Schwein grillen

Schweinefleisch ist immer noch des Deutschen liebstes Fleisch. Es lässt sich so zahlreich kombinieren und variieren wie kaum etwas anderes. Ob Schweinesteak, Schweinebraten oder ganzes Spanferkel, gegrilltes Schweinefleisch ist ein Garant für glückliche Gäste. Wer nicht auf Schweinereien steht, findet beim Rindfleisch grillen, in der Fischabteilung oder beim gegrillten Gemüse weitere Grillideen.

Was soll auf den Grill?

Welcher Schwierigkeitsgrad?

Bevorzugtes Grillgut?

Welche Geschmacksrichtung?

Irgendeine Besonderheit?

Bestimmte Zubereitungsart?

Vorhandenes Zubehör?

Gewünschte Vorbereitungszeit?

Wie lange soll gegrillt werden?

Wie viele Gäste?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Das Hausschwein - hochsensibel und intelligent

Schon früh hat der Mensch Wildtiere domestiziert und als Haustiere gehalten. Forscher gehen davon aus, dass das Schwein bereits vor 9000 Jahren domestiziert und zur Fleischerzeugung verwendet wurde. Doch selbst die heute gezüchteten Tiere besitzen noch immer die ursprünglichen artspezifischen Verhaltensweisen. Sie sind hochsensibel, sehr sozial, auffallend intelligent und besitzen einen stark ausgeprägten Geruchssinn, weswegen sie unter anderem auch als Trüffelschweine oder Drogenschweine eingesetzt werden.

Das Schwein muss zu für viele Redewendungen herhalten und meistens kommt es dabei nicht besonders gut weg. Es wäre durchaus zu wünschen, mehr Menschen würden sich „wie ein Schwein benehmen“. Von Natur aus leben Schweine in Gruppen und sind dabei sehr reinlich. Hierarchisch strukturiert wird die Gruppe von einem weiblichen Tier (Sau) angeführt. Schweine lieben Bewegung und Auslauf. Zur Abkühlung und tatsächlich auch zur Reinigung und Parasitenabwehr suhlen sie sich in feuchten Böden. Ist eine Sau trächtig, baut sie so etwas wie ein Nest, bringt behütet ihre Ferkel auf die Welt und verteidigt sie standhaft gegen äußere Gefahren.

 

Zu den Rezepten

Schweinehaltung in Deutschland

Die Schweinehaltung in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten sehr stark intensiviert worden. Hochspezialisierte Betriebe mit großen Tierbeständen sorgen für eine effiziente und kostengünstige Produktion. Oft handelt es sich um Betriebe, die sich auf einzelne Schritte der Produktion, sei es die Ferkelerzeugung oder die Mast, spezialisiert haben.

Das Bundesministerium für Ernähung und Landwirtschaft (BMEL) nennt folgende Zahlen für die Schweinehaltung in Deutschland (Stand August 2014):

  • Schweinebestand: 28 Millionen
  • Betriebe mit Schweinehaltung: 60.000
  • Schlachtungen pro Jahr: 60 Millionen
  • Produktion: 5,6 Millionen Tonnen Fleisch
  • Produktionswert: 7,5 Milliarden Euro

Inzwischen ist Deutschland Europas größter Schweinefleischerzeuger. Vergleicht man die oben genannten Zahlen mit Zahlen aus den 1950er Jahren (2,5 Millionen Betriebe mit circa 12 Millionen Schweinen), so ist die dramatische Entwicklung deutlich zu erkennen. Doch wir brauchen gar nicht so weit zurückblicken, allein in den jüngsten zehn Jahren hat sich die Zahl der Schweinehalter in Deutschland fast halbiert.

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