Perfektes Wintergrillen – 7 Tipps und Tricks

Wer sagt, dass man im Winter nicht grillen kann? Grillen ist eine Frage der Einstellung, nicht der Jahreszeit. Mitten im Schnee macht es sogar noch mehr Spaß, sich um einen wärmenden Grill zu versammeln. Wenn dann noch der Duft des Grillgutes dazu kommt, schlägt das Herz jedes Hobby-Grillers höher. Was Ihr alles beachten solltet, um auch im Winter nicht auf Euer Grillvergnügen verzichten zu müssen, das erfahrt ihr hier.

1. Der richtige Grill

Den richtigen Grill zu finden, ist immer eine kleine Herausforderung. Die persönlichen Vorlieben spielen da eine große Rolle und die kennst Du ja meistens erst, wenn Du schon so einiges ausprobierst hast. Wenn Du allerdings im Winter den richtigen Grillspaß haben willst, dann sollte Dein Grill vor allen Dingen in der Lage sein, den kalten Umgebungstemperaturen zu trotzen. Dazu bedarf es zuvorderst eines Deckels. Nun sagt der wahre Griller ja ohnehin, ein Grill ohne Deckel ist kein richtiger Grill, aber im Winter ist er quasi Pflichtprogramm. Ob das nun ein Holzkohlegrill oder ein Gasgrill ist, ist nebensächlich. Ideal für den Winter ist natürlich ein sogenannter Keramikgrill, weil die Keramik die erzeugte Wärme viel besser speichern kann. So einem Keramikgrill ist es relativ egal, welche Umgebungstemperaturen herrschen. Besonders hochwertige Grillgeräte, die auch optisch viel her machen, findest Du bei ambientedirect.com.

2. Der geeignete Brennstoff

Durch die eisigen Temperaturen braucht das Feuer Eures Holzkohlegrills mehr Energie. Sorgt also dafür, dass Ihr genug trockenen Brennstoff in Reichweite des Grills habt. Eine gute Qualität der Holzkohle bewährt sich hier ebenfalls. Benutzt beim Anfeuern im Winter lieber etwas mehr Kohle als im Sommer.

Wenn Du mit einem Gasgrill grillst, solltest Du darauf achten, dass sich in Deiner Gasflasche Propangas befindet. In der Regel hast Du beim Kauf die Auswahl zwischen Propan und Butan. Letzteres eignet sich jedoch nicht, um bei Minustemperaturen zu grillen. Wir erklären Dir in unserem Ratgeber Gasflaschen am Grill, alles, was Du wissen musst.

Ein weiterer, wunderbar für’s Wintergrillen geeigneter Brennstoff, ist Brennholz. Du erreichst damit auch höhere Temperaturen als bei der Verbrennung von Holzkohle. Und damit sind wir schon beim Thema „Offenes Feuer“.

3. Offenes Feuer

Ein Lagerfeuer schafft immer eine ganz besondere Atmosphäre und natürlich dient es auch wunderbar als Wärmequelle. Es ist ideal für Stockbrot, Würstchen oder Marshmallows am Spieß. Aber Du kannst auch fantastisch grillen über offenem Feuer. Dazu brauchst Du nur ein Grillrost. Mit ein paar Steinen baust Du dem Rost einen Halt und schon kannst Du nach Lust und Laune auflegen. Perfekt für offenes Feuer sind auch die sogenannten Dutch Oven, schwarze, schwere, gusseiserne Töpfe, die Du auf den Rost oder auch direkt ins Feuer stellen kannst. Da nicht jeder eine Feuerstelle sein eigen nennt, sind sogenannte Feuerschalen ideal, um auch im eigenen Garten mal ein gemütliches Feuer zu entfachen. Grundsätzlich gilt es bei offenem Feuer immer die Sicherheit im Blick zu haben. Ist es zu windig, dann empfiehlt sich ein Feuer eher nicht. Auch solltest Du damit weit genug entfernt von brennbaren Hecken oder Wänden entfernt sein.

Stockbrotgrillen über offenem Feuer in einer Feuerschale – das ideale Wintervergnügen.

4. Die perfekte Location

Ist Dein Garten, Deine Terrasse oder gar Dein Balkon überhaupt zum Wintergrillen geeignet? Klar, überall, wo Du im Sommer grillen kannst, kannst Du auch im Winter grillen. Die Frage ist da eher, wie Du es Deinen Gästen auch gemütlich machst, damit sie Dir vor lauter Kälte nicht anfrieren. Denn in eisiger Kälte friert auch der Genuss schnell ein. Nicht selten wird das Wintergrillen so arrangiert, dass draußen gegrillt wird und drinnen gegessen. Das Stelldichein draußen am Grill reicht dann für einen kleinen Umtrunk oder einen Plausch mit dem Grillmeister. Wenn Du als Grillmeister jedoch nicht die ganze Zeit allein am Grill stehen willst, dann hilft das Aufstellen eines Heizpilzes und das Bereitlegen von Decken und Kissen. Das Aufstellen von Fackeln oder auf Aufhängen von Leuchtgirlanden schafft eine einladende Atmosphäre, die auch Deine Gäste länger draußen verweilen lässt.

5. Punsch zum Wärmen von innen

Im Sommer ist es natürlich einfach: Bei einer typischen Gartenparty wird es in der Regel nicht so schnell kalt. Im Winter sieht das allerdings ganz anders aus. Um es Deinen Gästen trotz Kälte so angenehm wie möglich zu machen, hilft auch die Wärme von innen in Form eines warmen Punsches. Allseits bekannt und beliebt ist ein heißer Glühwein. Tolle Punsch-Rezepte zum Nachmachen findest Du auch online.

6. Das richtige Grillgut

Der Winter ist perfekt geeignet, um saisonal zu grillen. Mit dem oben schon genannten Dutch Oven kannst Du herzhafte und wärmende Eintöpfe zubereiten. Auf dem Grillrost erlangen Lauch, Kürbis, Rosenkohl oder Pastinaken eine ganz neue Aromatik. Vom Grill, mit herrlichen Röstaromen, schmeckt Gemüse noch einmal ganz anders. So machst Du einen Fleischesser zum Gemüseliebhaber. Gerne darf es im Winter kräftig und deftig sein. Versuche Dipps und Saucen selbst zu machen und verwende dabei frische Kräuter und winterliche Gewürze. Oder wie wäre es mit einem leckeren Grill-Bratapfel als Nachtisch?

Datteln oder auch Lebkuchen im Speckmantel schmecken besonders in der kalten Jahreszeit.

7. Grillgut in Alufolie wickeln

Der Einsatz von Alufolie beim Grillen ist immer wieder Streitthema. Die Gefahr, dass Schadstoffe der Folie auf das Grillgut übergehen gegeben. Auf jeden Fall solltest Du darauf verzichten, auf der Alufolie zu grillen. Wenn Du allerdings Dein fertiges Grillgut kurzzeitig zum Warmhalten darin einwickelst, sind die Überlebenschancen recht gut. Deine und die des Grillgutes. Besser ist es natürlich, Dein Grill ist groß genug, und Du hast die Möglichkeit Dein Grillgut in der indirekten Zone (nicht direkt über der Glut) warmzuhalten.

Mit diesen Tipps und Tricks verlängerst Du Deine Grillsaison ganz einfach vom Sommer bis in den Winter hinein!

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