Grillen mit CBD-Öl

CBD-Öl: Das Öl aus Hanfextrakt

CBD-Öl ist in den vergangenen Jahren sprichtwörtlich in aller Munde. Durch seinen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren gilt es als wertvolles Pflanzenöl. CBD steht für Cannabidiol und wird aus der Pflanze Cannabis Sativa gewonnen. Es soll das Immunsystem stärken und die Zellerneuerung fördern. Viele feiern es auch wegen seiner beruhigenden und schmerzlindernden Wirkung. Es ist jedoch ausdrücklich kein Arzneimittel, sondern zählt in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel.

Häufig werden ein paar Tropfen des Öls unter die Zunge geträufelt, so dass es von den Mundschleimhäuten sofort aufgenommen wird. Der Geschmack wird jedoch meist als grasig, erdig oder torfig beschrieben.Um den unangenehmen Geschmack zu umgehen, gibt es zahlreiche Rezepte und Ideen, das CBD-Öl auf eine leckere Art in die Küche zu integrieren. Du kannst damit sowohl kochen, als auch backen oder grillen. Zum Braten hingegen solltest Du es nicht verwenden.

Das CBD-Öl bekommst Du in kleinen Fläschchen mit einer Pipette oder auch als Spray. Beides macht die Anwendung in der Küche und am Grill denkbar einfach, denn es reichen wenige Tropfen, um Deine Speise damit zu verfeinern.

Hanföl wirkt nicht psychoaktiv, macht also nicht „high“. Im Gegensatz zu Mariuanha, das ebenfalls aus der Hanfpflanze gewonnen wird, ist in CBD-Öl kein THC, die psychoaktive Komponente der Pflanze, enthalten. Es gibt auch CBD-Öle, die einen winzig geringen Anteil THC enthalten. Dieser ist allerdings dann so minimal, dass er in seiner Wirkung vernachlässigt werden kann.

Wissenswertes über CBD-Öl im Essen

Wenn Du ein paar Dinge beachtest, gelingen Dir viele tolle Rezepte, die das wertvolle Öl beinhalten. Da aber jeder Körper anders auf Hanföl reagiert, ist die richtige Dosierung für jeden Menschen unterschiedlich. Das Öl ist in verschiedenen Stärken erhältlich. Es wird in der Regel in leicht, mittelstarke und starke CBD-Öle eingeteilt. Wenn Du es bei der Nahrungszubereitung verwenden möchtest, solltest Du mit einer geringen Dosis beginnen und diese dann langsam steigern. Wegen des Eigengeschmackes des Öls, sind beim Essen grundsätzlich geringe Dosierungen empfohlen.

Das CBD-Öl ist wärme- und lichtempfindlich. Daher sollte es im Kühlschrank beziehungsweise an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden. Zudem ist das Öl fettlöslich. Daher ist es beim Kochen wichtig, das CBD-Öl unter fetthaltige Lebensmittel zu mischen. So kann sich das Öl besser binden und der erdige Geschmack steht nicht mehr im Vordergrund. Das CBD-Öl sollte ausschließlich für Gerichte verwendet, die nicht auf direkte Hitze angewiesen sind. Es sollte maximal auf 70 bis 80 Grad erhitzt werden. Andernfalls entwickelt das Hanföl einen sehr bitteren Geschmack. Für den Wok oder zum Braten ist es somit nicht geeignet. Ständiges Umrühren ist wichtig, damit sich das CBD-Öl gleichmäßig verteilt.

Du kannst das Öl bereits zum Frühstück an Deine Rühreier träufeln, ein paar Tropfen ins Müsli geben, oder es auch in Nudelsaucen, an Salatmarinaden oder an Suppen geben. Alle Speisen, in denen Du das Öl gut vermischen kannst, sind grundsätzlich geeignet. Auch wenn es zum Braten nicht direkt geeignet ist, da Du auch eine zu große Menge benötigen würdest, kannst Du es aber sparsam dosiert unter Dein Bratöl mischen. Wichtig aber auch hier wieder, dass Du nicht mit zu großer Hitze brutzelst.

CBD-Öl als Zutat für Deine BBQ-Sauce

Beim Grillen gibt es Speisen, für die sich CBD-Öl besonders gut eignet. Auch am Grill darf das Öl nicht zu stark erhitzt werden. Deswegen ist es die ideale Zutat für BBQ-Saucen. Da BBQ-Saucen in der Regel einen sehr dominanten Geschmack haben, musst Du auch keine Angst haben, dass Du diese ganz spezielle Zutat herausschmeckst. Auch für Marinaden ist das Öl gut zu verwenden. Gib einfach ein paar wenige Tropfen zur Marinade hinzu, bevor Du Dein Fleisch damit marinierst.

Rezept: Hanf-Fladen für Vegetarier

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Gerichten für Vegetarier und Veganer, sodass diese an einem Grillabend problemlos teilnehmen und ebenfalls tolle Geschmackserlebnisse haben können. Sie profitieren davon, dass man mit CBD Öl hervorragend backen kann. Hanffladen sind ein tolles Gericht, das besonders eiweißreich ist und großen und kleinen Grillfreunden schmeckt.

Für diese Fladen werden etwa 40 g Hanfsaat auf 100 g Wasser gegeben und zum Kochen gebracht. Während Wasser und Hanfsaat kochen, mischst Du 20 g Dinkelvollkornmehl und 50 g Hanfmehl mit einer Packung Backpulver und einem Teelöffel Salz zusammen. Einen Apfel oder eine Birne entkernen und mit Schale in kleine Würfel schneiden. Zu dem Obst gibt Du ein paar Tropfen CBD-Öl, 50 ml Rapsöl und einen Teelöffel Honig. Alles gut vermischen. Die Mehlmischung und die Hanfsaat hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Kleine Fladen formen und bei mittlerer Hitze (indirekt) für fünf bis sechs Minuten grillen.

Desserts mit CBD-Öl

Für Desserts bietet sich eine Kombination aus Schokolade und CBD-Öl an. Schokolade ist ein wunderbarer Träger für das Öl und sorgt dafür, dass es besonders lange wirkt. Da auch die Schokolade genau wie das CBD-Öl für eine stimmungsaufhellende Wirkung bekannt ist, hat dann wohl jedwede Trübsal keine Chance mehr.

Benutze eine Schokolade mit hohem Kakaoanteil. Diese wird eingeschmolzen und mit ein paar Tropfen CBD-Öl angereichert. Achtung: Die Schokolade auf jeden Fall langsam und nicht zu hoch erhitzen. Sie verträgt die Hitze genauso wenig wie das Öl. Die flüssige Menge kannst Du in Eiswürfelformen gießen und zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen. Sobald die Schokolade wieder fest ist, kannst Du sie so essen, oder als Beilage zu diversen Desserts verwenden. Die Verbindung von Schokoladen und CBD-Öl kannst Du auch wunderbar in Brownies ausprobieren. Generell kannst Du das Öl unter jeden Kuchenteig mischen.

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