat. Daher der Name Viergewürz. Ganz wichtig ist Piment zum Beispiel in Merguez. Aber auch der Klassiker aus Jamaika Jerk Chicken sowie Wild und Lamm verlangen nach Piment Pfeffer.
  • Cayennepfeffer: Statt Pfeffer werden Chilis gemahlen, um Cayennepfeffer mit rauchigem, leicht bitterem Geschmack herzustellen.
  • Szechuanpfeffer: Das Rautengewächs ist in der chinesischen Provinz Sichuan zuhause. Chinesischer Pfeffer und Anispfeffer sind gängige Synonyme. Eine Szechuanpfeffer-Sorte ist der indonesische Zitronenpfeffer. Er hat nichts mit der gleichnamigen Gewürzmischung zu tun.

Intensiver Fleischgenuss mit wildem Zitruspfeffer

Erfrischend Zitronig geht es mit dem Andaliman Pfeffer aus Sumatra von Spicebar zu. Neben Zitronengeschmack überrascht er mit einer leicht prickelnden Wirkung auf der Zunge. Der Speichelfluss wird angeregt und Grillgut intensiver wahrgenommen. Im Video zeigt Markus von 0815BBQ, wie ein leckeres Andaliman Flap Steak zubereitet wird:

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Spannende Pfeffermischungen

Pfeffer muss nicht immer solo auftreten, um das Beste aus Deinem Barbecue herauszuholen. Es gibt wunderbare Mischungen mit weiteren Zutaten, die das Würzen erleichtern. Ein gutes Beispiel ist der sogenannte Zitronenpfeffer. Geschrotete Pfefferkörner und granulierte Zitronenschalen vereinen sich zu einem hocharomatischen Mix. Ideal zum Abschmecken von Fisch, Huhn, Kartoffeln und Tomaten. Tipp: Der Zitronenpfeffer von Zauber der Gewürze.

Die beiden Marken Ankerkraut und Spicebar sind in Sachen Pfeffer ganz vorne dabei. Nicht zuletzt, weil die Hersteller vollständig auf Rieselhilfen, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker verzichten. Die Gewürzmanufakturen kreieren interessanteste Mischungen, die den Ansprüchen an richtig gutes Barbecue mehr als gerecht werden. Die Glorreichen Halunken von Spicebar enthalten beispielsweise Kampot Pfeffer, Andaliman und wilden Assam. Letzterer entfaltet sein leicht rauchiges Aroma in Mischungen optimal. Smoky BBQ mit geräuchertem Wüstensalz, Chili und Kokosblütenzucker ist gleichermaßen einen Blick wert, weil es speziell für Gegrilltes und Gebratenes konzipiert wurde.

Die Pfeffer Symphonie von Ankerkraut arrangiert verschiedene Pfeffersorten mit Piment und Rosa Beeren (rosa Pfeffer). Der perfekte Steakpfeffer und ein zuverlässiger Helfer beim Zubereiten von BBQ Pfeffersaucen. Der bunte Grillpfeffer von Klaus grillt, besser bekannt als Grill(t)pfeffer, kombiniert Pfeffer mit Knoblauch, Zwiebeln, Paprika und Muskat. Bunter Pfeffer, also Gewürzmischungen mit verschiedenen Pfefferarten, kannst Du für alle kulinarischen Abenteuer einsetzen.

Pfeffermix selber mischen

Im nächsten Video zeigt ein Pfefferliebhaber, wie Du aus Zutaten wie Kubebenpfeffer, Malabapfeffer, Tasmanischem Bergpfeffer und Piment einen feinen Steak- beziehungsweise Fleischwürzer selber machen kannst. Der Rurtalgriller geht dabei auf weitere Pfeffersorten aus verschiedenen Anbaugebieten ein.

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Verwendung von Pfeffermühlen und Mörser

Spicebar » Mörser mit Stößel, aus Gusseisen ab 19,90 € Produkt anschauen Für maximale Geschmackserlebnisse solltest Du Pfefferkörner mit einer Pfeffermühle oder einem Mörser frisch mahlen. Beim Mahlen werden sie aufgebrochen und ihre ätherischen Öle können sich voll entfalten. In Pfeffermühlen sollten allerdings nur getrocknete Körner mit fester Konsistenz zerkleinert werden, egal ob Stahl-, Titan- oder Keramikmahlwerk. Schwarzer und weißer Pfeffer ist in Mühlen gut aufgehoben. Grüner und roter Pfeffer sowie Nelken- und Szechuanpfeffer erfordern einen Mörser, weil diese Sorten mehr Feuchtigkeit enthalten und das Mahlwerk von Pfeffermühlen verkleben. Langpfeffer muss allein wegen seiner Größe in den Mörser.

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Tipps zur Lagerung

Am längsten haltbar sind Pfefferkörner. Bis zu fünf Jahre kannst Du sie aufbewahren. Pfeffer in gemahlener Form solltest Du innerhalb von sechs Monaten verwenden, weil die Würzkraft bei dieser Konsistenz deutlich schneller abnimmt. Lagere Gewürze immer kühl, dunkel, trocken und, wenn möglich, einzeln.

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Bleib doch wo der Pfeffer wächst! Und wo soll das sein?

Der Pfefferstrauch liebt Sonne und braucht zum Reifen viel davon. Optimale Bedingungen für den Anbau herrschen nicht überall. Typische Anbauländer sind Indien, Malaysia, Indonesien, Brasilien und Vietnam.

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Pfeffer ist gesund

Neben Deinem Gaumen profitiert Deine Gesundheit vom Verzehr von Pfeffer. Um nur einige der positiven Effekte zu nennen:

  • fördert Durchblutung und Verdauung
  • regt den Appetit an
  • lindert Husten, Halsschmerzen und rheumatische Schmerzen
  • hilft bei Magenbeschwerden und Verdauungsstörungen
  • enthält Vitamin A, B6 und C sowie Magnesium, Eisen und Calcium

Pfeffer als Grillgeschenk

Dank dekorativer Aromadosen, Korkgläsern und Sets geben Pfefferprodukte attraktive Präsente für Feinschmecker ab. Weitere Inspirationen in unserer Grillgeschenke-Abteilung.

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