Kaltwassergrillen fördert auch Deine Durchblutung

Am 14. November von Sandra Schröder in Grilltrends

Grill ins Wasser stellen und los geht’s

Wintergrillen war gestern, die neue Herausforderung heißt Kaltwassergrillen. Es ist ganz einfach: Man nehme einen kalten Bach oder See, stelle einen Grill hinein, hinzu seine Vereinskollegen und grille los. Das nennt sich dann Kaltwassergrillen. Richtig, es bleibt die entscheidende Frage: Warum sollte ich das tun? Die einfachste Antwort darauf lautet: Weil andere es von Dir verlangen. Beim Kaltwassergrillen handelt es sich nämlich um eine Challenge.

Eine Challenge nur zum Spaß

Die Erinnerungen an die vor Jahren auf dem gesamten Globus betriebene Ice Bucket Challenge, bei der sich die komplette Weltbevölkerung Bottiche mit Eiswasser über die Rübe schütteten, werden unweigerlich wach. War die Ice Bucket Challenge jedoch mit einem klaren Spendenauftrag an die ALS Association verbunden, sucht man einen solchen Auftrag beim Kaltwassergrillen vergebens. Hier und da taucht zwar Spendenbereitschaft auf, bei der überwiegenden Zahl der Teilnehmer scheint jedoch der Spaß an der Freude im Vordergrund zu stehen. Genau wie bei der Ice Bucket Challenge werden nach Absolvieren des Kaltwassergrillens weitere Teams nominiert.

Feuer und Wasser

Kaltwassergriller sind bisher überwiegend Feuerwehrvereine. Mitunter stellen auch ein paar Vertreter der Landjugend oder anderer Vereine ihre Füße ins kalte Nass, doch es scheint ein geschlossener Kreis zu bleiben. Die breite Masse ist mit diesem Trend nicht zu locken. Warum bloß? Es macht doch offensichtlich großen Spaß:

Motor Soziale Netzwerke

Wie stets bei solchen Challenges sind die Sozialen Netzwerke Motor der ganzen Angelegenheit. Auf Youtube finden sich zahlreiche Videos, die Menschen bei diesem dubiosen Grillvergnügen zeigen. Dubletten davon finden sich auf Facebook unter dem #kaltwassergrillen. Die Beiträge auf Instagram sind noch spärlich. Und wer glaubt, es käme im Leben niemand auf die Idee, seinen Beefer in die Fluten zu stellen, der irrt.

Die schwache Hoffnung

Schon Pfarrer Kneipp wusste die Heilkräfte des Wassers, vor allen Dingen des kalten Wassers, zu schätzen. Noch heute rennen Kurwillige nach Kneippscher Art durch eiskalte Wassertretbecken und fühlen sich danach befreit von allen körperlichen Lastern. Wenn nun das Kaltwassergrillen nur ein Minimum dieses Effektes hat, betrachten wir es gerne als durchblutungsfördernde Maßnahme und hoffen das Beste für alle Beteiligten.

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