Feuerschalen

Ein knisterndes Feuer und lodernde Flammen faszinieren Menschen seit jeher. Nichts lädt so sehr zur Geselligkeit ein wie Lagerfeuerromantik. Mit einer Feuerschale lässt sich dieses leicht archaisch anmutende Ambiente auch auf Deiner Terrasse oder in Deinem Garten zaubern. Und für die meisten Feuerschalen gibt es heute entsprechendes Zubehör, so dass mit ihnen auch gegrillt werden kann. Für Gitarrenklänge und Gesang musst Du allerdings selber sorgen.

Die Qual der Wahl: Was suchst Du?

Was für ein Produkt?

Anfänger oder Profi?

Welche Art Grill darf es sein?

Bevorzugte Grillart?

Wie mobil möchtest Du sein?

Wie groß darf er werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Ansprüche an den Rost?

Darf es rauchen?

Anfänger oder Profi?

Etwas Konkretes?

Kohle ist nicht gleich Kohle?

Was soll gereignigt werden?

Bestimmte Marke im Kopf?

Lektüre welcher Art?

Einen Buchwunsch?

Bestimmter Autor im Kopf?

Magazin welcher Art?

Anfänger- oder Profi-Lektüre?

Was soll auf den Grill?

Welches Geflügel?

Welches Gemüse?

Welches Obst?

Welches Rind?

Welches Schwein?

Welches Wild?

Welcher Fisch?

Welche Wurst?

Gewünschte Haltbarkeit?

Bevorzugte Herkunft?

Wie hergestellt?

Existiert eine Unverträglichkeit?

Wie viel möchtest Du ausgeben?

Was Du beachten musst, wenn Du mit einer Feuerschale grillst.

Da, wo Feuer ist, lässt sich auch grillen. Ein Grillrost ist dafür natürlich hilfreich, grundsätzlich geht es aber auch ohne. Das klassische Stockbrotgrillen ist ein gutes Beispiel. Würstchen kann man ebenso auf einen Spieß stecken und über die Flamme halten.

Wenn Deine Feuerschale einen passenden Grillrost hat, kannst Du die Schale wie jeden herkömmlichen Grill auch befeuern. Ob mit Holzkohle, Brikett oder Feuerholz ist dabei egal. Beachten solltest Du nur, dass Du mit Feuerholz eine relativ hohe Hitze erzeugst.

Gute Grillergebniss erzielt man dann meist erst, wenn das Holz schon etwas abgebrannt ist. Aus dem selben Grund solltest Du auch sparsam mit Holzkohle oder Briketts umgehen. Der Platz in der Feuerschale verleitet leicht dazu, mit reichlich Kohle zu befeuern. Schnell hast Du dann aber eine Temperatur auf Deinem Grillrost, die zu verbrannten Steaks und Würstchen führt. Weniger ist hier eindeutig mehr.

Nach dem Grillen mit Kohle, kannst du anschließend Deine Feuerschale mit Holz auffüllen und die Lagerfeuerromantik genießen.

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Die vielleicht schönste aller Feuerschalen. Dancook 9000.

Ein ganz besonderes Schmuckstück unter den Feuerschalen ist die Dancook 9000 aus dem dänischen Hause Dancook. Schau sie Dir an und verlieb Dich in das Design, die Ausstattung und die Funktionalität natürlich. Die Feuerschale aus Edelstahl kannst Du mit Holzkohle oder auch mit Brennholz beheizen. Ideal um erst zu grillen und anschließend noch ein bisschen Feuerromantik zu genießen.

Das Schmückstück kann mit Halter für den Grillrost und auch mit einer Grillpfanne ausgerüstet werden. Mit einem extra Deckel kann die Schale formschön verschlossen werden. Für uns die schönste aller Feuerschalen zu einem sehr fairen Preis.

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Feuerschale oder Feuerkorb – Worin unterscheiden sie sich?

Typischer Feuerkorb

Feuerschale und Feuerkorb haben einen entscheidenden Unterschied: Während Feuerschalen, ähnlich wie eine Schüssel, unten geschlossen sind und eine breite Öffnung aufweisen, handelt es sich bei Feuerkörben um seitlich offene Systeme. Je nach Modell ist die Bauweise einem Gitter oder Flechtwerk nachempfunden, daher auch die Bezeichnung. Dank der Öffnungen kann man Brennmaterial sowie Feuer deutlich sehen und Holz, Kohle oder Briketts brennen durch die verstärkte Luftzufuhr schneller ab.

Ohne die seitliche Belüftung wäre die Funktion nicht möglich: Bei einem geschlossenen Feuerkorb, wäre die Sauerstoffversorgung aufgrund seiner Form zu gering für ein anständiges Feuer. Bei der Feuerschale gelangt dank ihres Durchmessers ausreichend Sauerstoff von oben zu den Flammen. Eine zusätzliche Belüftung an den Seiten ist nicht notwendig.

Wenn Du die Produkte durchstöberst, wirst Du wahrscheinlich schnell feststellen, dass die Bezeichnungen nicht immer eindeutig verwendet werden. Nicht selten wird ein Feuerkorb Feuerschale genannt, oder umgekehrt.

Feuerkörbe haben den Vorteil, dass man das Feuer gut von der Seite beobachten kann. Verfügen sie zusätzlich über integrierte Holzaufsteller, ergibt sich ein hervorragendes Flammenbild, weil sich Holzscheite entsprechend platzieren lassen. Anhand der Gitter- beziehungsweise Flechtwerk-Konstruktion entstehen dekorative Accessoires für den Garten und die Terrasse. Besonders ästhetisch sind Feuersäulen, eine individuelle Sonderform vom Feuerkorb. Zwar sind hier die seitlichen Luftöffnungen kleiner und sparsamer platziert als beim klassischen Feuerkorb, wegen attraktiver Muster kommen aber außergewöhnliche Lichteffekte zustande. Ein tolles Beispiel ist die Sensiolo Feuersäule Hephaistos. Feuersäulen sind in erster Linie zur Verzierung von Außenanlagen und nicht zum Grillen geeignet.

Um Dir die Entscheidung zwischen Feuerschale und Feuerkorb zu erleichtern, findest Du in der Tabelle die ausschlaggebenden Vor- und Nachteile beider Varianten:

FeuerschaleFeuerkorb
Vorteile-kein Herausfallen der Glutpartikel

-Untergrund geschützt

-dekorativ

-mehr Platz zum Grillen

-ästhetische Optik

-seitlicher Blick auf Flammen und Glut

-platzsparend

Nachteile – seitliches Einsehen des Feuers nur bedingt möglich

-höherer Platzbedarf

-Teile des Brennmaterials können durch die Öffnungen fallen

-feuerfeste Unterlage zum Schutz des Untergrunds erforderlich

Einige Vorzüge haben beide Konstruktionen gemeinsam: Sie sind unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen für Garten, Terrasse und Balkon geeignet und können im Gegensatz zu einer fest integrierten Feuerstelle flexibel platziert werden. Sie sind quasi mobil und im Freien überall einsatzfähig.

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Design, Größe und Form: Variantenreichtum bedient jeden Geschmack

Das Design von Feuerschalen fällt teilweise sehr unterschiedlich aus. Während sich beispielsweise die Esschert Granito perfekt für puristisch und modern gestaltete Gärten eignet, fügt sich das Modell Big Beech in natürlich angelegte Umgebungen harmonisch ein. Die Stein-Dekor-Ausführung ist wiederum für mediterrane Stilrichtungen prädestiniert, während Feuerkorb Tepro Gracewood Liebhaber der Steampunk-Bewegung begeistern dürfte. Für jeden Geschmack ist etwas Passendes geboten.

Viele Indoor-Feuerschalen bestehen aus Glas und bereichern Wohnlandschaften mit zeitlosem Design. Sie werden mit Bio Ethanol befeuert. Dieses Material verbrennt geruchs-, rückstands- und rauchfrei. Die Hitzeentwicklung ist gering und das entstehende Licht atmosphärisch. Auch Brenngel wird für diesen Einsatzzweck verkauft.

Größe und Form

Auch in Sachen Größe und Form ist die Auswahl groß. Feuerschalen sind oft rund, können aber auch eckig oder kugelförmig sein. Feuerkörbe sind typischerweise rechteckig, konisch oder halbrund. Unterschiede gibt es zudem hinsichtlich der Höhe. Manche Modelle sind relativ flach, andere wie die Druline Feuerschale erreichen durch eine Säule Hüfthöhe oder mehr. Die Höhe solltest Du davon abhängig machen, wie Du grillen möchtest. Wird ein Schwenkgrill genutzt oder Lagerfeuer-Ambiente bevorzugt, darf die Schale durchaus niedrig sein. Grillst Du stattdessen klassisch mit Aufsatz, wäre eine höhere Lösung rückenfreundlicher.

Der Durchmesser einer Feuerschale reicht von 40, 50, 55 und 60 über 70, 75 und 80 bis hin zu 100 oder 120 cm. Welcher Durchmesser vorteilhaft ist, hängt ganz vom Bedarf ab. Während eine kleine Feuerschale mit 50 cm Durchmesser für eine Terrasse mit begrenzten Platzverhältnissen reichen würde, darf es für den großzügigen Garten gerne die XXL Variante sein. Willst Du grillen, sollte außerdem die Auflagefläche ausreichend Platz bieten.

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Materialien – Von Keramik bis Edelstahl

Eine Feuerschale wird vorwiegend aus Keramik (darunter Terrakotta), Ton, Stahl, Edelstahl, Eisen und Gusseisen gefertigt. Legst Du auf mediterranes Flair wert, sind Keramik und Terrakotta passend. Hier kannst Du gegenüber Feuerstellen aus Eisen, Gusseisen oder Stahl auch sparen, da die Anschaffungskosten meistens geringer sind. Nachteilig an Keramik und Terrakotta ist ihre Empfindlichkeit gegenüber Hitze, Frost und Feuchtigkeit. Grillen mit Holzkohle und Briketts ist darin nicht möglich, nur mit Holzscheiten. Ausschließlich feuerfeste Keramik hält hohen Temperaturen stand sowie Schalen mit feuerfestem Einsatz. Feuerschalen aus Naturmaterial musst Du frostsicher überwintern und vor Nässe schützen. Da Feuchtigkeit über offenporige Oberflächen tief eindringt, solltest Du feuchte Feuerschalen aus Keramik nie benutzen. Durch Ausdehnung des Wassers könnten sie platzen.

Möchtest Du die Feuerstelle das ganze Jahr über für stimmungsvolle Momente sowie zum Grillen nutzen, raten wir von Keramik und Ton ab. Wesentlich robuster sind Feuerschalen und Feuerkörbe aus Stahl und Eisen. Egal ob starke Hitze, Frost oder Feuchtigkeit: Diese Materialien machen einiges mit, auch die hohen Temperaturen beim Grillen. Allerdings sorgt Nässe für Rost und um den zu verhindern, brauchst Du im Winter und bei Regen eine Abdeckung.

Magst Du Vintage-Looks, bräuchtest Du die Feuerstelle nicht ins Trockene stellen. Mit der Zeit kommt es zur Korrosion und die Oberfläche erhält eine dekorative Patina. Oder Du greifst direkt zu Rost Produkten wie die Esschert FF149 oder die auffällige H.G. Feuerkugel Aurora aus Edelrost. Oft wirst Du dem Begriff Cortenstahl begegnen. Damit ist ein wetterfester Baustahl gemeint, der zwar ein rostiges Aussehen hat, durch die Bewitterung aber eine Schutzschicht aus Phosphaten und Sulfaten bildet, welche die Feuerschale vor dem Zerfall durch Korrosion schützt. Willst Du stattdessen eine rostfreie Feuerschale oder wetterfesten Feuerkorb, wäre Edelstahl das richtige Material.

VorteileNachteile
Keramik-mediterrane Optik-nicht wetterfest

-hitzeempfindlich

Edelstahl-wetterfest

-robust

-pflegeleicht

-evtl. blaue Färbung bei starker Hitze

-teurer

Stahl-günstig-rostet
Gusseisen-guter Wärmespeicher

-rustikales Design

-hohes Gewicht

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Grillen mit Feuerschale und Feuerkorb – Was Du beachten musst!

Du fragst Dich, wie eine Feuerschale funktioniert oder Du einen Feuerkorb anzünden musst, um damit Atmosphäre zu inszenieren und leckeres Essen zu zaubern? Im Grunde ist es ganz einfach: Da, wo Feuer ist, lässt sich auch grillen. Ein Grillrost ist dafür natürlich hilfreich, grundsätzlich geht es aber auch ohne. Das klassische Stockbrotgrillen ist ein gutes Beispiel. Würstchen kann man ebenso auf einen Spieß stecken und über die Flamme halten.

Wenn Feuerschale und Feuerkorb einen Grillrost haben, kannst Du beides befeuern, wie jeden herkömmlichen Grill und mit direkter Hitze brutzeln. Eine Feuerschale mit Grillfunktion, wie der Gartengrill von point-garden verfügt von vorneherein über den passenden Rost. Andere Produkte musst Du über Zubehör aufrüsten.

Feuerschalen kannst Du alternativ zum passgenauen Grillrost mit Schwenkgrill in einen Grill verwandeln. Die klassischen Dreibeiner haben den entscheidenden Vorteil, dass der Rost meistens höhenverstellbar ist, was die Temperaturregulierung massiv vereinfacht. Bei herkömmlichen Aufsätzen für Feuerschale und Feuerkorb gibt es oft keinerlei Möglichkeit die Höhe zu verstellen. Ständersysteme lassen sich meistens nur in einer Einstellung befestigen.

Form und Größe von Feuerschalen sind zum Grillen in vielerlei Hinsicht positiv. Du profitierst von mehr Optionen und Fläche.

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Das Brennmaterial

Ob mit Holzkohle, Brikett oder Feuerholz gegrillt wird, hängt dabei vom Material der Feuerstelle ab (siehe unter „Materialien“). Gute Grillergebnisse erzielt man meist erst, wenn das Holz schon etwas abgebrannt ist. Aus dem gleichen Grund solltest Du sparsam mit Holzkohle oder Briketts umgehen. Feuerholz muss trocken und naturbelassen sein und einen geringen Harzanteil aufweisen. Harz kann explosionsartige Funkenentwicklungen hervorrufen. Holz von Eichen und Buchen ist optimal.

Scheitholz garantiert das charakteristische Lagerfeuerambiente. Holzkohle darf nicht bei Keramikgefäßen zum Einsatz kommen und hat den Nachteil, dass keine Flammen entwickelt werden, wie es für die Lagerfeuerromantik gewünscht ist. Zum Grillen wiederum sind Holzkohle und Briketts optimal. Mit Hilfe von Kohle- beziehungsweise Grillanzündern oder Holzspänen fällt das Anzünden leicht. Nach dem Grillen mit Kohle, kannst Du Deine Feuerschale mit Holz auffüllen und die angenehme Wärme genießen.

Der Platz in der Feuerschale verleitet dazu, mit reichlich Kohle zu befeuern. Schnell hast Du dann aber eine Temperatur auf Deinem Grillrost, die zu verbrannten Steaks und Würstchen führt. Weniger ist hier eindeutig mehr.

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Praktisches Zubehör

Es gibt individuelles Grillzubehör, um die Zubereitung von Fleisch, Fisch und diversen  anderen Zutaten mit Feuerschalen und Feuerkörben zu optimieren. Das Spektrum reicht vom übergroßen Unterlegblechen zum Schutz des Untergrunds über Kohleeinsätze zur Regulierung des Abstands zum Grillgut bis hin zu Flammenbläser, extra langen Grillspießen oder Speise-Röster für Kartoffeln und Co.

Besonders komfortabel geht Grillen auf einer Feuerschale mit Grillring. Dabei handelt es sich um einen ringförmigen Aufsatz zum Auflegen von Grillgut. Anders als der klassische Rost haben diese Ringe oft keine Zwischenräume, sondern sind von einer geschlossenen Oberfläche geprägt. Kombinationslösungen haben Zonen mit Gitter. Grillringe sind mit unterschiedlichem Durchmesser erhältlich.

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Eine Feuerschale ist ein idealer Untersatz für den Dutch Oven

Du kannst nicht nur Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst auf Feuerschalen auflegen, sondern auch eine Grillpfanne verwenden, um beispielsweise Risotto zu kreieren oder Paella zu kochen. Darüber hinaus lassen sich Zutaten im Blatt sowie

im Dutch Oven garen. Ein Dutch Oven ist ein gusseiserner Topf, mit dem man outdoor fantastische Dinge anstellen kann. Allerdings stellt sich oft die Frage: Wo stelle ich ihn hin? Man braucht ja einen feuerfesten Untersatz. Eine Feuerschale ist hier eine ideale Lösung.

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