Zucchini grillen für gesunde und abwechslungsreiche Grillteller

Die Zucchini ist ein absoluter Alleskönner. Ob roh als Salat, gebacken im Kuchen oder schonend gegart in der Gemüsepfanne: Das gesunde Sommergemüse lässt sich vielfältig zubereiten und kreativ in Szene setzen. Besonders lecker schmeckt es natürlich vom Grill. Wir erklären, wie Zucchini grillen richtig geht und verraten spannende Informationen rund um die nahe Verwandte der Gartenkürbisse.

Interessante Fakten rund um Zucchini

Zucchini eignen sich unter anderem als gesunde Grillbeilage zu Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch. Du kannst daraus aber auch erfrischende Salate, reichhaltige Hauptgänge und exklusive Appetithäppchen als Vorspeise kreieren. Sogar als Fleischersatz für Vegetarier und Veganer sind Zucchini ideal. Damit Du beim nächsten Grillfest mit ein paar Fakten punkten und Deine Lieben von der Zutat überzeugen kannst, haben wir einige Hintergrundinformationen zusammengestellt:

  • Was sind Zucchini? Das als Fruchtgemüse bezeichnete Etwas stammt vom Gartenkürbis ab und zählt zu den Kürbisgewächsen.
  • Welche Farben und Formen gibt es? Gängig ist die grüne längliche Frucht. Es wachsen aber auch runde, weiße und gelbe heran. Manche Sorten sind dekorativ gestreift.
  • Gelb oder Grün? Willst Du gelbe Zucchini grillen, bereitest Du sie genauso zu wie grüne. Die beiden Sorten unterscheiden sich allein anhand ihrer Farbe. Zubereitung, Inhaltsstoffe und Geschmack sind identisch.
  • Wie groß werden Zucchini? Wer sie wachsen lässt, kann mehrere Kilo schwere Kollegen in der Größe von Kürbissen ernten. Im Handel landen meist 10-20 Zentimeter lange Früchte. Einen besonders zarten Genuss liefert das Gemüse bei rund 200 Gramm schweren Vertretern.
  • Wann ist Saison: Von Juni bis August. Geerntet wird aber teilweise bis in den Oktober hinein. Findest Du Zucchini im Handel außerhalb des heimischen Sommers, stammen sie häufig aus Spanien, Italien, Frankreich oder der Türkei.
  • Was steckt drin? Viel Wasser, Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Unter anderem versorgt Zucchini mit Vitamin A und C, Beta-Carotin, Eiweiß, Kalium, Kalzium und Phosphor. Aber auch Eisen und Natrium sind vertreten.
  • Sind Zucchini gesund? Oh ja! Das Fruchtgemüse ist reich an Nährstoffen, macht satt, unser Magen kann es leicht verdauen und Kalorien sowie Fett sind kaum enthalten. Gerade einmal 19 Kalorien beziehungsweise weniger als 0,5 Gramm Fett bei 100 Gramm. Perfekt für eine gesunde Ernährung!
  • Wie werden sie gegessen? Roh, gegrillt, gebraten, gebacken, gekocht, gedünstet oder gegart. Die Vielfalt reicht von der Rohkost Vorspeise als Sticks zum Dippen über gegrillte Scheiben bis zum Zucchinikuchen als Dessert. Im rohen Zustand ist der Nährstoffgehalt am höchsten.
  • Wie schmeckt´s? Nussig, mild. Relativ neutral und gut kombinierbar.
  • Worauf beim Einkauf achten? Festigkeit und unbeschädigte Schalen!
  • Und beim Lagern? Zucchini sind zwar kein schnell verderbliches Lebensmittel und halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks über zehn Tage, dennoch solltest Du sie möglichst frisch verarbeiten. Je frischer, desto vitalstoffhaltiger! Die Lagerung im Kühlschrank ist ok, aber zu kalt mögen es Zucchini nicht. 8 Grad sind das Minimum. Äpfel und Tomaten von Zucchini fernhalten! Beides beschleunigt ihren Verderb.
  • Lassen sich Zucchini einfrieren? Ja. Hierfür waschen, abtrocknen und portionieren. Gewürfelt, in Scheiben oder Streifen geschnitten, lassen sie sich schnell auftauen. Auch Gegrilltes, was übrigbleibt, kann eingefroren mehrere Monate aufbewahrt werden. Am besten am Vorabend aus dem Tiefkühlfach nehmen und nicht in Mikrowellen erhitzen, sonst wird es matschig!
  • Muss man Zucchini entkernen? Nein! Das Kerngehäuse ist essbar. Das Entfernen macht nur beim Füllen von Zucchini Sinn. Kerngehäuse in die Füllung mischen! Zum Entsorgen ist es zu schade.
  • Und was ist mit der Schale? Zucchini schälen ist genauso Quatsch, wie das Wegwerfen des Kerngehäuses. Du würdest auf viele wertvolle Nährstoffe verzichten. Angst vor Pestiziden? Dann kauf Bio-Zucchini!
Zucchini eignen sich gut zum Anbau im Garten. Sie sind anspruchslos und wachsen bei unserem Klima ordentlich heran. Entscheidest Du Dich für Saatgut, säst Du es frühestens Mitte April. Bereits nach 14 Tagen beginnen Zucchinisamen zu keimen. Plan pro Gewächs 1,5 Quadratmeter Fläche ein! Für einen 4-Personenhaushalt genügen zwei Zucchinipflanzen, jede trägt mehrere Früchte. Zum Anbauen auf dem Balkon in großzügige Kübel pflanzen und an ein sonniges Plätzchen stellen!

Giftige Zucchini? Durchaus möglich, aber eher selten

Schmeckt eine Zucchini oder ein daraus zubereitetes Menü bitter? Dann sofort alles entsorgen! Schuld an der Ungenießbarkeit ist ein hoher Anteil an giftigen Bitterstoffen, auch bekannt als Cucurbitacine. Sie überleben Hitze und greifen die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt an. Mach beim Wegwerfen keine halben Sachen, denn der Verzehr kann im Extremfall (bei hoher Konzentration an Bitterstoffen) tatsächlich lebensgefährlich sein!

Trotz dieser Gefahr musst Du keine Angst vor Zucchini haben. Im Handel werden spezielle Zucchinisorten ohne Cucurbitacine verkauft, sodass Sorgen unbegründet sind. Das Fruchtgemüse ist also nicht grundsätzlich riskant. Es kann aber einen übermäßigen Gehalt an Giftstoffen entwickeln, wenn es beispielsweise zu Kreuzungen verschiedener Kürbisartiger kommt. Gefährlich kann dabei die Verwendung von Samen sein, die selbst gezogen wurden.

Deutsche Sprache schwere Sprache?

Bei Zucchini scheint sich das zu bestätigen. „Zucchinis“ ist zum Beispiel das falsche Wort für dessen Mehrzahl. Im Deutschen ist der Plural „Zucchini“ korrekt, wird aber auch für eine einzelne Zucchini verwendet. Die Italiener nennen sie „Zucchino“, ein Begriff, der bei Deutschen für die Einzahl ebenfalls im Einsatz ist. „Zucchetti“ heißt es in der deutschen Schweiz. „Zucchini“ geht übrigens auf „zucca“ zurück, der italienischen Bezeichnung für kleiner Kürbis.

Zucchini grillen – praktische Tipps zur Zubereitung

Der größte Vorteil von Zucchini ist, dass die Kürbisartige direkt auf den Grillrost wandern kann. Kein Vorkochen, kein Blanchieren, nichts. Einfach kurz unter fließendem Wasser waschen, Stengel- und Blütenansatz entfernen, in Scheiben schneiden und brutzeln! Neben Zucchinischeiben gibt es viele weitere Zubereitungsarten zu entdecken. Folgende Ratschläge können Dir beim Vorbereiten, Grillen und Servieren behilflich sein:

Welcher Grill ist der Richtige?

Zucchini gelingen auf jedem Grill. Holzkohlegrills und Elektrogrills sind gleichermaßen geeignet, wie Gasgrills, Smoker, Planchas oder Pellet Grills. Bei gefüllten Zucchini kommen Dir Grills mit Deckel zugute, also zum Beispiel Kamados oder klassische Kugelgrills. Dank des geschlossenen Garraums erhält Grillgut auch von oben Hitze und wird gleichmäßiger gar.

Zucchini zerkleinern: Schnitttechniken für jedes Vorhaben

Besonders schnell gar, sind Zucchini in Scheiben. Bei mäßiger Hitze genügen maximal fünf Minuten je Seite. Zucchinihälften brauchen Minimum zwei bis drei Minuten länger. Je nach Größe und Form haben halbierte Zucchini den Nachteil, dass sie sich verbiegen, auseinanderbrechen oder das Platzieren auf dem Grill aufgrund der rundlichen Form erschweren.

Mit großen Zucchini aus dem Garten gelingen runde Zucchinisteaks spielend. Das Zuschneiden in runde Teilstücke kommt Dir auch bei unförmigen Früchten zugute. Sind Zucchini besonders klein, haben runde Scheiben den Nachteil, dass sie zwischen den Grillroststäben hindurchfallen können. Ist eine Zucchini schmal und wäre die Auflagefläche runder Scheiben dementsprechend gering, sind Längsscheiben die bessere Alternative. Die platzierst Du am besten quer zu den Grillroststäben, da ansonsten ebenso die Gefahr besteht, dass sie einen Abflug in die Glut beziehungsweise Brenner machen.

Dicke Längsscheiben kannst Du als marinierte Zucchinisteaks inszenieren und Vegetarier glücklich machen. Nachteil: Scheiben, die aus der Fruchtmitte entstehen, bestehen fast ausschließlich aus Kerngehäuse und sind sehr weich. Sie werden schneller matschig und zerfallen gern. Bei runden Gemüsesteaks bekommt jeder Esser von allem etwas: Schale, Kerngehäuse und das dazwischenliegende festere Fruchtfleisch.

Grundsätzlich gilt: Zucchini nicht zu dünn schneiden, egal ob rund, Streifen oder Würfel. Sonst verbrennen sie beim Grillen. Scheiben dürfen Minimum einen Zentimeter dick sein. Für saftige Steaks sind zwei Zentimeter optimal.

Das Wenden einzelner Scheiben ist Dir zu umständlich? Dann pack Grillzucchini in einen Gemüsekorb! Hierfür Zucchini beispielsweise längs halbieren und beide Hälften wiederum in grobe Stücke schneiden. Das geht super fix und dank Grillschale fällt nichts vom Rost. In Kombination mit Tomaten, Champignons und gelben Paprika entsteht ein dekorativer Farbmix. Es gibt aber noch viele andere Schnitttechniken. Wirf einen Blick in das folgende Tutorial und lass Dich inspirieren:

Willst Du Zucchini gefüllt grillen, solltest Du beim Einkaufen möglichst gleichmäßig geformte Exemplare wählen und sie auf dem Grill parallel zu den Roststäben platzieren. So haben sie Halt und kippen nicht zur Seite. Noch besser fixiert, werden sie mit dem Variera Deckelhalter von Ikea. Ist das Gemüse nicht zu breit, lässt es sich wie Spareribs darin platzieren. Mehr dazu in unserem Beitrag rund um Ikea Grill Hacks.

Praktisches Zubehör

Beim Zubereiten von Zucchini ist ein Gemüsehobel ein echter Zeitsparer. Hat der Küchenhelfer mehrere Einsätze, gelingt das Zerkleinern in Sekunden. Ob hauchdünn zum Einwickeln von Grillkäse, kreisrund in gleichmäßiger Stärke oder geraspelt für den Zucchinisalat. Wir empfehlen Modelle mit Schneidguthalter, um Verletzungen vorzubeugen.

Alufolie auf dem Grill

Viele Rezepte empfehlen das Zucchini grillen in beziehungsweise auf Alufolie. Grillfeste Alufolie und Grillschalen sind ok, wenn sie korrekt verwendet werden. Salz sollte damit beispielsweise nicht in Kontakt kommen, weil sich dabei Aluminiumionen lösen und auf Grillgut übergehen können. Gemüsekörbe aus Edelstahl sind eine unproblematische und gleichzeitig umweltfreundliche Alternative. Schließlich landet Alufolie im Müll, Edelstahlkörbe sind wiederverwendbar.

Besser Marinieren

Du kannst Zucchini marinieren oder solo grillen. Ohne Marinade gegrillt, kann am Tisch zwar jeder nach Belieben würzen, nachteilig an dieser Variante ist, dass das Grillgut ruckzuck austrocknet. Eine Marinade beugt dem vor und hilft beim Aromatisieren. Wenn Du Dich auf das Nötigste beschränkst, bleibt der Geschmack neutral.

Zucchini sind ein mediterraner Sommergenuss. Was könnte zum Marinieren also besser passen, als aromatisches Olivenöl? Eben. Deshalb solltest Du zum Einpinseln vor dem Grillvorgang eine dünne Schicht auftragen. Natives Olivenöl von hoher Qualität hält teilweise Temperaturen bis 180 °C stand. Viele billige Öl haben hingegen einen deutlich niedrigeren Rauchpunkt und sollten gemieden werden. Raffiniertes Olivenöl ist hitzebeständig, Temperaturen von bis zu 230 °C sind kein Problem.

Was in Bezug auf Speiseöl der Unterschied zwischen nativ und raffiniert ist, haben wir in der Rubrik Olivenöl erläutert. Eine Alternative ist Rapsöl. Es weist ein gutes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren auf. Als Gewürz sind Currypulver und Paprikapulver vorteilhaft. Damit lassen sich fabelhafte Paprika- und Currymarinaden herstellen. Gewürze sind aber nicht zwangsläufig notwendig. Du kannst Dich auf Öl beschränken oder es für eine spritzige Marinade mit einem Schuss Limettensaft mischen.

Zucchini grillen ohne Salz

Zucchini vor dem Grillen nicht salzen! Auch nicht während der Grillzeit! Salz entzieht Feuchtigkeit und die wollen wir für saftige Ergebnisse schützen. Gesalzen wird erst am Tisch. Da Pfeffer schnell verbrennt, auch dieses Gewürz erst kurz vor dem Servieren verwenden.

Temperatur, Zone und Grillzeit

Wähl zum Grillen mittlere Hitze (etwa 160 bis 200 Grad) und leg Zucchinischeiben in die direkte Zone! Je nach Grill und Grilltemperatur ist die indirekte Zone besser, weil Zucchini relativ schnell verbrennen. Beim indirekten Grillen am Schluss kurz über die Hitzequelle legen, um intensive Röstaromen zu erhalten.

Viele mögen das sommerliche Gemüse bissfest, was wir auch empfehlen würden. Werden die zarten Früchte zu lang Hitze ausgesetzt, verlieren sie wertvolle Nährstoffe, der Geschmack geht flöten und die Konsistenz gleicht entweder Matsch oder staubtrockener Holzkohle. Beides nicht gerade das Gelbe vom Ei. Außerdem schadet ein wenig Biss sowieso nicht, da Zucchini roh verzehrt werden dürfen und der Garpunkt „well done“ kein Muss ist. Generell lieber etwas kürzer grillen!

Zucchini warmhalten

Sind Zucchini fertig, aber Deine Lieben sitzen noch nicht am Tisch, ziehst Du sie einfach in die indirekte Zone zum Warmhalten. Alternativ auf den Warmhalterost bugsieren! Ein paar Minuten sind kein Thema, aber übermäßig viel Zeit sollte bis zum Verzehr nicht vergehen.

Kein Grill verfügbar?

Dann sind Grillpfanne oder Grillplatte zum Braten optimal. Gemüse, wie beschrieben, einölen oder ein wenig Öl direkt in das Bratgefäß geben und bei mittlerer Temperatur zubereiten. Sei stets sparsam mit Öl! Zucchini brauchen nicht viel Fett. Im Zweifelsfall gilt: Weniger ist mehr!

Auch das Grillen im Backofen ist ein Kinderspiel. Hat Dein Ofen keine Grillfunktion, auf Oberhitze umstellen! Gefüllt und mit Käse überbacken oder mit Nusskruste entsteht ein kulinarisches Gedicht. Auch Zucchinichips sind denkbar. Dazu das Fruchtgemüse mit Sparschäler dünn schneiden oder hobeln, in einer Schüssel mit Öl und Gewürz mischen, auf dem Backblech verteilen und bei Umluft etwa 10 Minuten bei 180 °C backen. Nach fünf Minuten wenden.

Ideen für Saucen, Dips und Toppings

Perfekte Zucchini Begleiter sind Kräuter wie Bohnenkraut, Rosmarin, Thymian, Salbei, Estragon, Basilikum, Oregano und Minze. Aber auch Petersilie und Schnittlauch sowie Knoblauch und Nüsse (z. B. Walnüsse, Pinienkerne und Cashewkerne). Beim Braten in Pfannen, brauchst Du Knoblauch weder pressen noch hacken. Einfach mit der flachen Seite eines massiven Messers leicht zerdrücken, halbieren und inklusive Schale zum Sommergemüse geben!

Zucchini vom Grill mit Basilikum, Chili und Zitrone oder Limette bringen den Sommer auf den Grillteller. Für ein raffiniertes Topping frisch gehackten Basilikum mit Olivenöl, dem Saft einer favorisierten Zitrusfrucht, Salz und Pfeffer mischen und nach dem Grillen auf die Zucchini träufeln! Für die Optik mit Chiliflocken bestreuen. Duftet herrlich, ist gesund und eine tolle Begleitung für Steaks, Geflügel und viele andere Barbecue Spezialitäten. Es gibt Seafood? Dann sind Kapern eine willkommene Ergänzung.

Salbe wird in Öl gebraten knusprig und bereichert jeden sommerlichen Grillabend. Einfach in einer Grillpfanne kurz im heißen Fett schwenken und als aromatisches Extra zum Grillgemüse legen. Riecht toll und macht optisch Eindruck!

Raffiniert gewürzte Zucchini werden mit einer milden Sauce gekonnt abgerundet. Ob Du dabei schlicht und einfach Sauerrahm nimmst oder eine selbst gemachte Kräutercreme, bleibt Dir überlassen. Erlaubt ist, was Dir und Deinen Gäste schmeckt. Neben Remoulade und Kräuterbutter sind die beiden folgenden Optionen einen Blick wert:

  • Kräuterquark: Ob Quark oder Joghurt, Salbei, Schnittlauch oder Rosmarin. Beim Rezept für Kräutersaucen hast Du die Qual der Wahl. Einfach nach Geschmack verrühren, salzen, pfeffern, fertig!
  • Sour Cream: Eigentlich nichts anderes, als die englische Übersetzung von saurer Sahne. Eine gewürzte Sour Cream gibt einen leckeren Dip ab und lässt sich Alternativ mit Schmand (20 Prozent Fett) anrühren. Frische Kräuter, Frühlingszwiebeln, ein Schuss Zitrone, Salz und Pfeffer genügen zum Abschmecken. Die Gewürzmischung Sour-Cream & Onion der Geschmacksmanufaktur Ankerkraut dient als fertiges Dipgewürz.
Da sich Zucchini hervorragend als Fischbeilage eignet, solltest Du einen Abstecher in unseren Ratgeber zum Flammlachs grillen machen. Dort erklären wir, wie geflammter Lachs am Flammlachsbrett zubereitet wird und haben Anregungen für leckere Kräutersaucen veröffentlicht. Schau mal rein!

Zahlreiche Zubereitungsvarianten für originelle Grillzucchini

Zucchini lassen sich nicht nur schlicht mariniert grillen. Die Rezeptwelt ist riesig und hält für jeden etwas Passendes bereit. Ein Einblick:

Zucchini grillen als Gemüsespieß

Zucchini machen sich aufgrund ihrer Farbe ausgezeichnet am Gemüsespieß. Ob grün, gelb oder weiß: In Kombination mit Paprika, Pilzen und Co. ergeben sich farbenfrohe Kombinationen und appetitanregendes Grillgut. Auch Zwiebeln, Garnelen und Halloumi eignen sich gut. Es gibt mehrere Möglichkeiten zum Aufspießen der Kürbisgewächse: Du kannst sie zum Beispiel in mundgerechte Stücke schneiden oder in Scheiben hobeln und als dekorative Röllchen auf Grillspieße aufbringen. Achte darauf, dass Zucchiniröllchen nicht zu dünn werden. Ansonsten werden sie gegenüber dem übrigen Spießgut zu schnell gar und schmälern mit verbrannten Stellen den Genuss.

Weitere Rezepte findest Du in unserer Abteilung für Grillspieße.

Verpackungsmaterial für Zucchinipäckchen

Gefüllte Grillpäckchen mit Gemüse und Grillkäse eignen sich als attraktive Vorspeise vom Grill und als leckere Beilage zu Fisch und Fleisch. Aber auch als feiner Hauptgang für Vegetarier sind sie ein Blickfang. Die Füllung kannst Du nach persönlichen Vorlieben zusammenstellen. Für Veganer sind Hülsenfrüchte, Tofu oder Sojahack als Fleischersatz denkbar. Als Verpackungsmaterial eignen sich neben Auberginen und blanchierten Wirsingblättern dünn gehobelte Zucchini. Einfach um die Füllung wickeln, mit Zahnstocher, Schaschlikspieß oder sonstigem Befestigungsmaterial fixieren und ab damit auf den Grill.

Wie wäre es beispielsweise mit Halloumi umhüllt von Zucchinischeiben zu gegrilltem Geflügel und Gurkensalat? Ein solches Grillmenü lässt sich gut vorbereiten und ist an heißen Sommertagen eine erfrischende Abwechslung.

Rezeptideen zum vegetarisch Grillen, findest Du in der verlinkten BBQ.LOVE Abteilung. Du erwartest Veganer oder verzichtest selbst auf tierische Bestandteile? Unser Ratgeber Vegan grillen informiert über Veganismus und enthält Grillrezepte mit pflanzlicher Vielfalt.

2 Rezepte: Zucchini grillen mit Feta

Der leicht nussige Geschmack der Zucchini und salziger Feta harmonieren ausgezeichnet. Rezeptideen, um diese Komponenten zusammenzubringen, gibt es reichlich. Unter anderem lassen sich Fetawürfel wunderbar mit dünnen Zucchinistreifen umwickeln und auf Spieße packen. Im Video erfährst Du, wie Zucchini-Käse-Grillspieße mit Cocktailtomaten klappen:

Ebenso schmackhaft, ist die Variante mit Fetafüllung, die Jörn von BBQ aus Rheinhessen präsentiert. Bei seinem Beilagenrezept werden Zucchini längs halbiert und mit einem Löffel ausgehöhlt, um Platz für die Füllung zu schaffen. Zum Würzen hat er Don Marco´s Schafskäsegewürz ohne Geschmacksverstärker verwendet. Damit die gefüllten Zucchini gleichmäßig gar werden und nicht verbrennen, grillt sie Jörn in der indirekten Zone:

Gefüllte Zucchini

Neben Käsefüllungen eignen sich Hackfleisch, Tomatensauce, Kochschinken, Speck, Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Kartoffeln, Meeresfrüchte und viele andere Leckereien zur Herstellung stilvoller Zucchinischiffchen. Sie lassen sich als Hauptspeise oder Fleischbeilage einsetzen und nehmen gerade einmal 15 Minuten Grillzeit in Anspruch. Klaus Winter zeigt ein vegetarisches Rezept für gefüllte Zucchini mit Tofu und Ziegenkäse. Dazu reicht er Couscous:

Im Video erwähnt der Barbecue Profi einen cleveren Tipp zum Aushöhlen von Zucchini: Statt Löffel einen Butterroller nehmen! Außerdem wichtig: An den Enden der Zucchinihälften jeweils einen Rand stehen lassen, damit die Füllung nicht ausläuft!

Dass gefüllte Zucchini auch anders gehen und nicht zwangsläufig längs halbiert werden müssen, beweisen die Sizzle Brothers. Sie zeigen eine kreative Version für schickes Fingerfood und nutzen zum Füllen eine selbst gemachte Spritztülle:

Auch runde Zucchini lassen sich grillen. Sie ähneln kleinen Zierkürbissen und wirken auf dem Teller überaus geschmackvoll. Damit sie gar werden, fünf Minuten in einem Topf kochen und mit kaltem Wasser abschrecken! Nach dem Abkühlen einen Deckel abschneiden, das Fruchtfleisch aushöhlen und beliebig füllen. Tomaten, Mozzarella und Basilikum schichten oder eine Reisfüllung mit Parmesan und Frühlingszwiebeln hineingeben und der Genuss ist perfekt! Die Kappe wieder auf die Zucchini legen und für etwa 30 Minuten auf dem vorgeheizten Grill backen!

Zucchini als Pizzabelag und Antipasti

Pizza vom Grill? Unbedingt testen! Zucchini sind ein fettarmer Pizzabelag, der Farbe auf die italienische Spezialität bringt. Du suchst eine edle Vorspeise für einen gelungenen Grillabend? Dann sind die kleinen Häppchen aus der italienischen Küche, auch Antipasti genannt, genau das Richtige. Dazu gehören in Öl eingelegte Zucchini. Arrangiert mit Meeresfrüchten, Bruschetta oder mit Parmaschinken umwickelte Melonen kreierst Du unwiderstehliche Appetizer.

Außerdem machen sich Zucchini auch als Puffer, Quiche, Suppe, Pommes, im Ratatouille und in Lasagne als Ersatz für Lasagneplatten gut. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Zoodles als Spaghetti-Ersatz

Schon mal was von Zoodles gehört? Damit sind Zucchininudeln gemeint, die als Ersatz für klassische Nudeln aus Getreide dienen und in der Low Carb Küche seit Jahren gefeiert werden. Wir haben das Experiment ebenfalls gewagt und müssen zugeben, dass die kalorienarme Alternative eine nicht zu unterschätzende Abwechslung darstellt. Verwendet haben wir einen einfachen Spiralschneider. Da wird die Zucchini hineingesteckt und gedreht, bis sie in Form von dünnen Spiralen herauskommt. Klappt auch mit Gurken, Karotten und Rettich. So kannst Du leichte Grillsalate zaubern, Zucchinispaghetti zubereiten oder Gemüsespiralen kurz in der Grillpfanne schwenken. Optisch eignen sich gelbe Zucchini besonders gut als Nudelersatz.

Und was passiert mit den Blüten?

Die gelbe Zucchiniblüte ist ebenfalls essbar und wird vielerorts gefüllt, überbacken oder gegrillt als Delikatesse serviert. Allerdings solltest Du beachten, dass es weibliche und männliche Blüten gibt. Die Weibliche ist größer und für einige Gerichte (vorwiegend zum Füllen) besser geeignet. Da ausschließlich weibliche Blüten Zucchini hervorbringen, ist es hinsichtlich des Ertrags der Pflanze sinnvoller die männlichen Blüten zu verwenden.

Viele weitere Anregungen haben wir in der Rezeptsammlung zum Gemüse grillen arrangiert. Mach einen Abstecher und probier Neues!

Du willst wissen, worin sich Zucchini und Auberginen unterscheiden? Neben Farbe, Geschmack und Zubereitung ist es eine völlig andere Pflanzenart. Zucchini zählen zur Kürbisfamilie, die Aubergine ist ein Nachtschattengewächs. Details erfährst Du im Ratgeber Auberginen grillen.

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