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Pulled Pork – Tropical

Alternativ zu dem klassischen Pulled Pork gibt es heute eine tropische Variante. Die Kombination aus verschiedenen Gewürzen, süßem Chutney, zartem Raucharoma und leichter Rumnote hat uns voll und ganz überzeugt.

Zu dem Pulled Pork – Tropical kannst Du beispielsweise einen Reissalat oder einen Avocado-Papaya Salat servieren. Auch mit Käse überbackene Taccochips passen hier sehr gut.

Pulled Pork - Tropical

Zutaten

  • Senf
  • Schweinekamm
Injektion
  • 200 ml Ananassaft
  • 70 ml dunkle Sojasauce
  • 80 ml Rübenkraut (Zuckerrübensirup)
  • 100 ml Jamaika-Rum
  • 50 ml Apfelsaft
  • Limettensaft von 2 Limetten
  • 5 EL Worcestershire Sauce
Rub
  • 1 EL Knoblauchpulver
  • 1 EL Zwiebelpulver
  • 1 EL Ingwerpulver
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL Muskatnuss
  • 2 TL Piment (frisch gemahlen)
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Brauner Zucker
  • 1 EL Bunter Pfeffer
  • Limettenabrieb einer Limette
Sauce
  • 500g Aprikosen
  • 1 Ananas
  • 2 EL Sojasauce
  • 5 EL Apfelessig
  • 5 EL Rum
  • Limettensaft einer Limette
  • 50 ml Kokossirup
  • 2 TL frisch gemahlener Pfeffer
Pulled Pork - Tropical

Zubereitung

Impfe das Fleisch zunächst mit der Injektion und benetze es im Anschluss mit etwas Senf. Trage den Rub auf und massiere ihn ein.

Ziehe den Kamm nun in ein Vakuum. Falls Du keinen Vakuumierer zu Hause hast, kannst Du das Fleisch auch einfach in Frischhaltefolie wickeln. Das Ganze lässt Du über Nacht ruhen.

Am nächsten Morgen regelst Du Deinen Grill auf 110 Grad ein und legst einen Minionring an. Geräuchert haben wir mit Hickory. Das Ziel ist eine Kerntemperatur von 90 Grad. Dafür solltest Du das Fleisch verkabeln.

Pulled Pork - Tropical

In der Zwischenzeit schneidest Du die Früchte klein und gibst sie zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf. Für ca. 20-30 Minuten lässt Du das Ganze köcheln, bevor Du die Zutaten pürierst.

Sobald das Mus abgekühlt ist, kannst Du es richtig abschmecken und eventuell noch etwas Rum oder Kokossirup dazu geben.

Wenn Dir der ganze Garprozess des Fleisches zu lange dauert, kannst Du die Plateauphase mit der „Texas Crutch“ überspringen. Mit dieser bewährten Methode bekommst Du das Fleisch schneller auf den Punkt.

Dafür wickelst Du es bei 70 Grad in Alufolie und lässt es damit weiter garen. Sobald der Schweinekamm die gewünschte Kerntemperatur von 90 Grad erreicht hat, darf er sich bei 60 Grad im Backofen ausruhen.

Im Anschluss muss das Fleisch nur noch zerrupft werden.

Fotos und Rezeptidee: Bjoern Terhorst